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Thomas Vanek (li) ist in der Steiermark angekommen. Das freut auch den Sponsor Herbert Jerich jr. (re)


Grabner goes Villach.
Graz/Villach/Innsbruck - "Ich verfolge die österreichische Liga via Internet, seit ich aus Österreich weggegangen bin. Die Liga wird immer stärker. Das Tempo ist gut." Wohlwollend sprach Thomas Vanek, der Stürmerstar der Buffalo Sabres, der gestern in Gleisdorf als neuer Spieler der Graz 99ers vorgestellt wurde. Der 28-jährige Steirer, der daheim in Graz bei seinen Eltern in seinem ehemaligen Kinderzimmer wohnt, gibt am Freitag im Heimspiel gegen Zagreb sein Debüt.
Die Grazer sind gegenwärtig Vierte in der internationalen Erste Bank Liga. Möglich gemacht hat den Coup der Gleisdorfer Unternehmer Herbert Jerich jun., der für die Versicherung von knapp unter 20.000 Euro pro Monat aufkommt und eine Zusage für sechs Monate abgegeben hat. "Ich habe das nicht einmal zu träumen gewagt. Eine Sternstunde für uns", sagte 99er-Chef Jochen Pildner-Steiburg, "die nächsten drei Heimspiele sind ausverkauft." Die Fans greifen schon nach dem Trikot mit der Rückennummer 20, die Vanek schon in seiner Jugend in Graz hatte, ehe er auf die Nummer 26 bei den Buffalo Sabres wechselte. In Graz trägt allerdings Jean-Michel Daoust die 26, Vanek entschied sich daher für seine alte Nummer.
Glücklich sind sie auch in Innsbruck, wo Stürmer Andreas Nödl von den Carolina Hurricanes wirken wird, und beim Villacher SV, wo Michael Grabner, ebenfalls Stürmer, arbeiten wird. Schuld ist der Tarifstreit in der nordamerikanischen Profiliga NHL. Weil dort immer noch keine Einigung zwischen Klubbesitzern und Spielergewerkschaft über einen Kollektivvertrag zustande kam, droht der Ausfall von zumindest Teilen der Saison. Diese hätte in einer Woche starten sollen. Derzeit sind die Spieler von der Liga ausgesperrt (lockout), weshalb sich viele in Europa fit halten.
Der Schnellste
Grabner, der schnellste Stürmer der NHL, der als Letzter des Trios seine Zusage gegeben hat, wird in Villach am Sonntag gegen Dornbirn beginnen. Der Flügelstürmer war schon in der Saison 2003/04 für die Villacher in der Erste Bank Eishockey Liga im Einsatz gewesen. Nach 18 Spielen (2 Tore und eine Vorlage) entschied er sich für den Wechsel nach Nordamerika. "Ich freue mich wahnsinnig. Ein Traum wird wahr, ich kann für meinen VSV in der regulären Meisterschaft spielen und dem Verein, der mich ausgebildet hat, helfen", kommentierte Grabner, der am Freitag seinen 25. Geburtstag feiert. Der VSV ziert nach acht Runden die Tabellenspitze.
Aufsteiger HC TWK Innsbruck liegt noch sieglos am Tabellenende. Das soll sich bald ändern, zumindest wenn es nach dem neuen Star geht. "Ich will dem Team helfen, zu gewinnen", sagt Nödl. Wenn das einmal gelinge, könne sich durchaus eine Siegermentalität entwickeln, sagte der Wiener, der am Donnerstag in Innsbruck gelandet ist. Freilich ohne Hockey-Schuhe und Schläger, die mit dem übrigen Gepäck unterwegs liegen geblieben waren. Nödl versucht es am Freitag erstmals beim Auswärtsspiel in Szekesfehervar. "Keine Ahnung, was mich erwartet, ich habe noch nie in der ersten Liga gespielt", sagt der 25-jährige Nödl, der 2004 vom zweitklassigen WEV nach Amerika gewechselt war. (APA, red, DER STANDARD, 5.10.2012)
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Wir singen lei lei
Eine leichte bierfahne und einen blaueweissen schal.
Als exilvsvler freu ich mich schon auf den 14 oktober wenn servustv das derby uebertraegt, vielleicht sponsert euch die heidi noch einen nhl profi, wenn der tavares zu bern kommt ..... (ok der kommt auch wegen streit)
vsv óle !
Hab ich auch sehr sympathisch gefunden. Ich kenn mich generell beim Eishockey nicht aus, interessiert mich ehrlich gesagt auch nicht, aber die Namen Vanek, Grabner und Nödl sagen mir natürlich auch was.
Ich finde diese kurze "Heimkehraktion" jedenfalls außerordentlich sympathisch und werde mir zumindest ein Match am TV geben.
20000 Eier Versicherung pro Monat finde ich auch ... bombastisch.
dass das eigentliche Topspiel der Runde, VSV-RBS, wegen der "Vanek-Mania" abgesagt worden ist. Andererseits sind wir Kärntner ja für unsere Wohltaten bekannt, und somit sei es Restösterreich gegönnt auch einmal im Rampenlicht zu stehen.
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