Irischer Billig-Style in Innsbruck

5. Oktober 2012, 11:26
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Bis zu zwei Stunden hieß es beim Modediskonter Primark anstellen - Für wahre Shopping-Fans kein Problem

Die Kinder der Innsbrucker Wegwerfgesellschaft haben einen neuen Tempel. Der irische Modediskonter Primark sperrte sein erstes Geschäft in Österreich im Einkaufszentrum Sillpark auf 3500 Quadratmetern auf. Insgesamt wurden in den vergangenen 40 Jahren bereits 240 Shops mit einem Jahresumsatz von 3,78 Milliarden Euro über Europa verstreut. Am Eröffnungstag wurde vorsorglich abgesperrt und Kaufwillige in die Warteschlange geleitet. Bis zu zwei Stunden hieß es anstehen, für wahre Shopping-Fans kein Problem.

Shopping-Kreislauf

Im Shop drinnen schlug des Konsumenten Herz höher: Es gibt Kleider für Damen, Herren und Kinder und Homeware. Recht hübsche Turnpatschen wurden um unglaubliche drei Euro gesichtet. Nicht umsonst schrieb das deutsche Magazin brand eins: "Primark ist so billig wie Kik und trendy wie H&M."

Der ewige Shopping-Kreislauf scheint mit der neuen Billig-Kette bestehen zu bleiben. Denn die günstigen Klamotten werden nicht lange heil bleiben, wird befürchtet, die eine oder andere Naht wird aufgehen. Die Turnpatschen werden die Sohle verlieren. Das heißt dann nur eines: wieder ab zum Primark. Am 18. Oktober wird übrigens der neue Shop im G3 Shopping Resort Gerasdorf nahe Wien eröffnet. (ver, Rondo, DER STANDARD, 5.10.2012)

  • "Primark ist so billig wie Kik und trendy wie H&M."
    foto: hersteller

    "Primark ist so billig wie Kik und trendy wie H&M."

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