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Seit Montag sind große Teile der Wiener Bezirke 12, 14, 16 und 17 sowie der gesamte 15. Bezirk flächendeckend Kurzparkzonen. Anrainer konnten ein Parkpickerl beantragen und dürfen mit diesem auf der Scheibe nun dauerhaft dort parken. Pendler und Besucher dürfen werktags höchstens drei Stunden stehen bleiben - viele, denen das zu wenig ist, suchen nun Parkplätze in den angrenzenden Gebieten, etwa in den weiterhin pickerlfreien Zonen Währings und Hietzings.
Durch diese Situation hat sich in den betroffenen Gegenden das Straßenbild genauso plötzlich wie deutlich verändert. Wir haben unsere Userinnen und User gebeten, Fotos davon einzusenden. Leider konnten wir nicht alle berücksichtigen. Wir danken allen, die mitgemacht haben!
Änderung soll im September in Kraft treten, ARBÖ und ÖVP begrüßen Entscheidung
Wegen Zonen-Ausweitung fließen heuer 138 Millionen Euro in die Kassen der Stadt
Der ehemalige Planungsdirektor Arnold Klotz hat in den 90er-Jahren das Wiener Parkpickerl "erfunden"
Klare Mehrheit von 78,5 Prozent dagegen - Beteiligung von rund 59 Prozent
Sollte die Entscheidungsgewalt über das Wiener Parkpickerl nach der Volksbefragung ins Rathaus wandern, hätten Bezirkschefs dennoch das letzte Wort. Stadträtin Vassilakou hofft auf deren Einsichtigkeit
Rote Bezirkschefs empfehlen, bei Volksbefragung gegen Zentralisierung der Parkraumbewirtschaftung zu stimmen
56,05 Prozent stimmten dagegen - Homole: "Schallende Ohrfeige" für Rot-Grün - Vassilakou führt Ablehnung auf VP-Desinformation zurück
Das Befragungsergebnis wird heute verkündet - 37.000 Stimmberechtigte
Autofahrer sollen besonders bei Schnee achten, ob sie Öffis Weg versperren
Dienst-Pkws brauchen Parkpickerl, Privatnutzung muss versteuert werden
Laut der Stadt handelt es sich um kein Privileg, sondern um eine "übliche Regelung"
Bezirksvorsitzender Homole gab mittels Notkompetenz Geld frei, wurde nachträglich im Ausschuss nicht genehmigt
Die Formel "Parkpickerlausweitung bringt Parkplätze plus wütende Anrainer in den Gratiszonen" wiederholt sich auch bei der Ausweitung der Ausweitung. Doch für Pickerlflüchtlinge und Pendler wird es eng in Wien - manche fühlen sich von der Stadt erpresst
Städtischer Parkpickerlkoordinator: Prozedere würde vier bis sechs Monate dauern
Warum Wien für Parkplätze im Umland zahlt und ein Verkehrsplaner das nicht Zusammenarbeit nennt
An Wochenenden und Feiertagen kann man weiterhin gebührenfrei parken
Unterlagen inklusive Stimmzettel werden noch im Jänner verschickt - Ergebnisse für Februar erwartet - Döbling will nur unter Zugzwang abstimmen lassen
Bezirksvorsteher Homole lehnt Beschlussantrag mit Verweis auf Stadtverfassung ab
Expertenrunde hat Vorschläge vorgelegt: Größere Parkzonen und Preisstaffelung möglich
Rot-grüne Mehrheit will ÖVP-Bezirksvorsteher Homole überstimmen
Die Österreichische Gesellschaft für Umwelt und Technik sieht in der Ausweitung einen Impuls in Richtung nachhaltige Mobilität und Klimaschutz im urbanen Raum
Club sieht sich in Forderung nach Zonen bestärkt - SPÖ will gemeinsame Zone für 18. und 19. Bezirk
Umfrage: Sechs von zehn Autofahrern sehen Verbesserung seit Einführung
Anrainer können ab sofort ein Parkpickerl für erweiterte Kurzparkzonen in Penzing, Ottakring und Hernals beantragen
Natürlich sind die Parkplätze leer, weil Parken in Simmering, Favoriten, Döbling etc immer noch gratis möglich ist. Warum ziehen nicht alle Bezirke an einem Strang?
In Simmering und Favoriten wird die Lage seit den neuen Parkpickerl im Westen immer schlimmer.
Bei Nicola L. sollte mal die Finanz vorstellig werden - sofern er schon länger als 1 Monat in Ottakring wohnt, was wahrscheinlich ist, weil der Garagenplatz seit Anfang Sept gemietet ist...
Hierzulande mit dem Pkw die Straßeninfrastruktur benutzen aber Steuern in Italien bezahlen hamma eh schon wieder gern >:-(
irgendwie denk ich mir nach der Befreiung jeden Tag: Wie haben wir das ausgehalten? 20 Jahre lang, wir haben das ohne Morddrohungen durchgestand, mit vielen Verkehrsstrafen, einmal musste einer von uns beiden nach seinem Geburtstag unser Auto so weit weg abstellen, dass er mit den Taxi heimgefahren ist! nach 2,5 h suche in der Nacht! wir haben dann unser Auto verkauft!, es war einfach nicht mehr zum Aushalten!
Jetzt leben wir ohne Auto viel zufriedener! auch wenn es jetzt wieder Parkplätze für Anrainer gibt, hoffen wir in aller 1. Linie auf neue Parks, Märkte, Grünflächen, Aufenthaltsplatzeln und Nahversorger in unsere Gegend!
das Glück liegt sozusagen jetzt befreit auf der Straße vor der Tür!
zu dritt dorthinfahren, parken, sich in der Nähe verstecken, beobachten wie die Pensionisten kommen und das Fahrzeug beschädigen, eine ordentliche Tracht Prügel austeilen (aber so richtig, sonst merken die sich das nicht)
Sofort verschwinden, aber nicht mit dem Auto, sonst ist die Gefahr des Ausgeforschtwerdens zu groß.
Am nächsten Tag Zeitung lesen;-)
Erweiterung: wenn Beschädigungen am Auto sind, im Rahmen der Prügel auch die Geldbörse dieser Leute einbehalten.
dass solche lustigen zettelchen, in gerechtem oder weniger gerechtem zorn verfasst, eine drohung darstellen.
im vollzugsfall könnte das zu enormen watschen führen, oder, legal gewählt, bei nichteinbringbarkeit nach einer klage zu tagsätzen. vielleicht sollten diese dillos, die hier gewalt ausüben wollen, mal ihr gehirn einschalten. parkplatzsuchen ist nämlich im gegensatz dazu KEIN strafbestand.
sofern es sich um gewaltandrohung handelt, bin ich prinzipiell ihrer meinung.
aber jemandem, der wirklich fahrlässig seinen pkw abstellt, und damit alle anderen verkehrsteilnehmer gefährtet, einen zettel unter den scheibenwischer zu kleben, in dem man ihn auf sein fehlverhalten hinweist, ist keine drohung.
"Wenn Du Dir keine Parksch. leisten kannst
Fahr mit der Bahn
und verstelle nicht unsere Parkplätze
Nr. notiert
Nächste mal 4 leere Reifen"
Auf diese Drohung hat cannery row in seinem/ihrem Posting Bezug genommen, und darauf haben Sie geantwortet: "aber jemandem, der wirklich fahrlässig seinen pkw abstellt, …" usw.
Nichts deutet jedoch darauf hin, dass der Zettel einem fahrlässig oder verkehrswidrig abgestellten Pkw unter den Scheibenwischer geklemmt wurde, im Gegenteil: "verstelle nicht unsere Parkplätze" lässt vermuten, dass da jemand sein "Revier verteidigt" (als gehörten die Parkplätze in der Straße, in der er wohnt, ihm).
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