"Das ist keine Antikrebstherapie"

Ansichtssache | Regina Walter, 5. Oktober 2012, 11:47

Für Darmkrebspatienten ist gesunde Ernährung von großer Bedeutung. Operation, Chemo- und Strahlentherapie ziehen nicht nur den Darm schwer in Mitleidenschaft, sondern verändern auch das Geschmacksempfinden und erzeugen transiente Laktoseintoleranzen. Ein Kochkurs der besonderen Art bringt Schonung für den empfindlichen Verdauungstrakt und erzeugt mit vielen Gewürzen neue Geschmackserlebnisse. Betroffene Patienten lernen so, mit Appetitlosigkeit, raschem Völlegefühl und Übelkeit besser umzugehen.

foto: derstandard.at/günther brandstetter
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Irene Kührer, onkologische Internistin und Ernährungsmedizinerin an der Medizinischen Universität in Wien, betont, dass es sich bei dieser Ernährung um keine Antikrebstherapie handelt: "Wir haben uns auf die sekundären Pflanzenstoffe konzentriert, denn Vitamine bringen nur im Verband mit diesen Natursubstanzen etwas."

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Man soll sich also gesund ernähren. Alles klar.

"Butterflöckchen"

das bei diesen diäten butter noch möglich ist, wundert mich schon

Cannabis könnte helfen!

Es ist zwar schon viele Jahre her, aber das hat mich selbst durch eine sehr nebenwirkungsreiche, 54-wöchige medik. Therapie gebracht, bei der ich ansonsten schon beim Anblick von Essen dachte ich müsste kotzen. Wie mir damals ein Arzt sagte "I hab' Eana des net g'sagt, aber probier'n S' des - es ist halt in Ö. leider illegal."

So verhindern Dealer und Süchtige, dass Cannabis zur Heilung eingesetzt werden kann.

Synthetisch hergestelltes THC ist in Österreich derzeit schon verschreibbar (weiss allerdings nicht seit wann). Natürliches (aus Hanf gewonnenes) ist allerdings verboten. Logisch ist das nicht wirklich, aber es ist halt so.

doch - ist logisch.

wenn man menschen wie dem bartenstein das geld in den arsch blasen will.

möglichst wenig Kohlenhydrate - am besten ketogene Ernährung, unter 50g kohlenhydrate am Tag. Schmeckt supa und ist gesund.

http://www.ugb.de/ernaehrun... bei-krebs/

Die Empfehlung der Seite von weniger als 50% kohlenhydrate der Seite ist leider komplett falsch - richtig ist eher 5%.

wieder einmal der beweis dafür, dass internet

zwar so ziemlich alles an infos anbieten kann, der laie damit aber überfordert ist...

Für Darmkrebspatienten? San's wo ang'rannt?

Siehe z.B. "Effects of a ketogenic diet on the quality of life in 16 patients with advanced cancer: A pilot trial" http://j.mp/R55kvC

"In an elegant in vivo setting, Holm et al have proven the different substrate utilization rates of tumor tissue and peripheral tissue in colon cancer patients. They clearly demonstrated that the peripheral tissue of the patients preferably utilized fatty acids and ketone bodies for energy demands, while the tumour showed the Warburg effect [16]. Thus, supporting fatty acid metabolism and inhibiting glucose metabolism should "feed" the body while neither supporting nor harming the tumor. LowCarb/HighFat (LCHF) diets and the strictly carbohydrate restricted ketogenic diet (KD)"

sagt nicht gerade viel aus die "studie"...

weils im text so schön weiter geht

"This inhibitory effect of beta-hydroxybutyrate and acetoacetate on tumor cell growth was confirmed in colon and breast cancer cell lines [14], as well as in neuroblastoma cells" Also die ketone helfen hier.

"It has been shown recently, that a KD significantly decreased tumor volume and increased survival time in a mouse model for prostate cancer, compared to animals fed the standard "Western diet" [31]. Of importance, this effect was observed without restricting total calories and the mice did not lose body weight, a situation desirable in humans, especially in advanced cancer patients."

Zwar nur mäuse - aber immerhin ein Indiz sein.

Und weil's so toll ist, die Conclusio des Autors:

"These pilot data suggest that a KD is suitable for even advanced cancer patients. It has no severe side effects and might improve aspects of quality of life and blood parameters in some patients with advanced metastatic tumors."

Quälen wir also Menschen mit fortgeschrittenem Darmkrebs mit einer völlig untypischen Ernährungszusammensetzung um VIELLEICHT bei einigen von ihnen Laborkosmetik betreiben zu können. Dass der Warburg-Effekt evtl. allen sich schnell teilenden Zellen nutzen könnte und man mit dieser Diät auch die Hämatopoese beeinträchtigen könnte und damit den Tod noch beschleunigt, ist wohl nicht in Ihrem fassbaren Bereich?

klar können Krebspatienten mit so einer diät nicht geheilt werden, Wunder darf man sich keine erwarten - aber inwiefern quält man jemanden mit dieser Ernährungszusammensetzung? Lieber schnell sterben als langsam, oder wie ist das gemeint?

"Conclusions

These pilot data suggest that a KD is suitable for even advanced cancer patients. It has no severe side effects and might improve aspects of quality of life and blood parameters in some patients with advanced metastatic tumors."

Man restringiert die Lebensqualität von Patienten mit fortgeschrittenem Krebs, um EVENTUELL Laborkosmetik zu betreiben?
Wenn das für Sie als Antrieb ausreicht, um den Quatsch zu propagieren, prost Mahlzeit....

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