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So sieht das Gesicht zur neuen Wiener Öffi-Stimme aus: Angela Schneider ist für 3.000 Durchsagen verantwortlich.
Wien - Angela Schneider ist die neue Stimme der Wiener Linien. Die 49-jährige freiberufliche Schauspielerin wird den Fahrgästen künftig sagen, wo's lang geht. "Ich will eine angenehme, sympathische Wegbegleiterin sein", erläuterte die gebürtige Wienerin im Rahmen einer Pressekonferenz ihre Mission. Ihre Stationsdurchsagen werden ab Dezember zu hören sein - zu Beginn allerdings nur vereinzelt. Bis alle Linien umgestellt sind, wird es nämlich bis Mitte nächsten Jahres dauern.
Schneider hatte sich in einem Online-Voting gegen eine ebenfalls weibliche Konkurrentin durchgesetzt: 66 Prozent der rund 21.000 Teilnehmer sprachen sich für die bis dato lediglich als "Stimme 1" bekannte Ansagerin aus. Die professionelle Sprecherin hat jahrelange Theatererfahrung und ist u.a. als professionelle Doku- und Werbesprecherin umtriebig. Sie habe etwa Spots für Kukident gemacht, verriet sie. Im Zuge ihres Einsatzes in Bus, Bim und U-Bahn soll jedenfalls eine Wiener Sprechmelodie erkennbar sein, setzte sich Schneider zum Ziel.
Schneider selbst fahre sehr viel Öffis - vorrangig mit der Straßenbahn und durchaus mit beruflichem Mehrwert: "Ich habe meine letzten zwei Rollen zu 90 Prozent in der Bim gelernt." Sich künftig ständig selbst in den Verkehrsmitteln zu hören, werde am Anfang sicher komisch, aber auch lustig sein, war sie überzeugt. Rund 3.000 Durchsagen muss die Schauspielerin in den nächsten Wochen und Monaten im Tonstudio aufnehmen.
Die Entscheidung, die bisherige Wiener-Linien-Stimme Franz Kaida nach mehr als 40 Jahren durch eine Nachfolgerin zu ersetzen, ist Teil einer größer angelegten Klangerneuerung, mit der sich die Verkehrsbetriebe eine einheitliche akustische Identität schaffen wollen. Laut Geschäftsführer Eduard Winter wird u.a. auch die Art der Durchsagen überarbeitet. Sie sollen künftig vor allem kürzer ausfallen, um die Fahrgäste nicht permanent zu belästigen.
Außerdem wird die Abfertigung des Zuges erneuert. Nicht nur die Signale beim Schließen der U-Bahn-Türen werden sich ändern, auch das "Zug fährt ab" wird der Klangreform zum Opfer fallen. Details werden noch erarbeitet.
Zudem will man alte Lautsprecher austauschen, um die akustische Qualität zu erhöhen. Als Kostenpunkt für das gesamte Projekt "Klangmarketing" nannte Winter einen Rahmen von ein bis 1,5 Mio. Euro. Finanzstadträtin Renate Brauner (SPÖ), in deren Ressort die Verkehrsbetriebe angesiedelt sind, zeigte sich heute ebenfalls in Jubelstimmung und ortete im bevorstehenden Stimmenwechsel gar einen "historischen Schritt". (APA, 3.10.2012)
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An die vielen, die hier rumsudern, dass die neue Stimme 1,5 Millionen kostet, so eine Frechheit, laber laber...
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Frau Schneider wird hier mitnichten zur Millionärin gemacht.
Der Großteil der Kosten wird von der neuen Hardware verursacht:
“ Zudem will man alte Lautsprecher austauschen, um die akustische Qualität zu erhöhen.“
Und das ist wirklich HÖCHSTE Eisenbahn, speziell bei den Außenlautsprechern (außer in der UBahn), die noch dazu während ungewöhnlicher Betriebssituationen zum Einsatz kommen, wo wichtig ist, dass man mitkriegt was los ist, versteht man nämlich überhaupt nichts.
Und auch im den Fahrzeugen ist es oft nur verständlich, wenn man *weiß*, was es heißen soll...
Touristen et al. sind im Moment nicht zu beneiden.
Na so gut ist sie aber ebenso nicht ;o)
Vor allem mit der Artikulation gibt es öfter Brösel, etwa wenn er auch nicht entscheiden kann, ob er die Endsilben der Zahlwörter ab 20 nun “-ich“ (korrekte Hochlautung, i.e. “Bühnendeutsch“) oder “-ig“ (Umgangssprache bzw. in Ö verbreitet) aussprechen soll.
Beispiel: Station Schottentor/Universität, wo er mitten drin wechselt - und auch noch die Endsilbe betont, brrrrr...
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