Neue Vorwürfe gegen Berlakovich

3. Oktober 2012, 18:59
  • Berlakovich hat über diverse Kanäle seine Partei und parteinahe Institutionen mit Inseraten versorgt.
    foto: apa/schlager

    Berlakovich hat über diverse Kanäle seine Partei und parteinahe Institutionen mit Inseraten versorgt.

FPÖ und BZÖ fordern eine Sondersitzung wegen Zahlungen des Lebensministeriums an den Bauernbund. Die Grünen vermuten verdeckte Parteienfinanzierung über Presseförderungen

FPÖ und BZÖ wollen die Öffentlichkeitsarbeit von Landwirtschaftsminister Nikolaus Berlakovich (ÖVP) und die Zahlungen seines Ressorts für den ÖVP-Bauernbund bei einer Sondersitzung des Nationalrats thematisieren. In den vergangenen Jahren seien über Förderungen, Inserate und Medienkooperationen Millionen an die ÖVP-Teilorganisation geflossen.

Heinz-Christian Strache bezeichnete Berlakovich als eine Art "schwarzen Faymann" und bezog sich auf einen Rechnungshof-Rohbericht, demzufolge Berlakovichs Ressort zwischen 2006 und 2011 fast 30 Mio. Euro für Öffentlichkeitsarbeit ausgegeben habe, der Standard berichtete. Inserate seien in Medien mit "untergeordneter oder nicht bekannter Reichweite" etwa in der Bauernzeitung geschaltet worden. Auch die Grünen erheben den Vorwurf verdeckter VP-Parteienfinanzierung. Der grüne Landwirtschaftssprecher Wolfgang Pirklhuber meinte, dass über den Weg der Presseförderung ÖVP-naher Medien Geld in die Parteikassa floss. Er nannte die Bauernzeitung, die "Neues Land Medien Gmbh" und die Raiffeisen-Zeitung, die zwischen den Jahren 2008 und 2011 eine Million Euro Presseförderung bekommen haben. Der Geschäftsführer des Verbands Österreichischer Zeitungen, Gerald Grünberger, verwehrte sich gegen ein Schlechtreden der Presseförderung. Die Vergabe der Presseförderung sei an objektive Kriterien gebunden, erklärte er.

Berlakovich, der am Dienstag zum Thema versteckte Parteienfinanzierung über Inserate im U-Ausschuss befragt wurde, wird im Impressum der Bauernzeitung genannt - sie wird vom Bauernbund herausgegeben. Inhaber der Bauernzeitung ist die Agrar Media, die zu 23 Prozent der Agro Werbung gehört. Deren Gesellschafter Hannes Herndl und Jakob Auer sind beide Treuhänder des Oö. Bauernbunds. Zu sieben Prozent ist der Bauernbund selbst an der Agrar Media beteiligt. Der Geschäftsführer der Bauernzeitung, Georg Keuschnigg (ÖVP), ist gleichzeitig Vorstand des Tiroler Bauernbunds. Pirklhuber: "Personelle Verquickungen überall". (mika, guca, DER STANDARD, 4.10.2012)

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wir lernen ja täglich was dazu,

vielleicht auch unsere minister, kanzler ...

also, es gibt kleine und große kronzeugen.

das hängt nicht mit der größe zusammen, sondern mit der kooperation, dem wissen und dem zeitpunkt.

also wenn sie auspacken, herr minister, drücken wir wegen der homepage ein augerl zu - versprochen (fußfessel) und schutzhaft gibts auch.

das taxi wartet bereits.

Eitel - eitler - Berlakovich

Kein “Normalsterblicher“ eben...

na hallo

hr. b ist doch der grrrrrößte landwirtschaftsminister aller zeiten!

Schon wieder ein untauglicher Versuch

der rot-grünen Neidgenossen die grandiose und erfolgreiche Arbeit unseres Herrn Landwirtschaftsministers zu desavouieren.

Ach so? Ist Strache jetzt ein Roter oder ein Grüner? Bitte um Aufklärung.

Nur noch wenige Tage bleibt Zeit für ein starkes Signal für eine lückenlose Aufklärung aller Vorwürfe im Korruptions-Untersuchungsausschuss! Zwei Parteien (Grüne und FPÖ) haben bereits zugesagt, den Petitionstext im U-Ausschuss zu verlesen und in ihre Klubs weiterzutragen, wenn 10.000 Unterschriften erreicht sind.

Unterstützen Sie die Initiative:

http://www.avaaz.org/de/petiti... n/?cWUfzab

Bei so großzügig indirekten Parteispenden müssen die Konten der Parteien ja randvoll sein. Was machen die damit - in griechische Anleihen investieren?

... bei versäumten Flug wahres Gesicht gezeigt ...

... durch und durch ein Lump.

die "blauen"

(= fpö und bzö) haben gar nichts zu fordern - die sollten in sich gehen, betreten schweigen und die unehrlich und unanständig erworbenen millionen (auf kosten der ehrlichen und anständigen!) schleunigst zurück erstatten!

Der nächste Skandal

Da in den kommenden Monaten die Zahl der gerichtlich zu Freiheitsstrafen verurteilten Politiker stark ansteigen wird, haben sich die Parteien unter dem Deckmantel "Justizreform" darauf verständigt, für diese Herrschaften ein eigenes Anhaltelager zu errichten, mit angeschlossenem Wellnessbereich, Golfplatz, Weinkeller und Haubenküche. Jeder Insasse bekommt sein eigenes I-Pad und I-Phone, die Zellen sind so ausgestattet, dass sie auch für ständige Besuche geeignet sind. Für die psychischen Erholungsphasen wird ein Aussenlager in der Südsee errichtet werden.

Ein weiterer Fall der klar beweist,

dass unsere Spitzenpolitiker aufgrund des Peter Prinzips nach oben kommen.

Es kann doch nicht Sache eines Ministers sein in seinem Ministerium zu wissen was Sache ist. Schließlich sitzt der wahre Minister unter dem Giebelkreuz.

Was ist nun mit dem ÖVP-Kodex?

Wieder einmal mehr zeigt die ÖVP Ihr wahres Gesicht. Nur eine Fibel drucken reicht nicht.

Sehr gut

Immerhin einer
erinnert sich dran.

Denn das machen sie doch immer:
Große Versprechen,
große Worte,
und es bleibt
ein warmes Gefühl.

Aber am Ende
waren es alles nur Lügen.
Darum ist für mich
die ÖVP
unwählbar.

von der zeitlichen abfolge geht sich das nicht ganz aus

die moralfibel ist noch nicht so alt.

und wie nannte es der mächtige konrad?
sowas braucht man nicht, es gibt ja eh die 10 gebote.

Berlakovich, du entwickelst dich zum Bauernopfer.

Meine Güte, er kann ja nix dafür! Er hats halt nicht gewusst!

Das was ja die wenigsten wissen iss, das so Ministerien anarchisch strukturiert sin!

Berlakos Öffentlichkeitsarbeit zB, das ist die erste und einzige Abt. dieser Art, die nach eigenem Gutdünken entscheidet. Er ist - wie soll man sagen - anscheinend nicht fähig ein Ministerium zu führen und das was dort an Arbeit geleistet wird, versteht er aufgrund seiner intellektuellen Fähigkeiten halt nicht so...

Berlako ist bloss Dekoration, genauso wie Schwindelegger, der hat sicher auch nix gwusst.

Mei ja, jetzt könnt man sagen, dass die Wahnsinnigen genug dafür verdienen, dass sie wissen was dort so abgeht, aber es dürft halt wirklich an den geistigen Kapazitäten der Herren Minister scheitern - anders kann man sich das nicht erklären.

und auch hier wieder die spitze des eisberges - der rest kommt noch -- und alles steuergeld -- wie gut würde österreich dastehen, hätte es diese leistungen nicht gegeben

der ist für mich immer das gegenstück zur gehrer-

wie kommen leute mit diesen fähigkeiten eigentlich in solche positionen?! (ja, ja. ich kenne auch den mann, der gerade den bk spielt....)

wie? über ein gut gepflegtes netzwerk

faymann ist DER netzwerker.
vor jahren fragte man sich nicht nur bei gehrer, wie sie dort hinkam. auch bures verursachte stetes kopfschütteln.
von den verbrauchten fpö-ministern unter schüssel will ich gar nicht reden.

aber wie gesagt - es ist das gut gepflegte netzwerk.
UND 2. klassige chefs halten sich gern 3. klassiges personal (aus überlebensgründen) heißt es.

Zu alle dem ...

muss der geneigte Leser neben der Visage von Berlakovich rechts noch die Raiffeisen Werbung sehen.

Mich interessiert diese Homepage um 4 (oder 8 - je nach Quelle) Millionen viel mehr!

Was kann die, um derart viel geld zu kosten? Ich kann es mir einfach nicht vorstellen. Um diese Millionen kann ich eine Webseite wie win2day neu entwickeln und stell noch die Server dazu auf. Und zahl gleich den Betrieb für ein paar Jahre mit...

Das problem sind die Geld-Verschiebungen, die überall

im ganzn System stattfinden. Man muss doch nur die Preise für jedes Projekt mit einem vergleichbaren in der Privatwirtschaft vergleichen. Ein int. Unternehmen zahlt für so eine Seite 300-400k, wobei der hauptaufwand in der Contentaufbereitung liegt. Wie kann der Skyling knapp 1 Mrd. kosten, wenn in Dubai damit das welthöchste Gebäude errichtet werden kann.
Die Druckkosten von Broschüren müssen doch nur mit den Druckkosten von Broschüren von Konzernen verglichen werden. Überall findet man den Faktor 10 oder ähnliches.

homepageimpressum....

wenn sie das impressum dieser seite anschauen und mal auf die page des designers gehen (kraftwerk) und dort die referenzen anschauen....dann sehen sie wie hier politische verbindungen spielen....
mir wird schlecht davon.
übrigens: so eine page im sinne des lebensministeriums kostet max. 500k - und da sind dan keine fehler drinnen wie zb. überlappende layouts bzw. nicht funktionierende vids.


http://www.lebensministerium.at/impressum.html

was sagt denn der övp ethikrat dazu?

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