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Kardinal Schönborn mit Hirtenbrief: ein Ja zur Kirche im Jahr des Glaubens - aber ein deutliches Nein zu heiklen Reformen.
Linz - "Wir sind im Gespräch, wir teilen die gemeinsame Sorge um unsere Kirche. Aber wir haben unterschiedliche Lösungsansätze. Damit ist wohl zur Pfarrerinitiative genug gesagt." Kardinal Christoph Schönborn steckte am Mittwoch gleich zu Beginn der Präsentation des jüngsten Hirtenbriefes der österreichischen Bischöfe die Themenbereiche klar ab. Ein bisschen "ungehorsam" durften die anwesenden Journalisten aber dann doch sein.
Vor allem, weil die Bischöfe den unliebsamen Mitbrüdern in ihrem Hirtenwort ein eigenes Kapitel widmen. Unter dem Titel "Reformstau" erteilt man aber den Reformern neuerlich eine Absage. "Wir wollen aber nicht verschweigen, was vielfach uns gegenüber und auch öffentlich gesagt wird: dass es eine weitverbreitete Unzufriedenheit mit der Situation der Kirche und besonders mit 'der Kirchenleitung', mit uns Bischöfen und mit Rom, gibt", heißt es im Hirtenwort. Viele Menschen hätten den Eindruck, es bewege sich nichts: "Andererseits haben wir Bischöfe immer wieder deutlich gesagt, dass ein 'Aufruf zum Ungehorsam' nicht unwidersprochen hingenommen werden kann." An eine Kirchenspaltung glaubt der Kardinal aber nicht. Vielmehr sieht Schönborn die Chance auf eine Einigung: Das "Jahr des Glaubens" könnte eine Chance sein, " gemeinsam aus scheinbaren oder wirklichen Sackgassen herauszufinden".
Helmut Schüller, Initiator der Pfarrerinitiative, zeigt sich im Gespräch mit dem Standard deutlich weniger optimistisch: "Einen Gesprächstermin mit der Bischofskonferenz gibt es immer noch nicht. Und im Hirtenbrief steht überhaupt nichts Neues. Man nimmt die Reformwünsche des Kirchenvolkes weiter nicht ernst." (Markus Rohrhofer, DER STANDARD, 4.10.2012)
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Sollte Schönborn es wagen nur einmal in Richtung einer Reform Handlungsweisen setzen, dann verfügt im gleichen Moment der Papst den Eintritt von Schönborn in die Hölle und schickt die Renegaten oder Revolutionäre hinterher.
Ohne Zustimmung des Papstes und der Gremien in Rom geht nichts. Alles Leerkilometer seitens Schüller und Schonborn die das ja eigentlich wissen müssten. Keine Frage.
Ein Verein der 2.000 Jahre mit heute rund 2,26 Milliarden Anhängern existent ist und auch in der Zukunft überleben will, muss letztendlich anderen „Überlebensmechanismen“ folgen als ein sterblicher Verein.
Hirtenbriefe und ihre Inhalte sind Sache der Mitglieder und Funktionäre dieses Vereins.
Gott schütze uns vor Schönborn und vor dieser Kirche. Wenn die Kirche mit dem Klub der alten Herren so weiter tut, sprengt sich die Kirche selber in die Luft bzw. löst sich die Kirche biologisch von selber auf (Gläubige und Priester sterben aus).
+++ Schönborn gegen Pakt mit dem Teufel +++
Kardinal Schönborn soll sich bisher unbestätigten Informationen gewöhnlich gut informierter Kreise zufolge heute Vormittag vorsichtig gegen einen Pakt mit dem Teufel ausgesprochen haben. Das letzte Wort dazu habe aber selbstverständlich Rom.
hmmm, "Firmenregeln"; find ich gut!
Wenn RKK geführt werden würde wie eine Firma, dann muss sie ja an eine möglichst lange Existenz (der Firma) interessiert sein und der Profit muss dementsprechend maximal ausfallen [...]
(Vermutlich ist es eh' so; was immer auch kolportiert wird)
ja,
was Sie meinen, da geb ich Ihnen recht.
weder Bibel noch Koran geben konrete Antworten auf alle Fragen unserer Zeit.
ich wollte nur hinweisen, dass die struktur und die praxis der RKK weit weg sind vom gründungsgedanken (nämlich, den Armen eine Frohe Botschaft zu bringen)
...von den Medien geprägt zu sein. Ich würde genauso denken, hätte ich nicht mehr Einblick.
Nun ist es aber so, dass ich unzählige Priester kennen darf und es mir bisher noch nicht gelungen ist, einen einzigen zu finden, der Frau oder Kinder hätte.
Ganz klar, das Problem existiert und wir müssen gemeinsam überlegen, wie wir unseren Priestern beistehen können, dass sie ihr im freien Willen gegebenes Versprechen besser leben können.
Aber eine Anpassung des Gesetzes an den fehlbaren Menschen scheint mit der falsche Weg! Wir heben ja auch nicht eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf, sobald zu viele Autofahrer geblitzt werden oder schaffen Steuergesetze ab, wenn zu viel hinterzogen wird!
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