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vergrößern 645x956Vom einstigen Schattendasein losgelöst, hält Gin wieder verstärkt Einzug in die Sortimente und belebt die Barkultur mit neuem Glanz. Das neue Taschenbuch "Gin - Alles über Spirituosen mit Wacholder" der gelernten Hotelfachmänner Karsten Sgominsky und Thilo Brauer gibt Einblick in Geschichte, Zutaten, Herstellung und die wichtigsten Marken der Wacholderspirituose.
So erfährt man etwa, dass die Wacholderbeere schon in der Antike von Hippokrates als Heilmittel verwendet wurde. Auch zur Pestbekämpfung im Mittelalter wurden Wacholderelixiere gebraut, die zwar keine Heilung, aber zumindest lindernde und vorbeugende Wirkung erzielt haben sollen. Im 17. Jahrhundert schließlich wurde der Wacholderschnaps Genever zum Gin, wie wir ihn heute kennen.
Den Hauptteil des Buchs nimmt aber nicht die Geschichte, sondern die Sortenvielfalt des Gins ein. Auf mehr als 150 Seiten werden reich bebildert die wichtigsten Gin-, Genever-, Steinhäger- und Wacholderbrand-Sorten vorgestellt, vom englischen Beefeater über den oberösterreichischen Blue Gin bis zu Gordon's, dem weltweit meistverkauften Gin.
Wer jetzt auf den Geschmack gekommen ist, kann gleich seine eigenen Drinks mischen: Das Buch liefert etliche Rezepte für verschiedenste Cocktails und Longdrinks - es muss nicht immer Gin Tonic oder Martini sein.
Gin - Alles über Spirituosen mit Wacholder
Karsten Sgominsky & Thilo Brauer
édition gastronomique
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Wir haben bei uns 102 verschiedene Gin-Sorten diverse Tonic´s und Keiner gleicht dem Anderen. Kaum eine andere Spirituose ist so abwechslungsreich von Kräutern über Früchte und Gräser usw. und das schöne daran auch der Ungeübte kann sofort die verschiedenen Geschmäcker erkennen.
Gin Bar
Das Torberg
Strozzigasse 47
1080 Wien
Naja seit Hendrick's groß am marketen in Wien ist, kriegt man die Gurke relativ bald mal. Was in den meisten Bars und Club das wahre Problem ist: es gibt fast überall nur Schweppes Tonic! Wenn man nach Fentimans oder Fever Tree fragt starren einen die Barkeeper meistens nur ahnungslos an...
Man muss der Fairness halber allerdings sagen, das man bei geschmacklich nicht stark ausgeprägten Gins mit Schweppes oft besser fährt als mit Fever Tree.
Vor allem wenn Barkeeper noch einen Spritzer Zitrone oder Limette in den GinTonic machen, braucht man den höheren Zuckeranteil von Schweppes wie einen Bissen Brot. Ein GinTonic sollte niemals mit Flüssigkeiten außer Gin, Tonic und Eiswürfeln in Kontakt kommen. Statt einer Zitronenscheibe nur den äußersten Teil der Schale beigeben, vorher noch kurz andrücken, sodass die feinen Poren aufplatzen und diesen typischen Citrusduft abgeben.
Fentimans ist mir zu zitronen(gras)lastig.
In Spanien zB schon seit mehr als 2 Jahren ein Trend. Ich war schon in Bars wo man für einen Gin&Tonic aus 20 verschiedenen Gins und 5 Tonics wählen und kombinieren konnte. Die obligate (!!!!) Gurkenscheibe ist dort Standard, bei uns wirst mit großen Augen angschaut wenn nach diesem Geschmacksturbo fragst.
kA wo die Engländer die Gurke zuerst reingeschmissen haben, aber ja Pimms No1 plus Gurke, Zitrone, Orange und GingerAle oder Sprite ist der beste Sommerdrink den es gibt und völlig zu unrecht als Ladies Drink bzw. Pensionistenlimo verschriehen! Aperol Sprizz, Hugo usw wirken wie die langweilige Verwandschaft vom Land dagegen.
ein Pitcher voll Pimm's, perfekt getrimmter Rasen und eine Partie Croquet, so stell ich mir einen Sonntag Nachmittag vor!
Die Beigabe beim GinTonic soll ja die Aromen des Gins verstärken und mit ihnen harmonieren. Jeder Gin (aber auch jeder Geschmack) verlangt etwas anderes. Der eine Limetten, der andere Zitronen, auch Orangen (Beefeater WE) und Grapefruit (Saffron, Geranium) passen, man sollte jedoch wirklich nur die Schale verwenden.
Neben der Gurke für Hendrick's gibt es noch weitere interessante Kombinationen:
* Apfel: Williams Gin
* Physalis: Whitley Neill, aber auch Lark Pepperberry
* Rosmarin: Ginmare, obwohl Limette die Olivennote stärker betont
* Weintrauben: G'Vine
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