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Wien - In der Bundesheerdebatte hat sich am Donnerstag Militärbischof Christian Werner zu Wort gemeldet und eine sachliche Diskussion eingemahnt. Die Sicherheitsfrage müsse im Mittelpunkt stehen. Der Bischof sprach sich eindeutig für eine bewaffnete Landesverteidigung aus, sonst sei die Schutzfunktion nicht gegeben.
Zur Frage, ob er ein Berufsheer oder weiter die allgemeine Wehrpflicht bevorzuge, wollte sich Werner nicht direkt äußern. Militärbischofsvikar Werner Freistetter sagte, dass beide Varianten Vor- und Nachteile hätten. Auch wenn in Österreich ein Berufsheer eingeführt wird, müsse das Bewusstsein erhalten bleiben, dass Schutz und Hilfe Angelegenheiten aller Bürger sei. "Es geht um die gemeinsame Verantwortung für Sicherheit und Frieden", unterstrich Freistetter.
Wie immer die Volksbefragung am 20. Jänner ausgehen wird, die Politik sei gefordert, im Anschluss rasch zu handeln. Das sei vor allem auch ein Gebot der Fairness, denn viele Militärangehörigen und ihre Familien würden derzeit eine Phase der Unsicherheit durchmachen. (red, DER STANDARD, 5.10.2012)
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Anstatt auf die Kernaussage ein zu gehen, die ja korrekt ist ('Auch wenn in Österreich ein Berufsheer eingeführt wird, müsse das Bewusstsein erhalten bleiben, dass Schutz und Hilfe Angelegenheiten aller Bürger sei.')
Und da hat die Politik bisher versagt, denn es wurde kein genaues Konzept vorgelegt vom Verteidigungsminister.
Aber eine schöne Milchmädchenrechnung ...mal wieder.
Kleines Problem, das diese Bischöfe anscheinend ausschwitzen wollen:
Jesus kannte keine Verteidigung mit Waffengewalt. Und GENAU DADURCH hat er die Militia Christi begründet, die tatsächlich ein ewiger Wert der Weltgeschichte ist, s. Märtyrer wie Maximilian.
Wenn sich nun Bischöfe aufstellen und meinen, wir brauchen eine bewaffnete Landesverteidigung:
1. Wo ist der Feind?
2. Wie passt das zur grundsätzlichen Lehre in der Nachfolge Christi (Antwort: überhaupt nicht, daher ist mE ein Austritt die einzig legitime Variante, die tatsächlich von Jesus von Nazareth gelebten Werte zu leben.
Eine Amtskirche war Jesus zudem überhaupt fremd.
All das stellt sich im 21. Jh als Betrug an der durchwegs wenig informierten Bevölkerung dar.
vielleicht damit, dass ich alleine schon das Wort "Militärbischof" ziemlich oag fndne...
was würde wohl Jesus zu solchen Vertretern seiner Kirche sagen...
hier noch eine Aussage von Herrn Werner die zeigt, dass er von der Thematik nicht mal GRundwissen hat:
Grundsätzlich sei es wichtig, dass man "Ja sagt zur bewaffneten Landesverteidigung", betonte Werner. "Weil wir haben gesehen, bei Einsätzen in Ghana und Afghanistan, dass wir hier wirklich die anderen Menschen schützen müssen"
Hahahaha: Ja zu bewaffneten LandesVERTEIDIGUNG!, damit wir Militärisch in anderen Ländern agieren können...ziemlich dumme Aussage...
dass ein aus Steuergeldern bezahlter Pfaffe zum Griff zur Waffe aufruft. Ich habe das noch aus keinem anderen demokratischen Staat gehört, unglaublich.
Statt Flashmobs und sonstiges zu veranstalten um gegen das Abdrehen dieser lächerlichen österreichischen U-Ausschüsse zu demonstrieren, solltet Ihr Jungen mal lieber dafür sorgen das das verlogene katholische Machtkartell nix mehr zu melden hat! Dann würden sich viele Dinge wie die mangelhafte Aufklärung von Fehlern von selber regulieren und auch mehr Ehrlichkeit in Österreich einziehen. Unglaublich da ist man schon 20 Jahre weg und stellt fest immer wieder fest das sich in diesem Land nie was ändert!
also was jesus zu soclhen menschen sagen würde, das kann ich mir gut vorstellen, der würd die mit einem nassen fetzen aus seinem verrein jagen...
denn so weit mir bekannt lautet das motto von Jesus eher "halte auch die andre wange hin" als "bewaffne dich bis an die zähne"
Wieder ein kirchlicher Würdenträger, der zwar das Alte Testament kennt, aber keine Ahnung vom Neuen Testament hat, das ja eigentlich die Grundlage sein sollte für das Christentum. Die Aussage des Militärbischofs (die Funktion ist ein Widerspruch in sich) zeigt wieder einmal das Anbiedern der kath. Kirche an die Machtträger.
"Die Christen" ist wohl falsch, aber der aktuelle Hr. Militärbischof ist halt ein Militarist, und ein ziemlich eingefleischter sogar, das hat er oft genug schon gezeigt. Also einen Christen haben Sie schon, der sich an das Liebesgebot und Tötungsverbot hält: mich. :-))
Richtig. Und was man auch hier wieder sieht: Die wichtigste Aufgabe der religiösen Schwafler ist es offensichtlich, in allen Lebensbereichen mitreden zu wollen.
Von Friedensgebeten bis zu Waffensegnungen, Hauptsache man ist dabei und kann seinen Senf dazugeben.
Also irgendwie passen solche Aussagen genau zu jenen Berufsmilitaristen welche mit allgemein sichtbarer Überheblichkeit dann ihre eigentlich nur durch ihren Beruf begründet an jungen Menschen auslassen. Wenn man nun einem der ganz Oberen die Tellerkappe wegnimmt und die Hosen mit den roten Seitenstreifen kann ich mir vorstellen dass die dann regelrecht "zusammenfallen". Und auch beim Militärbischof könnte es so sein.......eigentlich schon seltsam wie gut eigentlich Obrigkeiten des Heeres und der Kirchen zusammenspielen.
Na ganz so ist es auch nicht; wenn ich mich an meine - unschöne - Militzärzeit zurückerinnere (damals gab es noch keinen Zivildienst als Alternative), konnte man schon auch Rat und Ermutigung finden, auch unabhängig von Glaube und Konfession. Aber im Prinzip sollte die Kirche mehr auf Frieden als auf Militarismus setzen.
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