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vergrößern 1200x483Wie das Gelände rund um den Eislaufverein künftig aussehen soll, wird gerade erarbeitet. Baubeginn soll 2014 sein.
Wien - Die ältere Dame fürchtet vor allem um den Blick, den sie von ihrer Wohnung am Heumarkt auf den Eislaufverein und den Beethovenplatz hat. Eine andere Anrainerin findet, dass es ohnehin hoch an der Zeit war, dass sich auf dem 15.400 Quadratmeter großen Areal, dass das Hotel Intercont, den Eislaufverein und das Konzerthaus umfasst, endlich etwas tut.
Darüber, wie das Areal architektonisch neu gestaltet und genutzt werden soll, können die Bürger nun mitreden. Im Foyer des Berio-Saales im Konzerthaus sammeln die Stadtpychologin Cornelia Ehmayer und ihr Team noch bis Sonntag jeden Tag zwischen 9.00 und 21.00 Uhr die Wünsche, Ideen und Befürchtungen der Anrainer, die danach in die Planung einfließen werden. Den stadtplanerischen Prozess hat die Stadt im Sommer gestartet und breit angelegt, damit am Ende ein tragfähiger Konsens für die unterschiedlichen Interessen steht.
Drei Planungsteams, die aus je zwei Architekturbüros und einem Architekturprofessor bestehen, erarbeiten seit Juli mögliche Konzepte für die Gestaltung des Areals unter Einbeziehung aller Beteiligten, von Experten, Icomos, dem Bezirk und dem Denkmalamt. Die Teams tauschen einander laufend aus und sollen bis zum Jahresende einen Konzept vorlegen.
Für den Investor Michael Tojner, der das Hotel Intercontinental im Vorjahr gekauft hat und auch die Mehrheitsanteile an der Besitzergesellschaft des Eislaufvereins hält, sollen "Musik und Sport" im Zentrum stehen, wie er im Standard-Interview erläutert hatte.
Eines steht jedenfalls bereits fest: Die 6000 Quadratmeter große Eisfläche des Wiener Eislaufvereins soll in ihrer derzeitigen Größe erhalten bleiben und der Eislaufverein einen Pachtvertrag auf 99 Jahre bekommen, wie Daniela Enzi, die Geschäftsführerin der EG-Wertinvest, betont.
Offen ist hingegen, ob das Intercont saniert oder doch abgerissen wird - die Bausubstanz würde nach Informationen des Standard jedenfalls keinen Abriss erfordern. Trotzdem spielen die Planungsteams beide Varianten durch. Ob alt oder neu - ein Hotel soll an dem Platz aber auf jeden Fall stehen.
Für Bernhard Kerres sollte das Areal ein "Platz werden, der dieser Stadt würdig ist". Der Intendant des Konzerthauses wünscht sich wieder einen Durchgang von der Lothringerstraße zum Heumarkt und denkt an Freiluftkonzerte während des Sommers. "Ein Veranstaltungszentrum mit 1200 Sitzplätzen, das von uns, dem Hotel und dem Eislaufverein genutzt werden kann", steht ebenso auf seiner Wunschliste wie eine Orchesterproberaum.
Überhaupt, findet Kerres, sollte man nicht in zu engen Grenzen denken. Deshalb plädiert er auch dafür, dass die Lothringerstraße kein Bundesstraße mehr sein soll, sondern vor allem für Fußgänger attraktiv wird. "Unsere Eintrittskarten sind auch Fahrscheine, wir wollen dass unsere Besucher mit den Öffis oder zu Fuß kommen." (Bettina Fernsebner-Kokert, DER STANDARD, 2.10.2012)
Das stadtplanerische Konzept sieht für das Areal zwischen Hotel Intercontinental und Konzerthaus auch einen Wohnturm vor, der die Höhenvorgaben des Weltkulturerbes überschreiten würde. Der Investor hofft, dass man sich mit der Unesco noch einigen wird
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Wo is denn der Kerres dagegengerannt?!
Schon mal was von älteren Menschen gehört, die mit Auto vorgefahren werden müssen, damit sie bequem bzw. überhaupt ins Konzert kommen können? Oder von Schnee- und Regenwetter (in Wien ja nicht wirklich eine Seltenheit), wo vor allem Damen mit ihren Heels ebenfalls bis vor die Tür gefahren werden wollen?
es sollte unbedingt ein möglichst hohes gebäude mit schwarzer fassade und langen, geraden sichtbetonflächen ohne türen in fußgängerhöhe werden. eine so einladend fröhliche gestaltung ist in wien zuletzt sehr häufig zu bemerken (zB. westbahnhof, ähnlich grad an der wienzeile im 15. wo früher der puhr war, im 3. etc.). ich bin sicher, dass damit mikroklima und lebensqualität steigen, wie bei allen anderen vorhaben und projekten der jeweils amtierenden planungsstadträte auch.
Wenne sich das Stadtgartenamt den Kauf des Eislaufvereins oder des Interconti leisten kann wird es dort etwas in seinem Sinn hinstellen oder nutzen. Tut es aber nicht.
Die Gelegenheit ist verabsäumt worden und ein neuer Investor wird mit seinen Anwalts- und Planungs- und sonstigen Teams etwas entsprechend seiner Betrachtungsweise hinstellen.
Oder Otto Schenk und Co mobilisieren eigenes und fremdes Geld und kaufen sich die Liegenschaften. So ist der inhalt des Artikels Tinnef.
dass die eisfläche in ihrer grösse erhalten bleibt, jedoch nie erwähnt wird, auf welchem niveau sie dann sein wird, ist anzunehmen, dass sich die eisfläche entweder im erdgeschoss eines 15. stöckigen gebäudes befinden wird oder am dach
glückwunsch hr tojner, mit solchen locker definierten, jedoch preismindernden zusagen haben sie die stadt wien schön über den tisch gezogen. und zwar ganz legal, ähnlich wie szt der burgenländische gummiproduzent die palais auf der freyung von der ca billigst erwerben konnte
http://www.format.at/articles/... 00-prozent
dann wird er wohl verkaufen muessen; in 5 Jahren geht sich das nie aus
... scheint ja in jeder schönen stadt die richtigen leute bestochen zu haben um einen hässlichen betonsarkophag mitten in die altstadt setzen zu dürfen ... mein vorschlag: interconti abreissen und eislaufplatz zur ursprünglichen Größe ausdehnen ...
Auch wenn das Interconti Gebäude nicht dem aktuellen estäthischem Mainstream entspricht, sollte es nicht verändert werden. Es ist typisch für die damalige Zeit und sollte erhalten bleiben. In 30 Jahren werden wir uns freuen Architektur auch aus dieser Epoche zu sehen.
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