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Von unten wird der Kanal mit LEDs beleuchtet. Das Spielzeug bekommt leuchtende Augen.
Durch Unternehmen wie MakerBot und dessen neueste Entwicklung, dem Replicator 2, werden 3D-Drucker zunehmend massentauglich. Auch Großkonzerne wie Walt Disney experimentieren mit Druckern für Dreidimensionales. Vor allem für das Testen neuer Spielsachen ist der 3D-Drucker ein ideales Tool.
Laut BBC experimentiert Disney im Moment vor allem mit kleinen Leuchtröhren in den Spielwaren. 3D-Drucker könnten diese Röhren in das Spielzeug mit einer guten Präzision und vor allem kostengünstiger implementieren. Bis sich die Technik durchsetzt und in Massenware eingesetzt werden kann, könnte es allerdings noch ein Weilchen dauern.
So wurden in Disneys Experimentier-Labor in Pittsburgh bereits Figuren hergestellt, deren Augen von LEDs beleuchtet werden, die verschiedene Grafiken anzeigen können. Innovative Lichttechnologien werden bei Disney schon seit Jahren entwickelt, mit den 3D-Druckern kann man aber innerhalb weniger Minuten Prototypen herstellen. Wie bei anderen 3D-Druckern wird der Kunststoff Schicht für Schicht bearbeitet und „druckt" das gewünschte Objekt.
In einige dieser neuen Spielfiguren hat man Lufteinschlüsse in Form von Kanälen eingebaut. Wenn diese Kanäle von unten mit LEDs beleuchtet werden, sehen die Kanäle aus wie kleine Lichter, die aus der Spielfigur kommen. Je nach Form der Figur können diese Kanäle perfekt angepasst werden. Durch kleine Löcher in den Kanälen können verschiedene Lichtquellen miteinander verbunden werden. Dämonische Blicke könnten in Zukunft bei "bösen" Figuren einfach dargestellt werden.
Die Entwickler erhoffen sich vor allem neuen Materialien, mit denen sie arbeiten können. Solche, mit denen man Reflektion besser kontrollieren kann, die Licht absorbieren und zusätzliche Funktionen erlauben. Ob diese Spielsachen dann zu Preisen kommen, die leistbar sind, bezweifeln einige Analysten allerdings. Und gerade Spielzeughersteller haben Angst vor Druckvorlagen im Internet, die zu massiven Copyright-Verletzungen führen könnten. (red, derStandard.at, 4.10.2012)
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