Steve Jobs ahnte schon 1983 iPad und App Store voraus

5. Oktober 2012, 11:40
  • Steve Jobs im Jahr 1984, bei der Präsentation des Macintosh.
    foto: dapd

    Steve Jobs im Jahr 1984, bei der Präsentation des Macintosh.

In einer vergessenen Rede präsentierte Jobs seine Vision von der Computer-Zukunft

Ein Jahr nach dem Tod von Steve Jobs am 5. Oktober 2011 kursiert im Web eine Rede von 1983, in der Apple-Mitgründer seine Vision der Zukunft skizzierte. Schon vor 29 Jahren stellte Jobs Technologien wie kabelloses Internet, das iPad oder den App Store in Aussicht.

Rede auf Design-Konferenz

Die Rede im Rahmen der International Design Conference wurde damals aufgezeichnet und an das Publikum auf Kassette mitgegeben. Bereits im Juni veröffentlichte das Center for Design Innovation eine Aufnahme, die nur die etwa 20-minütige Rede von Jobs umfasst. Der Blog Lifelibertytech.com hat nun auch die 40-minütige Fragerunde im Anschluss der Rede veröffentlicht.

Noch vor dem ersten Macintosh

Die Rede stammt aus dem Jahr, bevor Apple den Macintosh auf den Markt brachte. Das WWW war noch nicht erfunden und Mobilfunk befand sich mit analogen Netzen noch in seiner Anfangsphase. Dennoch hatte Jobs schon damals eine Vorahnung, wie die Menschen in Zukunft Computer nutzen würden.

Stärkere Interaktion mit Computern

So sah er voraus, dass mehr Menschen Computer nutzen würden, als Autos. Jobs sah Computer als zukünftiges Medium für Kommunikation und skizzierte wie E-Mail die Kommunikation verändern werde. Er ging davon aus, dass Netzwerke fünf Jahre später in Unternehmen und zehn bis 15 Jahre später in privaten Haushalten "gelöst" sein würden.

Tragbare Computer

Jobs' Vision von Personal Computer sah bereits portable Geräte vor, nicht größer als Bücher, die so einfach zu bedienen seien, dass Nutzer nicht länger als 20 Minuten brauchen, um den Umgang damit zu erlernen. Auch würden diese Rechner Antennen besitzen, um Informationen von Datenbanken abrufen zu können.

App Store

Auch eine Art App Store hatte der damals 28-Jährige schon im Sinn. Seiner Meinung nach sollte die Software-Entwicklung Anleihen von der Musik-Industrie nehmen - mit Shops, wo Nutzer Testversionen vor dem Kauf ausprobieren können, wie sie auch Lieder vorab anhören können. Programme sollten digital über Telefonnetze auf den Computer übertragen und automatisch mit Kreditkarten bezahlen werden. (red, derStandard.at, 5.10.2012)

Share if you care
Posting 1 bis 25 von 275
1 2 3 4 5 6
Also stimmt es doch

Steve Jobs ist aus der Zukunft gekommen und ist jetzt wieder in die Zukunft zurückgekehrt!

Viele Science-Fiction Filme, die sogar vor der Geburt von Herr Jobs enstanden sind, nahmen etliche Ideen, die heute Realität sind, vorab.

Eine schöne Vision von Tablet (etliche sind dank dem Prozess Apple vs. Samsung bekannt) kam im Klassiker "2001" von Stanley Kubrick vor, das war 1968.

Wieso erhält einmal mehr der "Heilsbringer" Jobs die Blumen, und nicht die früheren, wirklichen Visionäre, bei denen Mr. Jobs reihenweise abgekupfert hat?

Jobs hat sich

bei seinen Visionen vor allem bei Alan Kay bedient.

Kann man im nachhinein immer behaupten!

ich kann jeden empfehlen

sich das computer history museum in palo alto anzusehen. Dort kann man sich wirklich alles von den anfängen bis zu den heutigen technologien ansehen.

Jobs war mit seinen damaligen Ideen war einer von vielen Bausteinen, ich finde diese Heldenverehrung etwas unpassend und übertrieben.

So könnte man gleich auch sagen dass Gene Roddenberry damals schon "Siri"(und co, wie die Sprachsteuernung von OS2/Warp4) vorgeahnt hat.

Es braucht Träumer und Denker um etwas weiterzubringen, Leute die Ideen haben, sie umsetzen versuchen, daran scheitern, daraus lernen und es dann vl doch etwas anders probieren um ans Ziel zu kommen.

Steve Jobs im Jahre 1994:

"Good artists copy - great artists steal.
We have always been shameless about stealing great ideas."

Quelle:
www.youtube.com/watch?v=CW0DUg63lqU

Sprich: Der selige Steve bezeichnete Apple als schamloses Ideenklau-Unternehmen.

Apple im Jahre 2012:
Verklagt jeden und alles mit dem Vorwurf des Ideenklaus.

(Wobei im Apple-Jargon ja SELBST weiterhin geklaut wird -
beispielsweise den Notification Bar bei iOS.)

Einfach FALSCH: "verklagt jeden"

dieStandard-Nachlese @ http://www.nytimes.com/interacti... technology

Gähn...

Deine Standard-Reaktion auf die Wahrheit?

Gähn...

Danke für die Bestätigung :-)

Bitte... Gähn....

Sie sind einfach ein Depp.

Das ist meine ganz persönliche Meinung, die nach der Lektüre etlicher beleidigender und/oder sinnentleerter Postings Ihrerseits entstanden ist.

a ja, im Unternehmensbereich und wahrscheinlich vor allem militärisch hats schon viel früher einiges an "Vernetzung" gegeben.

Ich war bei der SGP und wir haben schon 1972 aufwendige Getriebeberechnungen mit einem Gerät wie ein Fernschreiber und Modem übers Telefon in Echtzeit an ein HP-Rechenzentrum, in, ich glaub jetzt war in Cincinnati, zur sozusagen direkten "Online" Berechnung gesandt.

Das Rechenprogramm dafür wurde hier erstellt und war dort parat.

Damals gabs gerade erst die kleinen Taschenrechner von HP (die "verkehrten" mit "Enter") und später die technisch Besseren von TI.

Knapp vorher nur den Rechenschieber oder die zehn Finger ...

Fast schon "Cloud Computing"! :-)

und wer

hat das beste geschäft gemacht?
die saudi-investoren.

Kommt bei auch auch das Video wenn man auf www.apple.com geht??

nein, bei mir kommt sumsum Werbung

Links oben ist das X zum wegklicken.

danke, schon sehr versteckt!

Ich sehe voraus...

...das wir dereinst Roboter-Polizisten haben werden, Maschinen die Erde regieren und uns Menschen unterjochen werden und wir von einem Tricorder unsere Gesundheit checken lassen werden.

Habe ich deshalb auch ein Milliarde Dollar verdient, oder nur zu viele Science Fiction Filme gesehen?

:-D

Und für was sollten sich die, wie sie voraussehen, intelligenten, in allem überlegenen Roboter (Polizisten) noch Menschen "halten"?

Nutzlos ...

"Evolution" eben, das Überholte kann man höchstens noch wo ausgraben.

Posting zu früh abgerauscht ...

auf Töaminäda-Basis, gö!

Posting 1 bis 25 von 275
1 2 3 4 5 6

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.