Adidas will Hilfsfonds für Billiglohnkräfte anregen

Geldtopf für Arbeiter, die nach Werkschließungen keine Abfindungen und auch keine staatliche Hilfe erhalten

Herzogenaurach - Sportartikel-Hersteller planen die Gründung eines Hilfsfonds für Billiglohnkräfte in Zulieferbetrieben. Denkbar sei auch, das sich verwandte Branchen, etwa die Textilindustrie, an einem solchen Fonds beteiligten, sagte ein Sprecher des Sportartikelherstellers Adidas, am Donnerstag. Er bestätigte damit einen entsprechenden Bericht der "Financial Times Deutschlands".

Bei einem ersten Treffen Ende Oktober wollen interessierte Unternehmen entsprechende Möglichkeiten ausloten. Der von Adidas angeregte Hilfsfonds solle einspringen, wenn Arbeiter in Zulieferbetrieben nach Werkschließungen keine Abfindungen erhielten und es auch keine staatliche Hilfe für die Betroffenen gebe. (APA, 4.10.2012)

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