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Rom - Nach mehreren Skandalen um Korruption und Veruntreuung von Parteigeldern, die Italiens Politik erschüttern, will die Regierung Monti in Hinblick auf die Parlamentswahlen im kommenden Frühjahr für "saubere" Wahllisten sorgen. Personen, die letztinstanzlich zu Haftstrafen von über zwei Jahren verurteilt worden sind, dürfen nicht mehr für das Parlament, das EU-Parlament, Regionen und Gemeinden kandidieren. Auch Regierungsaufträge dürfen Verurteilte nicht erhalten, lautet Montis Plan nach Angaben der römischen Tageszeitung "La Repubblica".
Parteien sollen somit gezwungen werden, keine zwielichtigen Kandidaten zu unterstützen. Ein "Selbstregelungskodex" der Parteien für Wahlen genüge laut der Regierung nicht, um transparente Wahllisten zu garantieren. 26 Parlamentarier in Rom sind letztinstanzlich zu verschiedenen Haftstrafen verurteilt worden, sind wegen der Immunität nicht hinter Gittern gelandet.
Schlechte Nachrichten für Berlusconi
Die Pläne der Regierung Monti sind eine Hiobsbotschaft für Ex-Premier Silvio Berlusconi, gegen den zwei Prozesse in Mailand wegen Steuerdelikten, Amtsmissbrauch und Sex mit einer Minderjährigen laufen. Wegen Bestechung, Bilanzfälschung und Steuerbetrugs musste sich Berlusconi in den vergangenen 17 Jahren wiederholt vor Gericht verantworten. Ein für Berlusconi maßgeschneidertes Immunitäts-Gesetz das zeitweise zur Aussetzung von mehreren Prozessen gegen den Medienzaren geführt hatte, war vom Verfassungsgerichtshof Ende 2009 gekippt worden. Mehrere verurteilte Berlusconi-Vertrauete, darunter der skandalumwitterte Senator Marcello Dell'Utri, sitzen zurzeit im römischen Parlament.
Die Regierung Monti drängt das Parlament, so rasch wie möglich ein Antikorruptionsgesetz zu verabschieden, über das seit Monaten diskutiert wird. Damit will sich Italien an internationale Standards bei der Bekämpfung der Korruption anpassen. Dem Entwurf zufolge drohen Staatsbeamten wegen Korruption künftig bis zu fünf Jahren Haft. Mit dem neuen Gesetz soll die Korruption nicht nur in der öffentlichen Verwaltung, sondern auch in der Privatwirtschaft effizienter bekämpft werden.
Italien müsse die Kluft überbrücken, die im Kampf gegen Korruption gegenüber anderen europäischen Ländern bestehe, sagte Justizministerin Paola Severino, Verfasserin des Anti-Korruptionsgesetzes. Jährlich sollen in Italien rund 60 Milliarden Euro an Bestechungsgeldern bezahlt werden, schätzen internationale Organisationen. Die Korruption gefährde die Demokratie in Italien und die Konkurrenz im Wirtschaftssystem. Sie belaste die öffentlichen Finanzen und verseuche die gesamte demokratische Struktur. Die Korruption sei für eine akute Verzerrung der Marktregeln verantwortlich, warnen Experten.
"Die Zwangsjacke aus Illegalität und Korruption, die Italien und seine Freiheit erstickt, hält Auslandsinvestoren fern, belastet die Unternehmen und verfälscht den Markt", kommentierte der Chefredakteur der römischen Tageszeitung "La Repubblica", Ezio Mauro. Das Blatt startete eine Unterschriftensammlung, um die Verabschiedung des Antikorruptionsgesetzes zu fordern. Bisher wurde die Petition von über 150.000 Personen unterzeichnet.
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http://www.youtube.com/watch?v=H... ature=fvst
end of topic
Pdl, perso un milione di voti
Berlusconi pensa al ritiro
La débâcle nel Lazio si ripercuote su tutto il partito che cala sempre di piu... .. . :
das ist von GERADE heute. Capito??!!
Ach............ gebt das im google translator ein – ok ?? thats wieder all.
Wilde Zeiten !!
Europa is am kippen....Monti wird jetzt gehen denn wenn der große Crash dann einsetzt wird jemand anderes am Ruder sitzen und niemand kommt auf die idee die ach so tollen undemokratischen Expertenregierungen hätte es verkackt
.....deswegen besonders viele "Gauner" halten können, weil diese sich gegenseitig achten müssen. Jeder einzelne muss ich gegenüber Kollegen wie Konkurrenten "benehmen". Denn überschreitet jemand subtile Grenzen, könnte er sehr leicht durch öffentliches Anschwärzen/Verplappern aus dem Ring geworfen werden.
Damit ist man sehr leicht verwundbar, sehr leicht in Schach zu halten.
Eine "saubere Weste" hingegen bekommen Kollegen weder manipuliert noch kann man sie öffentlichwirksam eliminieren.
Gauner unter sich ergeben ein stabiles Machtsystem. Innerhalb Führungsschichten von privaten Firmen (auf nichtkriminellem, subtilerem Niveau) hin und wieder auch zu beobachten...
Inwiefern ist die gegenwärtige italienische Regierung nicht demokratisch legitimiert? Diese Regierung wurde immerhin vom Parlament aktiv gewählt.
Die österreichische Regierung wird hingegen nur vom Ersatzkaiser ernannt und vom Parlament geduldet.
SCHLUSS JETZT !!
Ich habe eine strenge Vergangenheit , 3 (Scheidungs)Kinder , 3 Brüder und eine sterbende Mutter da in ItaliaSüdtirol_Seis am Schlern. . .keiner"HIER"kann sich vostellen ... wie es da wirklich zugeht.
MEIDET saloppe Postings. meidet DAS:
Habe weder bei "Stampa" - "Corriere della Sera" - "Repubbliica" etc.etc. sowas wie hier propafGIERt gefunden.
Presse terror BLA_BLA. . .bitte DU"Standard" ... hör auf damit. Ist eh (auch hier) so wie "es"ist.
Buona serata euch allen.
Mir ist schlecht................. LasstDas . ok???
... was Du da wirklich aussagen willst. Wo Du aber 100% recht hast ist, dass die oesterreichischen Medien absolut keine Ahnung der italienischen Medienstruktur haben. Wenn man Glueck hat wissen sie gerade noch, dass L'Unitá der Kommunistischen partei zuzuordnen ist.
Dazu kommen die mehr als mangelhaften Uebersetzungen - Meldungen die oft mit dem Originalartikel absolut nichts mehr zu tun haben.
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