Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Paris - Handball-Weltstar Nikola Karabatic hat im französischen Wett- und Manipulationsskandal nach vielen Tagen sein Schweigen gebrochen. Nach der Einleitung eines Strafverfahrens gegen ihn, sechs andere aktuelle oder ehemalige Spieler des französischen Meisters Montpellier AHB sowie fünf weitere Personen beteuerte der 28-Jährige nun auf Facebook seine Unschuld. "Dass man mich des Betrugs und der Spielmanipulation beschuldigt, dass man uns den Medien zum Fraß vorwirft, ist inakzeptabel", postete Karabatic in der Nacht zum Mittwoch.
Die Handballer stehen im Verdacht, in der vorigen Saison im MAHB-Trikot ein Meisterschaftsspiel absichtlich verloren zu haben. Ankläger Brice Robin gab bekannt, dass bei der Partie am 12. Mai zwischen Montpellier, das damals bereits als Meister festgestanden war, und dem abstiegsgefährdeten Cesson-Rennes HB (28:31) Wetten in Höhe von 87.880 Euro platziert worden waren - rund 40 Mal so viel wie normalerweise. Der Großteil dieser Wetten sei in etwa um die selbe Zeit abgeschlossen worden, 99,94 Prozent setzten dabei auf eine Halbzeitführung von Cesson-Sevigne. Karabatic und Honrubia haben waren in diesem Spiel nicht im Einsatz.
Wettgewinne über 300.000 Euro
Damit sollen sie Verwandten und Bekannten nach jüngsten Behördenangaben hohe Wettgewinne von insgesamt knapp 300.000 Euro ermöglicht haben.
Eric Dupond-Moretti, der Anwalt von Karabatic, las am Dienstag gegenüber Journalisten ein Statement seines Mandanten gegenüber dem Richter vor: "Habe ich gewettet? Nein, ich habe nicht gewettet. Hat meine Freundin gewettet? Ja. Hat sie mich informiert? Ja." Seine Freundin habe das Team seit Jahren verfolgt und kenne die Liga sehr gut.
Honrubia gestand Wetten
Samuel Honrubia, mit Karabatic 2012 Olympiasieger in London und nun für PSG aktiv, gestand Wetten, versicherte aber, keinen Einfluss auf den Ausgang des Spieles genommen zu haben.
Nikola Karabatic und sein Bruder Luka, die Freundinnen der beiden, Honrubia und die anderen Betroffenen müssen sich nun vor Gericht verantworten. Ihnen drohen wegen Sportkorruption und Betrugs bis zu fünf Jahre Haft und Geldstrafen von 75.000 Euro. (APA; 3.10.2012)
Zum Thema
Handballer beschäftigen sich schon mit EM-Endrunde - ÖHB-Herren bei Auslosung am Freitag in Topf vier
Titelverteidiger stellte in Finalserie gegen San Antonio via Verlängerung auf 3:3
Arnold Jonke und Christoph Zerbst waren lange Jahre fast wie verheiratet. Ihrer kompromisslosen Beziehung entsprangen je einmal WM-Gold und Olympia-Silber. Eine Art Einverständnis herrscht noch heute zwischen den beiden
Nach 22 in Rom 2009, 16 in Shanghai 2011 - Rücktritte nur ein Grund für personellen Aderlass - Nadarajah in Thailand abgetaucht
26-jähriger Portugiese fuhr im abschließenden Bergzeitfahren zum Sieg - Preidler bester Österreicher
32-Jähriger feierte seinen ersten Major-Sieg
Jamaikaner bei Diamond-League-Meeting in Oslo nach 19,79 Sekunden im Ziel
Vienna Vikings besiegen auf der Hohen Warte die Berlin Adler und ziehen ebenso ins Finale ein, wie die Raiders Tirol
Das Konkurrenzprodukt heißt 100. Tour de France, dennoch werden bei der 65. Rundfahrt Stars wie Ivan Basso und Tom Boonen durch Österreich radeln
Starker Auftritt der Qualifikanten trotz Niederlage in Spiel um Platz drei
39-Jähriger Wiener wechselt aus Niederlanden in die deutsche Bundesliga
200-Meter-Weltmeisterin und dreifache Olympiasiegerin gab positive A- und B-Probe ab
Die British and Irish Lions feiern ihr 125. Jubiläum, wie es sich gehört - mit einer Tournee nach Australien. Das legendäre Rugbyteam rettet einen Schuss Romantik in die moderne Sportwelt
Erste EM-Medaille in der olympischen Damen-Zweihand Klasse seit 2008
Wien führt die AFL vor Tirol an, im Euro Bowl-Halbfinale empfangen die Vikings Berlin und die Raiders Calanda. Das ist kein Eintrag von 2012, den damals wusste ich noch nicht, dass 2014 eine EM in Österreich sein wird
Das 128. Traberderby wird nach dem Umbau der Wiener Krieau über 2600 Meter gelaufen
Erfolgreiches Karriereende bei Europameisterschaft der Rhythmischen Gymnastik in Wien
Junge Tullnerin sprang für favorisierte Kuhnle ein, die mit zwei Torfehlern Zehnte wurde - "Ein Hirscher zur Potenz"
Russischer WBA-Champion besiegte in Myakinino den Polen Andrzej Wawrzyk
Fischhuber bei Herren Fünfter
Begründung der Kommission: Kein Nachweis über Führung von Nachwuchsmannschaften
Der "kleine Bruder des Krieges" lockt internationale Herren- und Damenteams nach Kagran
Vorarlberger siegen im dritten Spiel gegen Wiener am Bodensee vor 2.300 Fans und sind Meister
Olympiavierter hat Förderung des Bundes verloren – Schröcksnadel-Initiative zu spät
keiner redet, wird es schwer zu beweisen sein. Karabatic und Honrubia haben gar nicht gespielt. haben sie die anderen beeinflusst. vielleicht. andererseits sind die wettanbieter selber schuld. sollen sie echtes glücksspiel organsieren. wetter macht den sport kaputt.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.