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vergrößern 600x376Das Original steht in Agra im indischen Bundesstaat Uttar Pradesh auf einer 100 mal 100 Meter großen Marmorplattform.
In Dubai entsteht mit der "Falcon City of Wonders" ein Großbauprojekt, das seinesgleichen sucht: Nichts weniger als den Nachbau sämtlicher Weltwunder der Antike hat sich die vom Geschäftsmann Salim al-Musa finanzierte "Falcon City of Wonders Company" vorgenommen, als Attraktionen einer Wohn- und Erlebniswelt auf einer Fläche von sieben Quadratkilometern. Als zusätzliches Highlight plant der Baukonzern auch Kopien weiterer berühmter Bauwerke, wie etwa des Pariser Eiffelturms oder des indischen Taj Mahals.
Dienen sollen die Bauten selbstverständlich höchst profanen Zwecken: Der Eiffelturm soll beispielsweise ein Hotel beherbergen, und das Taj Mahal - das "einige Male größer als das Original" werden soll, wie Salim al-Musa nun der Nachrichtenagentur dpa sagte - soll mit Wohnungen und Geschäften "bespielt" werden.
Letztere könnten sich vor allem auf Brautmode spezialisieren, schwebt dem Bautycoon vor. Als Zielpublikum denkt man bei "Falconcity" nämlich auch an die Hunderttausenden Inder, die in den Golfstaaten leben.
Bis Ende 2014 soll die "Taj Arabia" genannte Kopie des Taj Mahals fertiggestellt werden, so Al-Musa. Das Original, ein Mausoleum aus weißem Marmor, war Mitte des 17. Jahrhunderts vom indischen Großmogul Shah Jahan im Gedenken an seine im Jahr 1631 verstorbene Lieblingsfrau Mumtaz Mahal erbaut worden. Es gilt als die bekannteste Sehenswürdigkeit Indiens. (red/APA, derStandard.at, 4.10.2012)
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