Landesholding auf Chefsuche

Schönegger interimistisch an die Spitze berufen

Die nicht rechtskräftige Verurteilung von Hans-Jörg Megymorez und Gert Xander im sogenannten Birnbacher-Prozess führt zu einem Führungswechsel bei der Kärntner Landesholding. Die beiden bisherigen Vorstände haben ihre Ämter noch Montagabend zurückgelegt. In einer wegen der Verurteilungen kurzfristig einberufenen Aufsichtsratssitzung wurde der Vorstand des Kärntner Wirtschaftsförderungsfonds, Hans Schönegger, zum interimistischen KLH-Vorstand bestellt.

Megymorez und Xander hatten ihr sofortiges Ausscheiden schon für den Fall einer erstinstanzlichen Verurteilung angekündigt. Ihre Verträge wären ohnehin mit Jahresende ausgelaufen, die Posten waren schon zuvor ausgeschrieben worden.

Schönegger soll die Holding bis zur "ordentlichen Bestellung" der neuer Vorstände führen, sagte KLH-Aufsichtsratschef Werner Wutscher. Als Begründung für das sofortige Ausscheiden von Xander und Megymorez führte Wutscher an, dass "eine ordentliche Führung der KLH nach einer erstinstanzlichen Verurteilung" nicht mehr gegeben gewesen sei. (red, DER STANDARD, 3.10.2012)

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