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Wärmepumpe, Fernwärme, Solarwärme, Sonnenstrom (Bild): Wiens Bauten sollen mit mehr Ökoenergie versorgt werden
Wien - In ganz Österreich wurden allein im Vorjahr Solarthermieanlagen mit einer Gesamtfläche von 230.190 m² installiert. Mehr als ein Viertel davon - nämlich 27 Prozent - wurden allein in der Steiermark auf die Dächer geschraubt. Die Ursache für diesen steirischen Spitzenritt ist relativ simpel: Denn in diesem Bundesland ist 2010 eine " Solarverpflichtung" eingeführt worden. Bei Neubauten ist nun eine Anlage für solare Wärmeerzeugung Vorschrift.
In Wien sieht es in diesem Sektor hingegen eher trist aus: Denn in der Bundeshauptstadt wurde im Vorjahr lediglich ein Prozent der in Österreich installierten Solarthermieanlagen errichtet. Und das war sogar ein Einbruch von minus 62 Prozent beziehungsweise um 3900 m² weniger. Und das bei vergleichsweise guten Förderbedingungen.
In Niederösterreich ist der vorjährige Rückgang von 51 Prozent installierter Kollektoren (minus 35.000 m²) noch mit der Streichung der Landesförderungen im Jahr 2011 erklärbar, heißt es im Bericht " Innovative Energietechnologien in Österreich - Marktentwicklung 2011" des Bundesministeriums für Innovation und Technologie.
Am Mittwoch hat nun allerdings auch der Wiener Landtag nachgezogen und eine Techniknovelle der Bauordnung beschlossen: Künftig müssen umweltfreundliche Energiesysteme zum Einsatz kommen - und zwar sowohl beim Neubau als auch bei einer Sanierung, sofern mehr als 25 Prozent der Gebäudehülle bearbeitet werden. Diese Bestimmung betrifft alle Bauten - von Wohnhäusern, Bürobauten oder Geschäften bis hin zu Supermärkten, wie Hanno Csisinko, Sprecher von Wohnbaustadtrat Michael Ludwig (SP), im Gespräch mit dem Standard erläutert.
Allerdings: Im Gegensatz zur Steiermark handelt es sich dabei um keine reine "Solarverpflichtung". Im Gesetzestext ist allgemein von " hocheffizienten Energiesystemen" die Rede. Dies könne also beispielsweise Solarthermie, Photovoltaik, Wärmepumpen, Wind oder Wasserkraft - aber auch beispielsweise Fernwärme betreffen. Die Abwägung, welche Variante am jeweiligen Standort die beste sei, solle von Sachverständigen beurteilt werden, so Csisinko.
Eine weitere Einschränkung: Die Wohnbauten sollen dadurch nicht teurer werden. Ein zentraler Punkt in der Vorschrift ist daher auch die Kosteneffizienz: "Es muss ein kostenoptimales Verhältnis zwischen den Investitionen und den über die Lebensdauer des Gebäudes eingesparten Energiekosten erreicht werden." Sprich: Wenn die Investition zu teuer wäre - und im Betrieb nicht entsprechend eingespart werden kann -, darf weiter so gebaut werden wie bisher.
Gleichzeitig wird mit der Techniknovelle übrigens auch der Einsatz von Wärmedämmmaßnahmen erleichtert. Werden künftig Wärmedämmsysteme an der Außenhaut von Gebäuden angebracht, dürfen künftig unter gewissen Voraussetzungen auch Kubaturbeschränkungen und Baufluchtlinien überschritten werden. Dadurch wird eine Steigerung der Dämmstärken von 16 auf 20 Zentimeter ermöglicht.
Die Ökologisierung der Wiener Bauordnung war einer der zentralen Punkte im rot-grünen Regierungspakt. Beschlossen wurde sie schließlich mit den Stimmen von SP, Grünen und ÖVP. Einzig die FPÖ stimmte dagegen: Derzeit gebe es noch keine Langzeitstudien zu erneuerbaren Energiequellen, argumentierten die Stadt-Blauen.
Die neuen Bestimmungen der Wiener Bauordnung werden Ende Jänner 2013 in Kraft treten. (Roman David-Freihsl, DER STANDARD, 4.10.2012)
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3.) Energieverbrauch bei der Produktion:
Volumsmäßig bestehen Styropor Platten zu über 96% aus luft, bei der Produktion wird deutlich weniger Energie benötigt als bei den meisten anderen Dämmstoffen, als Treibgas zur Aufblähung wird immer Pentan verwendet - dieses zählt NICHT zu den Treibhausgasen!
Ein gut gedämmtes Haus spart ein vielfaches der zur Produktion notwendigen Energie ein!
4.) Giftige Gase bei Verbrennung
Styropor weist eine um ein vielfaches geringere Toxizität bei der Verbrennung aus als z.b. Holzfaserplatten oder andere biologische Baustoffe; es ist ausserdem ein brandhemmender Baustoff
falsch und nochmal falsch - nicht genügend und setzen
1.) Styropor lässt im gleichen Maß wie Holz oder Verputz eine Wasserdiffusion zu. Wegen dieser Eigenschaft von EPS Platten (das weiße grobkörnige Styropor) werden diese für Fassadendämmungen verwendet da man beim Einbau praktisch nichts beachten muss (ausser dass es nicht dahinter durchzieht).
XPS (styrodur) platten sind zwar tatsächlich diffusionsdicht, werden deshalb aber nur im Fundamentbereich gegen Wassereintritt verwendet ;)
2.) Styropor ist sicherlich kein Sondermüll. Es ist zu 100% recyclebar; setzt selbst bei unsachgemäßer Entsorgung im Boden keinerlei giftige Stoffe frei, es besteht ausschließlich aus Polystyrol und ist deshalb auch vollkommen ungiftig!
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