Smartphones: Microsoft und RIM verloren an Boden

3. Oktober 2012, 10:15
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Apple legte zwischen Mai und August trotz bevorstehendem iPhone-Start zu

Apple konnte, trotz bevorstehendem iPhone 5-Launch, zwischen Mai und August diesen Jahres seinen Martkanteil im amerikanischen Smartphone-Segment weiter ausbauen. Mit 2,4 Prozent verzeichnete man sogar das stärkste Wachstum unter den großen Playern. Trist sieht die Lage dafür bei Research in Motion und Microsoft aus.

Wachstum vor iPhone 5-Launch

31,9 Prozent aller Smartphones liefen im Mai mit iOS. Nach Erhebungen von comScore waren es im August 34,3 Prozent, ein Plus von 2,4 Prozent. Auch Googles Android konnte weiter zulegen und ist bei einer Steigerung von 1,7 Prozent mit einem Marktanteil von 52,6 Prozent weiter unangefochtener Spitzenreiter.

Einbruch bei RIM und Microsoft

Microsofts Stück des Kuchens schrumpfte im gleichen Zeitraum um 0,4 Prozent absolut bzw. zehn Prozent relativ. Mit vier Prozent Marktanteil war das Ergebnis im Mai schon eher bescheiden, im Spätsommer waren es nur noch 3,6 Prozent. Auch Smartphones von RIM konnten nicht mithalten. Der Marktanteil stürzte von 11,4 auf 8,3 Prozent ins Einstellige ab.

Für beide Konzerne besteht jedoch noch Hoffnung. So werden noch im Laufe des Jahres einige neue Telefone verschiedener Hersteller (im Boot sind neben Nokia etwa auch Samsung und HTC) mit Windows Phone 8 veröffentlicht. Die BlackBerry 10-Plattform soll Anfang 2013 durchstarten. Erste Geräte des neuen RIM-Lineups wurden bereits geleakt. Dazu kündigen sich neue Player wie Aliyun OS, Firefox OS und eine Rückkehr von MeeGo an.

Symbian irrelevant

In der comScore-Statistik ist auch Symbian erfasst. Das Betriebssystem spielt bei Smartphones keine erwähnenswerte Rolle mehr. Daher ist es kaum verwunderlich, dass es nur noch auf 0,7 Prozent aller Telefone läuft.

Samsung führt im Herstellersegment

Interessant ist auch die Aufschlüsselung nach Herstellern. Mit 25,7 Prozent kam zwischen Mai und August rund jedes vierte Smartphone in den USA aus dem Hause Samsung, der Anteil blieb in diesem Zeitraum unverändert. Dahinter folgt LG mit 19,1 Prozent und Einbussen von einem knappen Prozent. Apple steigerte sich von 15 auf 17,1 Prozent. Dahinter folgen Motorola (11,2 Prozent) und HTC (6,3 Prozent).

Die Zahlen zeigen auch, dass Smartphones immer intensiver genutzt werden. Gemessen wurde, wie oft User Textnachrichten über das Telefon verschicken, heruntergeladene Apps nutzen, im Web surfen, Social Networks auf ihrem Gerät besuchen, Spiele spielen und Musik hören. In allen Bereichen wurde ein leichter Anstieg gemessen. (red, derStandard.at, 03.10.2012)

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