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Wien - Filmschaffende haben am Dienstag in einem an Bundeskanzler Werner Faymann und Kunstministerin Claudia Schmied (beide SPÖ) gerichteten Brief ihre Forderung nach Einhaltung des Regierungsabkommens für die Stärkung der Filmwirtschaft bekräftigt. Konkret handelt es sich um die Aufstockung des Budgets des Filminstituts (ÖFI) auf 20 Millionen Euro sowie eine Steigerung der Nachwuchsförderung auf fünf Millionen Euro.
Angesichts der nicht abreißenden internationalen Erfolge sei das Ausbleiben der Erhöhung unverständlich, lautete der Tenor bei einer Pressekonferenz. Laufende Budgetverhandlungen der Regierung böten nun die letzte Chance auf Umsetzung, sagte Produzent Veit Heiduschka. "Man kann sich nicht auf Lichtgestalten ausruhen", ergänzte Regisseur Markus Schleinzer (Michael) - man müsse jetzt in die Zukunft investieren. Während die Anerkennung im Ausland wachse, "fehlt in Österreich immer noch das Bewusstsein", so Ulrich Seidl: Dies zeige sich auch daran, dass der ORF mitfinanzierte Spielfilme nur zu späten Sendezeiten ansetze.
Ministerin Schmied signalisierte in einer ersten Reaktion, dass sie die Forderungen gut nachvollziehen könne: "Wir werden uns anstrengen." (kam, DER STANDARD, 3.10.2012)
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den großteil der "internationalen erfolge" bescheren filme im unteren/mittleren preisbereich von ein paar hunderttausend (mal abgesehen von seidl und haneke, natürlich).
genau solche produktionen sollten verstärkt gefördert werden.
und nicht die ösi-blockbuster von 3-4 mio, die dann nur ein österr.kinopublikum (mäßig) interessieren und außerhalb von Ö gleich gar niemanden mehr (Falco, Wie man leben soll, Kottan, Ein echter Wiener..).
Insfoern wäre eigentlich genug geld da (auch ohne erhöhung) - man muss es einfach von "groß"produktionen auf mittlere und kleinere umschichten.
derzeit wird die filmörderung leider als sturkturerhaltung für eine ganze "industrie" gesehen, die nicht mehr zeitgemäß agiert..
Ich kann nur jeder/m raten die Förderzusagen der letzten Sitzungen (siehe ÖFI-site) bzw. Jahre zu studieren, sich genau anzusehen, wer als Beirat fungiert, wie die Rochaden greifen. Es ist grausam das ansehen zu müssen. Und selbst wenn es dann heisst, dass ein Beiratsmitglied befangen ist und das Zimmer verlässt, wenn eine "FreundIn" den schon längst beschlossenen Zuschlag erhält. Weiters, dies mal völlig neidfrei, genau zu lesen, welche Stoffe gefördert werden, wie sie textlich funktionieren. Tja, und zu guter letzt, die Rechenschaftsberichte und Statistiken durchackern: betrifft Filmland A. Es (Land und Institutionen) verkaufen einen Aufschwung, der so einfach nicht stimmt. Wieviel wird zum Drehbuch, verfilmt und bekommt Verleih?
Ich frage mich bis heute, wie es dazu kam, dass P.A. Straubingers Projekt "Licht essen" eine Drehbuchentwicklungsförderung von 21.000 bekam, obwohl mir immer versichert wurde, dass diese maximal 5.000 beträgt.
Vor allem, wenn man sich das Ergebnis ansieht…
als filmschaffender bleibt die befürchtung, das eine aufstockung dazu führt, dass die ewig gleichen halt einfach mehr geld bekommen, während alle anderen wie bis jetzt durch die finger schaun werden.
ich kann mich natürlich (hoffentlich) auch irren....
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