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Washington - Nach dem blutigen Anschlag auf das US-Konsulat im libyschen Benghazi fassen US-Militärs einen Vergeltungsschlag ins Auge, berichtet die "New York Times". Spezialeinheiten sammeln demnach Informationen für einen Angriff auf die Attentäter. Bei dem Anschlag am 11. September waren vier amerikanische Diplomaten getötet wurden.
Die USA überlegen laut der Zeitung einen gezielten Drohnenangriff auf Verdächtige oder eine gemeinsame Aktion mit libyschen Truppen. Eine Entscheidung sei aber noch nicht gefallen, hieß es. Präsident Barack Obama hatte versprochen, die Verantwortlichen zur Verantwortung zu ziehen.
US-Außenministerin Hillary Clinton will unterdessen die Umstände des Angriffs auf das US-Konsulat untersuchen lassen. Die Ermittler sollten vollständig und genau herausfinden, was geschehen sei, "um zu verhindern, dass es sich wiederholt", schrieb Clinton in einer am Dienstag veröffentlichten Antwort an den republikanischen Abgeordneten Darell Issa. Issa hatte zuvor der US-Regierung vorgeworfen, sie habe das Konsulat trotz Warnungen nicht ausreichend geschützt.
"Viele Regierungsverantwortliche haben bestätigt, dass die diplomatische Vertretung der USA in Libyen vor der Attacke vom 11. September wiederholt eine Verstärkung der Sicherheitsvorkehrungen in Benghazi forderte", schrieb Issa. Die US-Regierung sei darauf aber nicht eingegangen. Am 10. Oktober soll das Repräsentantenhaus auf Antrag Issas über das Thema beraten. Clinton sagte Issa ihre Zusammenarbeit bei der Aufklärung der Vorwürfe zu.
Bei dem Angriff waren der US-Botschafter Chris Stevens und drei seiner Mitarbeiter getötet worden. Die Attacke galt als Reaktion auf das in den USA produzierte islamfeindliche Video "Die Unschuld der Muslime". Der Film löste in zahlreichen muslimischen Ländern Proteste aus, die teils in gewaltsamen Auseinandersetzungen endeten. Die US-Regierung gab bisher verschiedene Erklärungen zu dem Vorfall in Benghazi ab. Verteidigungsminister Leon Panetta und Clinton sprachen Ende September von einem Terroranschlag. (APA, 3.10.2012)
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@ "USA erwägen in Libyen Vergeltungsschlag mit Drohnen":
wie Mitte September vorhergesagt:
www.derstandard.at/plink/134... 9/27952764
es gibt in unseren Medien keinen Beitrag darueber das gestern von den 200 ernannten Parlamentariern in Libyen 189 die Sitzung verliessen. Passt wohl nicht so richtig in den mainstream...
Viel besser wenn die USA ihre Drohnen schicken zur Erreichung der Demokratie - nur gebombte Demokratie ist wahre Demokratie!
9/11.2012: 4 Tote US-Bürger nach Krawallen im "befreiten" Libyen. USA erwägt Drohnenangriff oder militärische Rache.
Sippenhaftung?
9/11.2001: 3000 Tote, nachdem angeblich Saudi Araber die WTC-Gebäude auf sonderbare Weise in sich durch Feuer pulverisieren ließen: müssen "Gins" aus der Flasche gewesen sein, aber die Reaktion: keine Vergeltung an Saudi Arabien sondern an Afghanisten und dem Irak, die gar nix damit zu tun hatten.
Gründe für Krieg gibt es für die USA immer, ob die erlogen sind oder nicht spielt da genauso wenig Rolle, wie die Menschenleben, die so Kriege kosten und die in Kriegen elend krepieren.
Wie oft wollen die USA noch beweisen, dass sie kein Rechtsstaat mehr sind?
Heute genügt es verdächtig zu sein um Mittels Drohne weggeputzt zu werden. Heute muss man nicht einmal mehr eines Verbrechens überführt worden sein!!!
Geht es noch, Herr FRIEDENSNOBELPREISTRÄGER?
wuerd ich nicht so eng sehen.
zu 60% trifft es schon die richtigen.
und wenn in obamas friedenspolitik sowas wie ein plan erkennbar waere waer das ganze sowieso super okay.
mittlerweile tun sich ja auch schon harcore obama fans wie hier der standard schwer jeden schmarrn den obama so macht zu bejubeln ...
So wie Zuckerkranke ein- bis zweijährlich zum Amtsarzt beordert werden, sollte es für alle Politiker Pflicht sein, sich alle 6 Monate einer Ethik-Kommission stellen zu müssen.
Hamma nur ein Problem: wo kriegen wir eine Ethik-Kommission her, welche diese Gfraster nicht bereits in der Tasche haben.
Möchte man vielleicht nicht noch irgendwo bombardieren, oder reichen die beiden Ziele sowie Irak, Afghanistan, Pakistan, Somalia, Jemen schon aus, um der Welt (mit welchem Recht eigentlich ?) ihre militärische Keule um die Ohren zu schlagen - die das einzige ist, welche dem völligen Bankrott zum Trotz sogar wachsende Führungsanspruch der "Supermacht" aufrecht erhält.
Im globalen Saloon hält der gerne aus großer Distanz mordende Revolverheld einfach jedem den Colt unter der Nase, der gezinkten Karten nicht akzeptiert, oder richtiges Geld für den Öl-Whiskey sehen will, den er wie kein anderer säuft - und alle spuren und kuschen.
Die "freie Welt" hat es wirklich weit gebracht das sie im 21. Jahrhundert von solchen Figuren dominiert wird
@ "reichen die beiden Ziele sowie Irak, Afghanistan, Pakistan, Somalia, Jemen schon aus ?":
www.j.mp/GlobalWar-On-Terror
wirklich suchen wollen ... man richte bitte seinen Blick und den Fokus dann auf Saudiarabien ... dort dürfte man sehr schnell fündig werden.
Es glaubt doch wohl kein Mensch, dass die Täter sich noch in Libyen befinden!!!
„Drohnen schüren Angst und Hass“
Amerikanische Drohnenangriffe in Pakistan terrorisieren und radikalisieren die Bevölkerung. Zu dem Ergebnis kommt die Studie „Living Under Drones“. Im Interview berichtet Studienleiter Stephan Sonnenberg über die Folgen des Drohneneinsatzes.
http://www.faz.net/aktuell/p... 11906.html
hier seite von living under drones:
http://livingunderdrones.org/
(ganz unten ist die studie zum downloden)
Jetzt können die USA die - ohne NATO-Bomben leider unfähigen - Rebellen mit eigenen Truppen gegen die immer noch aktiven Loyalisten unterstützen.
Al-CIAda an die Macht bomben und dann die Säkularen Gaddafi-Loyalisten unter dem Banner "Anti-Al-CIAda" vernichten.
Ich bange um Bani Walid. Misrata hat sich auch schon eingeschossen...
Libyen hat im Vertrauen auf Redliche im Westen auf den Bau einer eigenen Libyschen Atombombe verzichtet.
Das war ein Fehler,
nun kreisen Drohnen über das Land und terrorisieren bald jede menschliche Regung.
Das wäre in die Hose gegangen. Qadhafi war ein Visionär und hat unstreitig Libyen aufgebaut ... aber ... Technologie, respektive die Maintenance dieser war offensichtlich nicht wirklich sein Ding. Er war zu sehr hochtechnologieverliebt, vergaß manchmal aber, dass das Zeugs auch gewartet werden muss.
Ich werde nie vergessen, als ich mal mit einem Kollegen so um Misurata herum durch die Pampa streifte und ich dann auf ein ellenlanges Rohr stieß, was da so im Gras herumlag ... und von meinem Kollegen dann als Missile identifiziert wurde ... ;-). Er musste es wissen, denn seine Firma wartete damals für Qadhafi auch Militäranlagen in Libyen.
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