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Wien - Der mit 10.000 Euro dotierte Österreichische Schulpreis 2012 geht an das Bundesgymnasium Bludenz. Mit der Auszeichnung sollen "Leistung honoriert und Impulse für die Entwicklung von Schule und Unterricht in Österreich gesetzt werden", betonte Unterrichtsministerin Claudia Schmied (SPÖ) in einer Aussendung. Der mit 5.000 Euro dotierte Sonderpreis wurde ex aequo an die Allgemeine Sonderschule Krems und die Volksschule 33 in Linz verliehen.
Die Preise sollen die herausragende pädagogische Arbeit von Schulen würdigen. Eine Fachjury bewertet dabei die schulische Praxis anhand von sechs Qualitätsbereichen: Leistung, Umgang mit Vielfalt, Unterrichtsqualität, Verantwortung, Schulleben und Schule als lernende Institution. Auch die Kooperation mit außerschulischen Partnern wird bei der Beurteilung berücksichtigt.
Am Bundesgymnasium Bludenz werden die Schüler frühzeitig und intensiv an Kultur herangeführt. Dazu wurde etwa ein eigener Zweig "Kultur und Sprache" geschaffen, das Fach "kulturelle Bildung" ist Pflichtfach ab der achten Schulstufe. Die Schule kooperiert außerdem mit einer Vielzahl an Kulturinstitutionen des Landes wie dem Vorarlberger Architektur Institut und dem Jüdischen Museum Hohenems.
Die Allgemeine Sonderschule Krems wurde vor allem für ihren Fokus auf die Inklusion von Menschen mit Behinderung geehrt. Kinder mit und ohne sonderpädagogischem Förderbedarf werden gemeinsam unterrichtet und entsprechend ihren individuellen Voraussetzungen und Bedürfnissen gefördert. Die Volksschule 33 im Linzer Franckviertel wiederum will soziale Defizite ausgleichen. An der Schule werden größtenteils Kinder mit nichtdeutscher Muttersprache unterrichtet. Dass dort mehr als zehn verschiedene Sprachen gesprochen werden, sehe die Schule als Chance und nicht als Defizit. (APA, 3.10.2012)
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