Romney zieht Zorn der "Sesamstraßen"-Fans auf sich

4. Oktober 2012, 15:15
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Republikaner droht indirekt Bibo mit dem Aus

Eigentlich hat sich Mitt Romney bei seinem ersten Fernsehduell gegen US-Präsident Barack Obama überraschend gut geschlagen. Doch mit einer Äußerung zog der republikanische Herausforderer des Staatschefs den geballten Zorn der Fangemeinde der "Sesamstraße" auf sich. Er werde die Subventionierung des öffentlich-rechtlichen Senders PBS beenden, auf dem die beliebte Kindersendung läuft, sagte Romney während der Debatte am Mittwoch (Ortszeit).

"Ich werde die Fördermittel für PBS stoppen."

"Es tut mir leid, Jim", sagte Romney an den langjährigen PBS-Moderator der Debatte, Jim Lehrer, gerichtet. "Ich werde die Fördermittel für PBS stoppen." Zugleich beteuerte der Republikaner: "Ich mag PBS. Ich mag Big Bird (in der deutschen Version der Sesamstraße: Bibo, Anm.)."

Während Obama die Ankündigung unkommentiert ließ, löste sie im Internet einen Sturm der Entrüstung aus. Romney werde von einer Gang von Kleinkindern mit Plastik-Baseballschlägern überfallen werden, kündigte der Schauspieler Eche Madubuike im Kurznachrichtendienst Twitter an. "Wehe, wenn Du jemals, jemals Big Bird bedrohst!" Der Journalist Eli Clifton schrieb: "Obama hat (Osama) Bin Laden getötet. Romney würde Big Bird einen Hieb versetzen."(APA, 04.10. 2012)

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