Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Zehntausende landlose Inder sind am Mittwoch zu einem mehrwöchigen Marsch auf die Hauptstadt Neu Delhi aufgebrochen. Mit ihrem Protest wollten die mindestens 35.000 armen Bauern, Fischer und Ureinwohner aus ganz Indien auf ihre schwierige Lage aufmerksam machen, sagte einer der Organisatoren, Anees Kumar. Die Protestierer wollen die mehr als 300 Kilometer lange Strecke zwischen der Stadt Gwalior und Neu Delhi abschreiten.
Sie sind teilweise barfuß und mit nur wenig Proviant unterwegs. Ihren Schlafplatz schlagen sie auf der Straße auf. Ein Kraftakt, den sie in Kauf nehmen, um den Rest der Weltbevölkerung über ihre Situation zu informieren. Denn Hunderte Millionen Inder auf dem Land haben von Indiens Aufschwung bisher kaum profitiert.
Millionen Menschen wurden in den vergangenen Jahren von ihrem Land vertrieben, um Platz für Bergbauprojekte, Atomkraftwerke oder auch Wildparks für Touristen zu schaffen. Auch der Lebensraum der Urvölker wird wegen des Abbaus von Rohstoffen zunehmend bedroht.
Die Demonstranten fordern das Recht auf ein Stück Land für jeden. Außerdem müssten die Menschen die Möglichkeit bekommen, ihr Land gegen den Bau von Fabriken und Bergbauvorhaben zu verteidigen. (APA/jus, derStandard.at, 5.10.2012)
Statistik Austria: Lebenserwartung von Männern gestiegen, jene von Frauen leicht gesunken
Das Methamphetamin kann in Kombination tödliche Wirkung haben - In Österreich ist kein Anstieg des Konsums erkennbar
26-jährige Inderin schaffte es als erste unterschenkelamputierte Frau auf den 8.848 Meter hohen Berg
Wegen eines Eintrags auf dem Facebook-Auftritt der FPÖ-Lichtenwörth haben die Grünen Anzeige erstattet. Das Posting, das behauptet, dass Kindesmissbrauch von Türken straffrei bleibe, sei verhetzend. Bei den Freiheitlichen spricht man von einer "Panne"
Volksgruppenchef der österreichischen Roma: Kinderbettelei nicht als ethnisches Phänomen charakterisieren
Landesrätin reagierte auf Bericht der "Bezirksblätter"
Seit Ende April war die Schauspielerin in vorsorglicher Behandlung
Gleichstellung und Öffnung der Ehe für Lesben und Schwule können nicht über die weiter massiven Vorurteile gegen Homosexuelle hinwegtäuschen – wie eine EU-weite Umfrage zeigt
Marine Le Pen würdigt "politische Geste" von rechtsradikalem Essayisten
Vier ehemalige Badener Schüler holen einen Teil der jüdischen Geschichte der Stadt virtuell in die Gegenwart zurück. Dieses Kapitel des Kurorts findet sich noch kaum im Stadtbild wieder
Als Milica Petrovic 1990 von Serbien nach Österreich ging, mussten sie und ihr Mann einen Koffer auf Kredit kaufen. Heute fühlt sich Milica als Wienerin. Die Geschichte einer Heimatsuche.
Weltweit friedliche Versammlungen, nur in Georgien kam es zu Zusammenstößen
Die Bruji haben mit ihrem Gedröhne einst den burgenlandkroatischen Kammerton A verändert. Die Burgenlandroma leisten als jüngste Volksgruppe Aufbauarbeit an ihrer beinahe vernichteten Kultur
500 Kilometer südwestlich von Buenos Aires versank 1985 ein Kurort im Salzsee - 2009 wurde er wieder freigegeben
ÖBB gibt Polizei Zugriff auf Server, Wiener Linien geben jährlich 2000 Kopien weiter
Kameras in 21 Bussen und 15 Variobahnen aktiv - Daten werden bis zu 120 Stunden gespeichert
Unterhalt 21 Millionen teures Boot sei mit Sparzwängen des Lands nicht zu vereinbaren
Er habe damals nicht verstanden, dass es sexueller Missbrauch war
Zehn Fakten, die Sie über Dänemarks Hauptstadt noch nicht wussten
Die Caritas ist auf der Suche nach einer neuen Unterkunft
Wie können Jugendliche die Spirale aus Wut und Aggression verlassen? Im Neurologischen Zentrum am Rosenhügel versucht man die jungen Patienten mit einem Antiaggressionstraining dabei zu unterstützen
Öffentlicher Verkehr in der Verkehrsregion Ost hatte 2012 um knapp vier Prozent mehr Fahrgäste
Ein Gespräch über den Alltag der Menschen, die noch immer Weltkriegsbomben entschärfen
daß dahinter aber die Tatsache perpetuiert wird, daß die Lebenserwartung der Frauen am Lande 55 ! und die der Männer 60 ! beträgt, (also genau umgekehrt, wie bei uns, weil die Frauen dort am Lande weniger wert sind, als die heiligen Kühe auf der Strasse und die schwersten Landarbeiten verrichten müssen) fällt bei diesem Artikel unter den Tisch.
Indien hat viele und viel wichtigere Probleme, aber für einen selbstbefriedigenden Egotrip reicht der Artikel noch allemal.
Übrigens: beim 10-tägigen Ganesha-Fest sind millionenmal mehr Menschen auf der Strasse.
die Bilder haben mich sehr berührt.
" Mit ihrem Protest wollten die mindestens 35.000 armen Bauern, Fischer und Ureinwohner aus ganz Indien auf ihre schwierige Lage aufmerksam machen, sagte einer der Organisatoren, Anees Kumar."
35.000, ein Wunder irgendwie, allein dass sich so viele Leute organisiern.
Und es ist nicht der einzige Ort momentan auf der Welt wo sich Leute zusammentun und sich auf ihre gemeinsame Kraft besinnen.
Erst mal lesen und dann urteilen. Hier geht es nicht um Sozialismus oder Kommunismus oder was auch immer. Im "Kapital geht es rein um eine Analyse des Kapitalismus. Und in diesem Kapitel geht es um die Grundfrage, wie ein Kapitalismus in seiner Anfangsphase funktioniert.
Der Kapitalismus mag ja in ihren Augen nicht perfekt sein, aber alles ander bisher war viel verheerende.
Der Sozialismus mit seine Abwandlungen hat schon zig Millionen Tote gefordert, es gibt leider immer noch jede Menge Ignoranten die diesem Unheilsbringer huldigen.
So als ob es systematisch Angeordnete Gerechtigkeit gäbe.
Tiefster Respekt vor diesen Menschen.
"Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht."
Unrecht ist schon längst zu Recht geworden, in Indien und Österreich. Diese Inder erfüllen nur ihre Pflicht. Wir sitzen großteils noch faul und grantelnd auf unserem Allerwertesten.
seine kreise zieht...dem schmeckt das essen nicht mehr so...div. assoziationen verderben den appetit..und das ist gut so...die wucht der armut der landbevölkerung ist erdrückend...wohingegen die superreichen in dehli und sonstwo sich ihren müßiggang hingeben
Es ehrt diese 35000 Menschen, daß sie durch Arbeit ihr Leben selbst verbessern wollen, aber was sind 35000 gegen die Probleme die milliarden Menschen gegenüberstehen, wie
Infrastruktur
Wasserversorgung
Umweltverschmutzung
Bevölkerungsexplosion
Wunderschön sind die Einlegearbeiten im Taj Mahal. So vielfältig diese Intarsien sind, so vielfältig aber sind auch die Probleme der größten Demokratie der Welt.
mit viel weniger. Kleinigkeiten sind es oft die uns schon unzufrieden machen...
Mein tiefster Respekt diesen Leuten, und komisch irgendwie läßt mich das Gefühl nicht los, dass ich durch den Besitz eines Smartphones und eines Computers und den sonstigen Luxusgütern mein Schäuflein dazu beigetragen habe..
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.