Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
New York - Facebook experimentiert laut einem Zeitungsbericht mit neuen Werbemodellen, bei denen die Nutzer noch zielgenauer mit Anzeigen angesprochen werden können. Dabei komme eine breitere Auswahl an Nutzerdaten zum Einsatz, berichtete das "Wall Street Journal" am Dienstag. So erlaube Facebook seit einigen Monaten einigen Werbevermarktern, die gezielten Anzeigen auch an ihnen bekannte E-Mail-Adressen und Telefonnummern zu koppeln.
Aus diese Weise könnten zum Beispiel Händler ihre bestehenden Kunden auch bei dem Online-Netzwerk ansprechen. Außerdem könne Werbung stärker an das Surf-Verhalten der Nutzer angepasst werden. Facebook betone aber, dass die Werbetreibenden nach wie vor nur anonymisierte Informationen bekämen und keine Nutzerdaten preisgegeben würden. US-Datenschützer seien dennoch in Sorge.
Konkret profitierten von den neuen Werbemöglichkeiten zum Beispiel Unternehmen, die eigene Kontaktlisten mit E-Mail-Adressen und Telefonnummern haben, schrieb die Zeitung. Facebook gleiche deren Datenbestände mit den Angaben der Nutzer beim Online-Netzwerk ab. Facebook wolle es erleichtern, die richtigen Leute zur richtigen Zeit und am richtigen Ort zu erreichen, sagte der zuständige Manager Gokul Rajaram dem "Wall Street Journal". Dies geschehe aber "auf eine Weise, die die Privatsphäre der Nutzer respektiert".
Facebook hatte zudem bereits bekanntgegeben, dass das Netzwerk mit der Datenanalyse-Firma Datalogix zusammenarbeitet, um zu ermitteln, inwieweit Werbung bei Facebook zum Kauf von Produkten führt. Facebook steht nicht zuletzt seit dem verpatzten Börsengang mit einem drastisch eingebrochenem Aktienkurs verstärkt unter Druck, ein deutliches Wachstum der Werbeerlöse zu präsentieren.
Facebook hatte sich zugleich in einer Vereinbarung mit der US-Handelsbehörde FTC zu einer strikten Einhaltung der Datenschutzregeln und einer ausführlichen Information der Nutzer bei Änderungen verpflichtet. "Wir sind überzeugt, dass unser Geschäftsmodell voll mit der Einhaltung der Privatsphäre vereinbar ist", erklärte die für Datenschutz zuständige Managerin Erin Egan der Zeitung.
US-Datenschützer sehen dennoch ein Problem in Facebooks neuen Werbeinitiativen. So reichte das Electronic Privacy Information Center (EPIC) eine Beschwerde bei der FTC ein. Den Nutzern sei zwar schon lange klar gewesen, dass die Werbung darauf ausgerichtet werde, was sie online machten, aber die reale Welt sei davon klar abgetrennt gewesen, erklärte David Jacobs von EPIC der Zeitung. Jetzt würden jedoch Informationen aus beiden Welten miteinander abgeglichen, argumentierte er. (APA, 2.10.2012)
Verhandlungen über Erwerb des in Israel gegründeten Start-up Waze
Mit Twiwo gewann Jennie Lamere bereits beim Hackathon TVnext Hack
Protest gegen alltäglichen Sexismus - Preisverleihung am 21. Juni in Köln
Gewinn stieg im ersten Quartal um 58 Prozent
Twitter als Marktplatz der Informationen, der transparent zeigt, wie sich Nachrichten entwickeln
Kurznachrichtendienst nach Hacks: "Wir glauben, dass diese Angriffe nicht aufhören werden"
Liste mit den meisten Followern auf twittlist.de
200.000 Nutzer betroffen
22 Produkte aus den Kategorien Full-Service, Hybrid und Self-Service im Qualitätscheck
Auf Facebook liege das sogenannte Medianalter der Nutzer bereits bei 38,7 Jahren
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.