Userfotos zum Parkpickerl in Wien: Drohungen, Rechnungen, leere Plätze

Ansichtssache

Bilder und Fundstücke: Gähnende Leere am Parkstreifen, frustrierende Suchrunden ein paar Gassen weiter, Drohungen wie "Nächstes Mal vier leere Reifen" und ein Bezirksvorsteher, der für Alternativlösungen wirbt

Seit Montag sind große Teile der Wiener Bezirke 12, 14, 16 und 17 sowie der gesamte 15. Bezirk flächendeckend Kurzparkzonen. Anrainer konnten ein Parkpickerl beantragen und dürfen mit diesem auf der Scheibe nun dauerhaft dort parken. Pendler und Besucher dürfen werktags höchstens drei Stunden stehen bleiben - viele, denen das zu wenig ist, suchen nun Parkplätze in den angrenzenden Gebieten, etwa in den weiterhin pickerlfreien Zonen Währings und Hietzings.

Durch diese Situation hat sich in den betroffenen Gegenden das Straßenbild genauso plötzlich wie deutlich verändert. Wir haben unsere Userinnen und User gebeten, Fotos davon einzusenden. Leider konnten wir nicht alle berücksichtigen. Wir danken allen, die mitgemacht haben!

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scan: privat

"Einpendler werden bedroht", schreibt uns Georg K. Er hat ebenfalls ein Tullner Kennzeichen und parkt jetzt in der nicht bewirtschaftete Zone im äußeren Westen Wiens. Dort erreichte ihn obige Nachricht per cellophanverpacktem Zettel unter dem Scheibenwischer. (mm, derStandard.at, 3.10.2012)

Hintergrund

Parkpickerl in Wien: Schonfrist bis Mittwoch, aber viele sind schon weg

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