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Canberra - Peinlich: Die australischen Gesundheitsbehörden haben ein Poster zur Aufklärung über die weibliche Anatomie mit jeder Menge Fehlern veröffentlicht. Die Aufschrift "Nieren" führt zu den Eierstöcken, der zweite Lungenflügel scheint im Magen und der dafür im Gedärm zu liegen - und dann ist da noch eine "Bauchspeicheldrüse", die verdächtig nach Niere aussieht. Die Position der dargestellten Organe würde zwar stimmen - doch führen die Pfeile vom jeweiligen Erklärungstext nicht immer an die richtige Stelle.
Am Mittwoch zogen die Behörden das Plakat zurück. 2.000 Kopien waren schon gedruckt und einige an Gesundheitszentren geschickt worden, die sich vor allem um Ureinwohner, die Aborigines, kümmern, berichtete der Sender ABC.
"Für diese Menschen ist das eine Beleidigung", sagte ein Sprecher der Opposition. Der Minister für Aborigine-Gesundheit war selbst empört: "Die Poster hätten nie rausgehen dürfen", meinte Warren Snowden. (APA/red, derStandard.at, 3. 10. 2012)
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das herz pumpt blut über den aortenbogen und eine undefinierbare vene in die rechte lunge. der magen (oder die zweite lunge) füllt sich aus einer verbindung mit dem linken lungenflügel, um die nährstoffangereicherte luft zu verdauen. allerdings nicht sehr lange. der zwölffingerdarm endet, nachdem er insulin und verdauungsenzyme aus dem ersten pankreas erhalten hat, blind über dem dicken dünndarm und dem grauen gatsch der dazwischen ist. der dünndarm endet ebenfalls blind rechts der harnblase, wo er die enzyme des zweiten pankreas ins becken ergießt. die nieren produzieren den harn, der dann über die eileiterperistaltik nach oben in die harnblase geführt und schließlich über dem beckenboden gespeichert wird.
wenn man weiß wie Aboriginals dort behandelt werden. Die für Aboriginals verantwortlichen weißen "Helfer" und Beamte sind entweder naive, ungebildete Träumer oder hartgesottene Rassisten. Solche Lernhilfen werden von ersteren gestaltet und offensichtlich nicht korrigiert. Im Gegensatz zu anderen Gepflogenheiten ein Lapperl.
Wie schon mehrmals gesagt: Darin sehe ich keinen Fehler der australischen Gesundheitsbehörden, sondern vielmehr ein (zugegeben: patschertes) Hoppala des Layouters.
Der Text stimmt inhaltlich, es beginnen einzig und allein einige Pfeile nicht an der richtigen Stelle.
Wahrscheinlich wurde zwischen dem für die Veröffentlichung gedachten Entwurf und dem tatsächlichen Druck noch ein bisserl am Layout gebastelt (zum Beispiel Schriftart oder -größe), ohne die Pfeilanfänge entsprechend zu verschieben.
Hoppala? Ja, sicher.
Patschert? Peinlich? Naja.
Humorig? Durchaus.
Anlass für einen herbeigeschriebenen Skandal? Mitnichten. Samtneffen.
die herzspitze zeigt nach links nicht nach rechts.
die nieren liegen nicht im becken sondern berühren magen zbw leber. der pankreas liegt nicht mittig sondern hinterm magen aber dort fehlt ja auch die milz.
auch in einer schematischen darstellung muß der dünndarm kein krixikraxi sein. aber da die meisten organe und das gehirn sowieso ein wenig zu klein geraten sind und die gebärmutter keiner beschriftung bedarf ist das auch schon wurscht.
es sind wahrlich nicht nur ein paar kleine layout fehler.
ich versteh die Aufregung nicht.. ja sicher, das ist falsch, aber das ist ganz offensichtlich kein fachlicher Fehler des Erstellers, sondern einfach ein blöder Fehler beim Erstellen der Grafik- da ist einfach irgendwas verrutscht- Schriftart oder Schriftgröße wurde geändert, irgendsowas, und dabei ist der Text an die falschen Enden der Pfeile gewandert.
Einfach ein ziemlich blöder Druckfehler.
Deswegen einen Medeinbahöö zu veranstalten, der am anderen Ende der Welt im Wissenschaftsteil einer angeblichen Qualitätszeitung landet, das ist peinlich. .
.. nur weil es nicht der Schulmedizin entspricht muss es ja auch nicht zwangslaeufig falsch sein.
Die Schulmedizin widerspricht ja auch schon aus Prinzip dem Intelligenten Design.
Aber niemand macht sich Gedanken, warum viele "sichere" Operationen am Ende doch versagen..
oh mann, das sind schwere layoutfehler, kein intelligentes design.
das postulat eines "intelligenten designs" hat auch nichts mit schulmedizin zu tun, sondern mit engstirniger, wortwörtlicher auslegung irgendeines "heiligen buches".
anatomie wird doch bereits seit jahrhunderten betrieben, viele machen sowas schon in ihren biologiekursen. was gibts denn bitte über zB die position der nieren im körper noch zu bezweifeln??
so ein schwachsinn!
Wenn man 1000 Leichen aufgeschnitten hat, dann kann man schon davon ausgehen, dass es bei der 1001. nicht großartig unterschiedlich sein wird. Anatomisch gesehen hat der Mensch nämlich beispielsweise zwei Unterarmknochen pro Seite. Sowas in den Diskurs "Schulmedizin" einzubeziehen ist ein Fehlgriff.
Eine andere Frage ist, warum sichere Operationen versagen: Einfach Antwort: Es gibt sie nicht.
Es gibt aber wohl Unterschiede: Manche werden zu 99,95% überlebt andere zu 50%.
Es können sich immer wieder kleinere Variabilitäten ergeben, die eine relativ sichere Operation schwierig und komplikationsbehaftet machen. Sichere Operationsmethoden sind halt weniger anfällig für derartige variabilitätsbedingte Komplikationen.
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