Entführung befürchtet: Fünfjährige in Wales spurlos verschwunden

Britische Polizei nahm 46-jährigen Verdächtigen fest - Hunderte Freiwillige helfen bei Suche nach April

London - Das Verschwinden eines fünfjährigen Mädchens hält Polizei und Öffentlichkeit in Großbritannien in Atem. Die Polizei wollte am Mittwoch nach eigenen Angaben einen 46-jährigen Mann vernehmen, der im Zusammenhang mit dem Verschwinden der kleinen April in Gewahrsam genommen wurde.

Die Fünfjährige wurde zuletzt am Montagabend in ihrem Wohnort Machynlleth in Wales dabei gesehen, wie sie in ein Fahrzeug stieg. Zuvor war sie in der Nähe ihres Hauses mit einem befreundeten Kind Fahrrad gefahren.

Suche bisher ergebnislos

Seitdem fehlt von April jede Spur, obwohl hunderte Freiwillige die Polizei bei der Suche unterstützten. Hundestaffeln durchforsteten die Gegend um die Kleinstadt Machynlleth, während die Küstenwache und der Seenotrettungsdienst die Ufer der Flussmündung des Dyfi (Dovey) durchkämmten.

Polizeibeamte kontrollierten außerdem Fahrzeuge und werteten Aufnahmen von Überwachungskameras aus. Nach Polizeiangaben trug April einen violetten knielangen Mantel mit grauem Pelzkragen an der Kapuze. Darunter trug sie ihre Schuluniform, bestehend aus weißem Polohemd und schwarzer Hose.

Suche auch via Social-Networks

Die Ermittler hatten zunächst nach Angaben des zuständigen Polizisten Reg Bevan mit Kindern gesprochen, die zum Zeitpunkt des Verschwindens in Aprils Nähe gewesen waren. Die Familie der Fünfjährigen appellierte an die möglichen Entführer: "Bitte, bitte, wenn Sie unser kleines Mädchen haben, lassen Sie sie zu uns nach Hause."

Tausende Menschen schlossen sich mehreren Gruppen im Internet-Netzwerk Facebook an, die für die Suche nach April gegründet worden waren. Im Kurznachrichtendienst Twitter war der Fall eines der dominierenden Themen. (APA, 3.10.2012)

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6 Postings

In Machynlleth war ich voriges Jahr. Dort erzählt man von schon einigen Kindern, die dann in der Nähe des Llyn Clywedog gefunden wurden.

Hoffentlich geht das diesmal gut aus!

Da könnte Facebook ja mal nützlich sein!

Anstatt zu 10-tausendenden zu Parties zu kommen, könnten sie zu 10-tausenden nach dem vermissten Kind suchen!

Könnte auch mächtig schiefgehen.

Wenn die selbsternannten Sucher z.B. der Polizei in die Quere kommen - oder gar einen Lynchmob bilden, weil ein "Täter" gefunden wurde.

Nein, es hat schon seinen guten Grund, warum das die Polizei machen muss. Wofür sind's sonst gut?

Mal auf BBC.CO.UK nachsehen, selbst die Polizei ruft die Leute auf bei der Suche mitzuhelfen.

100% Zustimmung, arme Kleine, hoffentlich taucht sie auf.

offenbar haben 6 Rotstrichlerdeppen etwas dagegen, dass das Mädchen gefunden wird, was für Idi*ten.

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