Casino und Hotel "Eurovegas" soll heuer starten

4. Oktober 2012, 16:59
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Baubeginn des Projektes nahe der österreichischen Grenze immer wieder verschoben

Budapest - Der Start für das Casinoprojekt "Eurovegas" im westungarischen Bezenye an der Grenze zu Österreich soll noch heuer erfolgen, berichtet die Kommunikationsagentur "Eurovegas" laut Ungarischer Nachrichtenagentur MTI. Nach Auskunft des zuständigen Büros des Gemeinderates von Bezenye vom Donnerstag der APA gegenüber soll aber erst Mitte November ein genauer Fahrplan für den Bau bekannt werden.

Hinter dem Projekt stehen die österreichische Asamer-Gruppe, der Immobilienentwickler Alfred Supersberger und Hard-Rock-International, zitiert MTI. Dabei sollen auf einer Fläche von 16 Hektar mehr als 300 Mio. Euro investiert werden, wobei 50 Prozent der Summe mittels Krediten finanziert werden soll.

2014 soll erster Komplex geöffnet werden

Neben dem direkt an der österreichischen Grenze liegenden Ort soll die größte Tourismusinvestition Mitteleuropas realisiert werden, konstatiert die Kommunikationsagentur. Alle nötigen Genehmigungen für die erste Baustufe lägen vor. Anfang 2014 soll der erste Komplex eröffnet werden. Bei vollem Betrieb von "Eurovegas" verspricht sich der ungarische Staat jährlich Steuereinnahmen von 20 Mrd. Forint (70 Mio. Euro). Die Casino-Stadt soll 1.200 Arbeitsplätze schaffen, wobei der Großteil der Stellen durch ungarische Arbeitnehmer besetzt werden soll, so die Kommunikationsagentur.

Bauarbeiten hätten längst starten sollen

Nach früheren Medienberichten will "Eurovegas" 200 Spieltische sowie 3.000 Automaten betreiben. Weiter soll ein Vier-Sterne-Hotel mit 350 Zimmern und einem Wellness-Bereich errichtet werden. "Eurovegas Hungary" hatte 2006 den Zuschlag für eine 20-jährige Lizenz zum Betrieb einer Casinoanlage in Ungarn erhalten. Laut ursprünglichen Konzessionsvertrag hätten die Bauarbeiten spätestens 2009 beginnen sollen. Auch wurde das ursprünglich geplante Projektvolumen von mehreren Milliarden Euro inzwischen immer wieder verringert. (APA, 4.10.2012)

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