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"Warum entspannen wir uns nicht?", fragt der Regisseur.
Los Angeles/Berlin - US-Regisseur Oliver Stone (u.a. "Wall Street", "Savages") mag Marihuana und hält das Rauschmittel für ein "wunderbares Geschenk Gottes an uns Menschen". Es habe medizinischen Nutzen und helfe zweifellos Krebspatienten bei Schmerzen, sagte Stone im Gespräch in Berlin.
"Ich habe noch nie Beweise dafür gesehen, dass es jemanden umbringt. Menschen sterben an Alkohol oder an einer Überdosis Kokain oder anderem", so der Filmemacher. "Himmel, hat sich jemand in letzter Zeit eine Überdosis Marihuana verpasst? Warum entspannen wir uns nicht?" Er brauche es nicht, aber manchmal sei es nett. (APA, 4.10.2012)
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Halten Sie die den Cannabiskonsum regelnden Gesetze in Österreich für angemessen oder wünschen Sie sich eine Änderung?
Vor vierzig Jahren erklärte der US-amerikanische Präsident Richard Nixon den Drogen offiziell den Krieg. Seitdem herrscht auch in Sachen Hanf weltweites Kriegsrecht, und Polizei und Justiz dürfen mit Kanonen auf Spatzen schießen. Der „War on Drugs“ ist längst österreichische Staatsräson, die selbst unmoralische und rechtswidrige Mittel erlaubt.
Machen wir uns nichts vor: Das Hanfverbot ist wie das „Amen in der Kirche“ und der schreckliche Beweis dafür, dass Österreich den USA als treuer Vasall im Anti-Drogenkrieg zur Seite steht - und das bis zum bitteren Ende, wenn es denn die Staatsräson erfordert. In diesem Sinne folgt die Diskriminierung, Stigmatisierung und Strafverfolgung von Cannabiskonsumenten ausschließlich dem Interessenkalkül des
der aus seinem Selbstverständnis heraus alle Mittel anwenden darf, um sein Gewaltmonopol durchzusetzen. Der Staat und seine Diener sind die Wächter unserer Gesellschaft, die im Auftrag aller – vertreten durch einige wenige – über uns herrschen und den Bürgern vorgeben, an welchen Prinzipien, Tugenden und Lebensmaximen sie sich zu orientieren haben.Jeder einigermaßen vernunftbegabte Mensch weiß um das himmelschreiende Unrecht, das Vater Staat seinen kiffenden Bürgern angedeihen lässt, und ganze Berufs- und Wissenschaftszweige tüfteln an der Moral und Unmoral der Hanfprohibition, um wenigstens in diesem Fall einen konsensfähigen Rückzug aus dem War on Drugs zu finden.
ma bitte rauchens was. Ich hab nur polemisiert. Hier meine ehrliche Meinung: Gras = gut, Stones neuer Film = schlecht, der APA-Artikel = noch viel schlechter. Und ja, mir ist völlig klar, dass kein wie immer gearteter Zusammenhang besteht. Simma wieder gut? :P
hab den film nicht gesehen, also kann ich dazu nichts sagen ^^
nachdem man hier ja immer wieder liest wie saugefährlich gras ist, hab ich mich dazu verleiten lassen deinen beitrag ohne jegliches augenzwinkern aufzufassen. also schwamm drüber - und reich die friedenspfeiffe rüber *hust* ...
Bei den überwiegend anderen Gesetzen kann man wenigstens irgendeinen Sinn erkennen . Das Menschen die nur Marihuana oder Hasch verkaufen teilweise bis zu 10Jahre im Gefängnis sitzen ist einfach nur Jenseitig (Das ist wie wenn man über Nacht ohne Grund Entspannungstees auf den Index setzen würde)
Ja, sicher. Haschischrauchen macht nur die Birne weich und die Menschen auf lange Sicht entscheidungsunwillig und flapsig.
Wir hätten nun dann noch eine Gruppe von Rauschmitteln, auf die eine weitere Gruppe von Menschen reflektieren würde - hat unser Gesundheitssystem denn nicht schon genug zu tun mit den Rauchern und Alkoholikern?
Für medizinische Zwecke und zur Schmerzlinderung - va bene; für den persönlichen Konsum - no go.
das ließe sich ja leicht ändern, dann kann auch der staat kräftig mitschneiden. es würd ja sogar zusätzliche positive nebeneffekte bringen, wie zb weniger anzeigen bzw vorstrafen, die beschaffungskriminalität würde stark eingeschränkt werden usw...
nur... warum tuts der staat dann nicht?
kaum wurde vor ein paar wochen bekannt, daß uruguay eben genau diesen schritt wagt, war keine woche später in einem artikel zu lesen, daß cannabis den IQ schrumpfen lässt...
da hat wohl nicht nur der staat etwas gegen die legalisierung.
und dann auch über einen längeren zeitraum konsumierte vorwiegend hash( mein lieferant war ein türkischer arbeitskollege) konnte ich feststellen das ich eine kleine veränderung in meiner einstellung zur arbeit durchschritt...habe daraufhin den intake wieder eingeschränkt bzw. eine pause eingelegt...so 2-3 jahre. nachdem ich das thema wieder aufgegriffen habe nur noch 1-2 x die woche. in den letzten jahren vielleicht nur noch 5-6x im jahr zu besonderen gelegenheiten
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