Ein "Rappelkopf" mit Mietuntersatz

4. Oktober 2012, 17:05
  • Cornelius Obonya, professionell erregt während einer Probe zu Ferdinand Raimunds "Der Alpenkönig und der Menschenfeind"
    foto: apa/pfarrhofer

    Cornelius Obonya, professionell erregt während einer Probe zu Ferdinand Raimunds "Der Alpenkönig und der Menschenfeind"

Cornelius Obonya besitzt einen Volvo und nutzt ein Smart-Arsenal

In Ferdinand Raimunds "Der Alpenkönig und der Menschenfeind" spielt Cornelius Obonya gerade den "Rappelkopf" im Burgtheater, bis Sonntag steht er noch mit Katharina Strasser auf der Bühne im Wiener Stadtsaal. Die beiden Schauspieler geben mit "Best of Apocalypse" Weltuntergangslieder zum Besten. Beschauliches Motto der Abende: "Keiner kommt hier lebend raus."

Obonya, Enkel von Paula Wessely und Attila Hörbiger, lebt im 13. Bezirk, Parkpickerlprobleme hat er dort (noch) keine. "Ich fahre einen älteren Volvo V40, ein Kombi. Leider ein Benziner, mit zwölf Litern ist er nicht gerade sparsam. Aber meine Frau und ich lieben dieses Auto. Es ist groß und sicher, das Kind hat auch gut Platz." 

Begeisterter Mietwagenfahrer

Eigentlich will man den Volvo nie loswerden, "uns ist aber bewusst, dass es umwelttechnisch ein Blödsinn ist, so ein Auto zu fahren". Darum bleibt er auch meist stehen, denn der 43-Jährige ist "ein begeisteter Car-to-go-Fahrer. Das ist ein brillantes System." Pro Minute Smart-fahren werden 29 Cent berechnet. "Das ist weniger, als man denkt."

Zehn Minuten brauche ich ins Zentrum, das kostet 2,90 Euro, ist also leistbar. Für die Stadt ist das wunderbar, ich genieße es." Wenn das neue Auto fällig wird, weiß Obonya, was angeschafft wird: "Mit Sicherheit ein Hybrid oder Elektroauto." Worauf wartet er noch? "Auf den Volvo V60 Plug-in Hybrid." (Jutta Kroisleitner, Der Standard Printausgabe, 4.10.2012)

Der V40 ist entweder ein zügig bewegter T4 oder ein ausschließlich Stop and Go bewegtes Stadtauto oder dringend reparaturbedürftig oder Herr Obonya bzw. seine Frau benötigen dringend einen Fahrkurs.

Normale Verbrauchswerte für einen V40 Benziner (Nicht-T4) sind - je nach Fahrweise und Einsatzprofil - irgendwo zwischen 7 und 9l/100km.

Aber nicht im Zentrum von Wien.

Ich krieg echt einen mordsmäßigen Zorn wenn ich lese, dass jemand ein Auto mit einem Verbrauch von 12 Litern besitzt.

Soll er doch Radfahren gemeinsam mit Frau und Kind, dann braucht er überhaupt kein Auto mehr.

meiner braucht 30

und ich hab auch kein schlechtes gewissen. ich fahr selten damit, es ist auch nicht mein einziges fahrzeug

ich fahr auch rad oder geh zu fuss, ganz wie es mir beliebt

meiner braucht 17

zur info: ich will nicht radfahren (meine mutter zb. kann nicht)

nicht zornig sein sondern akzeptieren lernen das menschen verschieden sind, unterschiedlich leben wollen etc pp

ignorantes zornbinkerl du

10 minuten insZentrum?

Vom Rand Hietzings ins Zentrum Hietzings vielleicht, aber sicher nicht von z.B. Lainz oder Ober St. Veit bis z.B Karlsplatz unter durchschnittlichen Bedingungen

weder das eine noch da andere wurde im text behauptet, also wo liegt ihr problem? von nahe schönbrunn bis zum naschmarkt werde's wohl eher selten länger als 10min brauchen, außer sie fahren in den absoluten stoßzeiten.

da gibt es auch, so sagte man mir, die U4.

mir absolut unsypathisch

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