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Im Untersuchungsausschuss erschien statt Werner Faymann sein "alter ego" ("anderes ich"), Staatssekretär Josef Ostermayer. Immer freundlich, immer verbindlich ließ er die Fragen und Vorhalte der Abgeordneten an sich abperlen.
Man bekam zwar durch die Einvernahme von niedrigeren Chargen, vor allem der frühere Asfinag-Kommunikationschef Marc Zimmermann und der frühere Pressesprecher des Verkehrsministers Faymann, Marcin Kotlowski, ein Bild, wie die Dinge gelaufen waren: mit dem Amtsantritt von Werner Faymann wurden Inseratenmillionen von ÖBB und Asfinag massiv in Richtung Krone, heute und Österreich gelenkt, zum Teil über die Köpfe der Verantwortlichen in den Unternehmen hinweg; aber Kotlowski konnte sich schlecht erinnern und Zimmermann blieb bei seiner Formulierung: die Inserate wurden vom Kabinett des Ministers "initiiert", aber nicht "beauftragt".
Ostermayer verneinte zwei entscheidende Vorhalte glatt: Weder habe er den Ex-ÖBB-Manager Wehinger mit dem Rausschmiss bedroht, noch habe er zum ehemaligen ÖBB-Generaldirektor Martin Huber gesagt: "Ich brauche sieben Millionen für den Werner". Diesen Teflon-Panzer konnten weder Peter Pilz (Grüne), noch Stefan Petzner (BZÖ) durchbrechen. (Hans Rauscher, derStandard.at, 2.10.2012)
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Angesichts von Meischi und Co müßten wohl Titel an ''Forrest Gump'' angelehnt werden. Und es ist erschütternd das solchen Kalibern bei uns nichts zu beweisen ist. Und amtlich attestierte Trotteln in südlichen Bundesländern einfach die Demokratie aushebeln wie es ihnen passt!
Politik ist nur mehr mit Galgenhumor erträglich, will man Brechreiz vermeiden. Und ich lache lieber als zu speiben. mM
neue kampagne:
http://tinyurl.com/95pepwn
Was Sie aber vergessen Herr Rauscher: Ostermayer kam deswegen so leicht weg gestern, weil er sich unwidersprochen (!) auf das Gutachten über den Werbewert berufen hat. Das ist eine unglaubliche Chuzpe. Man stelle sich vor, Herr Birnbacher würde sich auf das deutsche Gutachten stützen und sagen: Es zeigt ja dass meine Arbeit einen Wert hatte. Der Punkt ist ja: wieviel! Bei Birnbacher 300.000 Wert gegenüber 6 oder 12 Mio Kosten. Und bei Ostermayer/Faymann? Irgendein Werbewert ist bald bewiesen, wenn irgendwo auf der Seite das Logo von der ÖBB pickt. Aber in welchem Verhältnis steht das zu den bezahlten Kosten?. Das wurde von niemandem bisher hinterfragt!
sondern das Sittenbild. Faymann, Berlakovich, Ostermeyer aber auch fast alle anderen Spitzenpolitiker sehen kein Problem wenn sie um Millionengelder in Boulevardzeitungen inserieren.
Vor allem stellt sich bei mir die Sinnhaftigkeit für die ÖBB bzw. Asfinag zu inserieren da diese Betriebe sowieso quasi ein staatliches Monopol haben und das Argument die Bürger so zu informieren zählt für mich nicht denn wer sich informieren will liest nicht den Boulevard(wo die meisten Inserate geschalten werden) sondern seriöse Zeitungen.
In Zeiten wo um jede Million in Bildung Sozial etc.gestritten wird sehen die Herren kein Problem mit dem verschwenderischen Inserieren in Boulevardmedien, was erwartet man anderes in einer Bananenrepublik.
Herr Rauscher, Sie sind weder die heilige Inquisition, noch ist es Aufgabe von Journisten die Beweiswürdigung eines Richters vorwegzunehmen.
Sie können gerne alles das behaupten, was Sie in ihrem TV-Auftritt sagen, der Fairness halber fehlt mir das könnte, hätte können, kann den Eindruck entstehen lassen dass...
Ich hoffe für Sie, dass Sie ihre Behauptungen auch beweisen können. Aussagen, wie Faymann hätte Gelder von ihm als Eigentümervertreter unterstellten Unternehmen, an die Familien Dichand und Fellner umgeleitet, um Jubelberichte zu bekommen, sind mAn durchaus gerichtlich klagbar.
Zum Schluss, wer anderer als ein neuer Verkehrsminster, könnte denn dazu befugt sein, die Kommunikationsstrategie von ÖBB und ASFINAG zu verändern?
Da könne sich die Roten ein Beispiel nehmen.
Die ÖVP hat einen Skandal nach dem anderen (Strasser, Martinz, Grasser, €-Fighterkauf, Mensdorff u.a.).
Aber sie und ihr perfektes Netzwerk (dem fast alle Zeitungen des Landes, zumindest indirekt angehören), lenken davon perfekt ab und stellen die - vergleichsweise lächerlichen Faymann Inserate - in die Auslage.
Und es geht voll durch!
in Deutschland hätten sowohl Ostermayer als auch Fay(g)mann längst (!) zurücktreten müssen.
Und:
die ÖVP hat zumindest Konsequenzen gezogen und ziemlich tabula rasa gemacht, sprich:
alle Genannten ÖVP-ler sind längst aus der Partei draussen !
wohlgemerkt erst nach dem Auffliegen seiner Malversationen aus der Partei austritt / ausgeschlossen wird, ist die Sache erledigt und derjenige hatte nie etwas mit der ÖVP zu tun?
Das geht genau am Kern der Sache - nämlich, dass diese Sauereien in Bananistan System haben, vorbei!
...wurden oder werden angeklagt und martinz ist bereits zu recht saftigst verurteilt.
wovon soll WER bitte ablenken?
die roten sind vielmehr aufgefordert, es den schwarzen raschest gleich zu tun.
Wir leben wirklich in einem Operettenstaat.
Dem Ostermayer ist wirklich nichts zu peinlich:
http://www.youtube.com/watch?v=O19GBg7yGeA
wie der Faymann auch.
Seine gespielte Höflichkeit ist reine Farce.
Mit jedem vorgespieltem Wort lügt er uns eiskalt berechnend, mit freundlichem Lächeln an.
Der ist nicht echt, sondern ein ganz falscher Typ. Wie der Werner auch.
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