Social-Network Miiverse soll "Killer App" der Wii U werden

Nintendo-Chef sieht in sozialer Vernetzung der Spieler wichtigstes Unterscheidungsmerkmal zu Xbox und Co.

Das größte Unterscheidungsmerkmal der Wii U zu anderen Spielkonsolen werde laut Nintendo America-Chef Reggie Fils-Aime nicht der Tablet-Controller, sondern das soziale Netzwerk Miiverse sein. "Mit zunehmendem Wachstum des Netzwerks und der installierten Basis, wird Miiverse sich als wahre Killer-Applikation des Systems herausstellen.", sagt Fils-Aime gegenüber AllThingsD.

Kommunikationsbasis

Nintendo, das im Gegensatz zu Microsoft mit Xbox Live und Sony mit PlayStation Network, noch kein etabliertes Spielnetzwerk aufweisen kann, glaubt daran, den Markt mit Miiverse aufrollen zu können. "Solange man es noch nicht ausprobiert hat, kann man es wahrscheinlich nicht komplett verstehen. Die Leute müssen bestehende Paradigmen verwerfen, um zu verstehen, was wir vorhaben. Miiverse ist fest in der Plattform integriert.", so der Manager.

Bisherigen Präsentationen zufolge werde das Netzwerk zum Chatten und Teilen von Bildern dienen. Die Dienste von Miiverse können auch während des Spielens genutzt werden. Jeder Freund wird durch einen Mii-Avatar repräsentiert. Neuigkeiten werden auf einer Facebook-ähnlichen Pinnwand aufgeführt. Weiters sieht man, was Freunde gerade spielen oder welchen Dienst sie nutzen.

Konsolenstart

Die Wii U wird am 30. November in den Handel kommen und ab 299 Euro verfügbar sein. Über einen Tablet-Controller können neue Eingabemöglichkeiten realisiert werden. (zw, derStandard.at, 3.10.2012)

(Video: Nintendo stellt Miiverse vor.)

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