Apple schickt Store-Mitarbeiter auf Maps-Mission

Sie sollen fehlerhaftes Kartenmaterial in ihrer Umgebung aufspüren und korrigieren.

Apple greift im Zuge der Verbesserung des eigenen Kartendienstes nun auf seine Armada von Store-Mitarbeitern zurück. Das berichtet MacRumors auf Basis mehrerer ungenannter Quellen.

Bis zu 40 Wochenstunden je Store

Demnach werden die Mitarbeiter auf die Mission geschickt, Apples Kartendaten in ihrer eigenen Wohnumgebung auf Fehler zu prüfen und Korrekturen sowie Verbesserungen über ein internes Webportal einzureichen. Das Projekt dürfte erst seit kurzem gestartet sein.

Wie Apple-Enthusiast Gary Allen auf Twitter meldet, ist das Programm momentan freiwillig gestaltet. Teilnehmende Stores wenden wöchentlich 40 Mitarbeiter-Stunden auf, um zur Verbesserungen von Apple Maps beizutragen. Es werden Teams gebildet, die von einem erfahrenen Mitarbeiter geleitet werden. Wie die Datenerfassung technisch ausgestaltet ist, ist nicht bekann.

Verpatzter Start des Kartendienstes

Apple hatte sich offenbar nach gescheiterten Verhandlungen mit Google, die sich vor allem um Turn-by-Turn-Navigation drehten, dazu entschlossen, iOS 6 mit einem eigenen Kartendienst zu bestücken. Dieser präsentierte sich zum Start aber noch als unausgereift und schlitterte aufgrund zahlreicher Fehldarstellungen im 3D-Modus in die "Mapocalypse".

Daraufhin trat sogar Konzernchef Tim Cook vor die Kunden und entschuldigte sich. Man gestand ein, dass Apple Maps nicht mehr die "beste und schönste Lösung" sei und stellte Drittlösungen prominent ins iTunes-Schaufenster. Der Verkaufserfolg des iPhone 5 wurde vom Maps-Fehlschlag nicht beeinträchtigt. (red, derStandard.at, 04.10.2012)

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