Apple schickt Store-Mitarbeiter auf Maps-Mission

4. Oktober 2012, 09:54

Sie sollen fehlerhaftes Kartenmaterial in ihrer Umgebung aufspüren und korrigieren.

Apple greift im Zuge der Verbesserung des eigenen Kartendienstes nun auf seine Armada von Store-Mitarbeitern zurück. Das berichtet MacRumors auf Basis mehrerer ungenannter Quellen.

Bis zu 40 Wochenstunden je Store

Demnach werden die Mitarbeiter auf die Mission geschickt, Apples Kartendaten in ihrer eigenen Wohnumgebung auf Fehler zu prüfen und Korrekturen sowie Verbesserungen über ein internes Webportal einzureichen. Das Projekt dürfte erst seit kurzem gestartet sein.

Wie Apple-Enthusiast Gary Allen auf Twitter meldet, ist das Programm momentan freiwillig gestaltet. Teilnehmende Stores wenden wöchentlich 40 Mitarbeiter-Stunden auf, um zur Verbesserungen von Apple Maps beizutragen. Es werden Teams gebildet, die von einem erfahrenen Mitarbeiter geleitet werden. Wie die Datenerfassung technisch ausgestaltet ist, ist nicht bekann.

Verpatzter Start des Kartendienstes

Apple hatte sich offenbar nach gescheiterten Verhandlungen mit Google, die sich vor allem um Turn-by-Turn-Navigation drehten, dazu entschlossen, iOS 6 mit einem eigenen Kartendienst zu bestücken. Dieser präsentierte sich zum Start aber noch als unausgereift und schlitterte aufgrund zahlreicher Fehldarstellungen im 3D-Modus in die "Mapocalypse".

Daraufhin trat sogar Konzernchef Tim Cook vor die Kunden und entschuldigte sich. Man gestand ein, dass Apple Maps nicht mehr die "beste und schönste Lösung" sei und stellte Drittlösungen prominent ins iTunes-Schaufenster. Der Verkaufserfolg des iPhone 5 wurde vom Maps-Fehlschlag nicht beeinträchtigt. (red, derStandard.at, 04.10.2012)

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7 Postings

was ist mit meiner Umgebung. Der nächste Apple Store ist 300km weit weg...

Bin mir doch recht sicher, dass das nicht Teil ihres Arbeitsvertrages ist und es auch die gewissen Voraussetzungen, eine nicht im Arbeitsvertrag angeführte Leistung erfüllen zu müssen (zB Schneeräumen um Betriebseinfahrt freizubekommen), nicht erfüllt. Deshalb könnten die das schlicht verweigern...

Ich denke, Kartendaten korrigieren ist angenehmer als der Umgang mit Kunden in einer Ladensituation.

Du weißt was freiwillilg bedeutet?

Könnten Sie, aber da die Mitarbeiter auch für Software zuständig sind, also Beratung/Fehlersuche bei Kunden/etc. ist es doch nicht so abwegig, sich hier bei der Software von einer App auch "rumzuspielen".

Noch dazu denke ich, machen viele diesen Job, da sie sich mit dem Unternehmen identifizieren können und wohl auch gerne ihr Schäufelchen beitragen. Ich als Kunde habe auch schon den einen oder anderen Fehler in den Karten gemeldet. Und das unentgeltlich, weil ich will, dass meine Umgebung stimmt (zB den Pizzazustelldienst in meinem Haus, den es nicht wirklich gibt)

Sie hätten dafür aber auch schlecht Entgelt verlangen können ;-). Schade eigentlich, so eine Pizzeria hätte ich (eventuellen Lärm und Geruch ausgeblendet) ganz gerne im Haus!

Das manche das sicher gerne machen, davon bin ich überzeugt, wollte lediglich auf den arbeitsrechtlichen Aspekt dieser Situation eingehen, zumal ich einen Blog von (zT ehem) Apple Store Mitarbeitern im Hinterkopf hatte, die sich über die schlechten Arbeitsbedingungen beschwerten.

na dann

bitte noch schnell eine Salami Pizza mit doppelt Käse, bevors geändert wird ;-)

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