#205: Klimt

4. Oktober 2012, 15:28
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„Der Film ist ein Rausch in Farben, prachtvollen Interieurs und exquisiten Assoziationen, die genau die Bildwelt Gustav Klimts wiedergeben, ohne dabei allzu sehr ins Tableauhafte zu verfallen, was vor allem der Kamera zu verdanken ist, die sich in ständiger Bewegung befindet und die mehr als einmal Walzer zu tanzen scheint.“ kino-zeit.de

Raoúl Ruiz versetzt uns in das Jahr 1918. Gustav Klimt liegt auf dem Sterbebett. Egon Schiele, dem als einzigen Zutritt gewährt wird, zeichnet seinen Freund und Mentor. Klimts Fiebervisionen führen ihn zurück in den Österreich-Pavillon der Pariser Weltausstellung 1900, wo ihm für sein Werk „Philosophie“ die Goldmedaille verliehen wird. In Paris kommt es auch zu Begegnungen mit dem Filmzauberer Méliès, mit der mysteriösen Tänzerin Cléo de Mérode und mit dem „Staatssekretär“, einer väterlich-beklemmenden Figur, die Klimt wie ein Schatten durch den Film begleiten wird. Raoúl Ruiz vermittelt in einer außergewöhnlichen, visuell und musikalisch großartigen filmischen Allegorie das Leben des Künstlers. Dieser Film ist eine virtuose Hommage an einen Ausnahmekünstler vor dem historischen Hintergrund des Fin de Siècle.

Regie: Raoúl Ruiz

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