Lockitron: Türschloss mit iPhone- und Android-Kontrolle

  • Mit Lockitron kann die Haustüre mit dem iPhone oder Android-Smartphone aufgesperrt werden.
    screenshot: lockitron/youtube

    Mit Lockitron kann die Haustüre mit dem iPhone oder Android-Smartphone aufgesperrt werden.

Aufsatz passt auf die meisten Riegelschlösser und informiert Besitzer auch, wenn Türe geöffnet wird

Lockitron will im März einen Türschlossaufsatz auf den Markt bringen, mit dem sich eine Tür über ein Smartphone öffnen lässt. Besitzer können auch Freunden und Familie Zugang zu ihrer Wohnung oder ihrem Haus geben.

Automatisches Öffnen über Bluetooth

Der Lockitron-Aufsatz wird auf ein existierendes Riegelschloss montiert. Nutzer können das Schloss über ihr Smartphone, per SMS oder den Web-Browser bedienen. Dafür muss das Gerät über WLAN verbunden sein. Auf Wunsch kann das Schloss so eingestellt werden, dass es via Bluetooth automatisch öffnet, wenn der Besitzer eines iPhone oder Android-Smartphones nach Hause kommen. Auch NFC wird unterstützt.

Online-Banking-Sicherheitsstandards

Weitere Zutrittsberechtigte können per E-Mail oder Telefonnummer hinzugefügt werden. Nutzer werden informiert, wenn das Schloss geöffnet wird oder jemand an die Türe klopft. Laut Hersteller kommen dieselben Sicherheitsstandards wie im Online-Banking zum Einsatz. Die Batterien sollen bis zu einem Jahr durchhalten. Bei niedrigem Batteriestand wird der Nutzer informiert.

Derzeit befindet sich die Entwicklung in finaler Phase, die Produktion soll in Kürze starten. Der Lockitron-Aufsatz soll im März auf den Markt kommen und kann aktuell für 149 US-Dollar vorbestellt werden. Laut Hersteller wird das Gerät weltweit ausgeliefert. (red, derStandard.at, 7.10.2012)

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Zutrittskontrolle

Das eigentlich Interessante an dem Produkt ist die flexible Zutrittskontrolle.

Putzfrau nur am Mo zwischen 9 und 10 Uhr.
Rauchfangkehrer nur am 13.9.2013.
Nachbarin zum Blumengießen die nächsten 14 Tage.
Ex… ab sofort Access Denied!

Und niemand braucht dafür eine spezielle Karte oder Fernbedienung.

PS: Wenn ein Klopfsensor drinnen ist, dann springt die Tür vielleicht auch auf ein vereinbartes Klopfzeichen à la Freimaurer auf. ;)

Markt ? ? ?

Das Teil ist eigentlich für den amerikanischen Markt und deren typische Bauweise von Türen gedacht.

Wie kann ich das jetzt in Österreich einsetzen?

Hmm, mal überlegen. Die Wohnungseingangstüre ist eine Brandschutztüre und darf diese nicht verändern ansonsten verliert diese Ihre Zulassung.

Klar, sehr wichtiger Artikel für den österreichischen Markt.

in AT gibt´s auch eine firma die sowas anbietet

http://www.sorex-austria.com/

keymatic + IP-Symcon via FS20 und gut ist es ;)

Nichts wirklich neues

Ich hab bei mir zu hause schon seit längerem die KeyMatic von ELV zu Hause (die mechanisch hochwertigeren Systeme sind leider unerschwinglich). Das system benutzt einen innen steckenden Schlüssel und im Notfall kann mann von aussen mit einem zweiten Schüssel aufsperren.

Aufsperren kann ich per WLAN, Internet oder SMS (mit einer kleinen Hardwaremodifikation an einer KeyMatic Fernsteuerung). Ausserdem hab ich mir zusätzlich ein kleines Relais an der Haussprechanlage angeschlossen damit ich auch die Haustür ferngesteuert aufsperren kann.

Das einzige was leider Fehlt ist eine Rückmeldung der KeyMatic ans System da sie in seltenen Fällen nicht richtig öffnet.

=> alter Hut

Fast das gleiche ...

gibts wesentlich sicherer und von einem österreichischem Hersteller auch bald ... http://derstandard.at/134516565... aufsperren

Bald? Das ich nicht lache!

Bei EVVA wird das nicht vor dem 3. Quartal 2013 was werden.
Das was EVVA kann gibt es schon von CEStronics in Verbindung mit Mobile Keys.

Ist vielleicht dann interessant, wenn man mal keine Finger mehr hat um ein System mit Fingerabdruckerkennung verwenden zu können.

Und das in Zeiten wo Handydiebstahl und Datenklau immer dicker in der Krim.Stat. aufscheinen.

Und wenn der Akku leer ist, heißt das......

Schlüsseldienst? Hm, ob der da noch helfen kann?

ja und was ist wenn du den schlüssel nicht mit hast? oder den falschen?
ka wies bei dir ist aber ich verlege schlüssel viel öfter als mein handy.
ebenso war ich noch nie in der situation dass mein handyakku leer war und ich nichts mehr machen konnte. man hat überall ne steckdose und dort wos keine gibt habe ich in der regel auch keine türe versperrt...

net der handyakku

der akku von dem lockitron - was machstn, wenn der leer is?

Den Schlüssel aus dem Rucksack holen und normal aufsperren.

es ist ein guter ansatz, allerdings wohl in der aktuellen varianten nur für amerikanische deadbolt schlösser konzipiert.

Interessanter Ansatz

Egal ob es in Zukunft über WLAN, Bluetooth, NFC oder sonst irgendetwas funktioniert, aber hier sieht man wohl (in Ansätzen) ein Produkt das in der Zukunft Standard sein wird. Die Vernetzung der Welt hat eigentlich erst vor einer Generation begonnen, da stecken wir in den Kinderschuhen.

1) sieht scheiße aus
2) wer will die Tür ganz allein so einem kleinen Bolzen zur Sicherung überlassen? Komplett unsicher

Jetzt mal ganz ehrlich und in Ruhe....
http://de.wikipedia.org/wiki/Relais

Wenn das Teil prinzipiell ordentlich funktioniert, dann können Sie an der Tür Riegel in jeder Größe anbringen. Wenns sein muss sogar solche, die ein Mensch gar nicht mehr bewegen kann...
Alles nur eine Frage der Dimensionierung des Schließmechanismus.
Für ein 'Proof of Concept' brauchts aber wirklich nicht mehr als so einen Normalbolzen.

1. ja genau das ist das aller wichtigste, dass die türe gut ausschaut damit man bei jedem besuch angeben kann "ei schau was ich für ne schöne türe habe" und dann stehen alle eine stunde davor und disktieren den einfall des lichtes und die wunderschönen geometrischen formen.
2. dass dies keine sicherung für tresorräume ist, ist wohl eh klar. 90% aller türschlösser bringst mit nem brecheisen auf. Es geht hier wohl eher um bereiche wo man etwas verschliessen will aber nicht davonausgeht dass leute gleich mit dem brecheisen kommen, zb hotels oder eben auch zu hause oder sonstwo.

Es geht hier wohl eher um bereiche wo man etwas verschliessen will aber nicht davonausgeht dass leute gleich mit dem brecheisen kommen, zb hotels oder eben auch zu hause oder sonstwo.

Stimmt... an der Vordertüre hatte noch kein Einbrecher versucht, rein zu kommen ... dann wäre so ein Schloss eher was für die Hintertür, Kellertüre oder Terassentüre?

es gibt doch wohl wirklich 1000 anwendungsmöglichkeiten wo man im alltag ein schloss verwendet für eine türe das man eigentlich relativ leicht knacken kann, weil keine exitenzbedrohenden sachen drin sind. ist doch genauso wie jetzt auch mit normalen schlüsseln.

Den RFID wollen sich die Leute ja nicht einsetzen lassen, also machen wir's über die Handys.

Die wollen Apple nicht? Geb ma ihnen Android.
Resistance is futile!

Per NFC wäre das sicher eine gute Sache, alles andere halte ich nicht für wirklich sicher.

Vollkommen Powidl welche Übertragungstechnologie verwendet wird. Sicher wird es erst durch entsprechende Protokolle und den Einsatz von Verschlüsselung.

Das primäre Problem ist allerdings, dass alles Kabellose mitgehört werden kann. Daher: Klar, verschlüsseln.

NFC geht aber nur ein paar cm weit. Wie wollen sie das abhören?

Das Stichwort ist Bluetooth 4.0 und Low Energy

http://de.wikipedia.org/wiki/Blue... etooth_4.0

Und was soll das bringen? Außer, dass es verschlüsselt ist?

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