Google patentiert Smart Watch mit zwei Displays und Augmented Reality

  • Googles Smart Watch ist als Einkaufs- und Erkundungshilfe konzipiert.
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    Googles Smart Watch ist als Einkaufs- und Erkundungshilfe konzipiert.

Konzept zeigt Armband-Kompagnon als Ergänzung zum Smartphone oder "Project Glass"

Google scheint auf seinem Weg in die augmentierte Zukunft nicht alleine auf "Project Glass" setzen zu wollen. Engadget hat beim United States Patent Office ein Patent für eine Smart Watch ausgegraben. Der Antrag war von Google bereits am 26. Oktober 2011 eingebracht worden. Nun ist das Patent mit der Nummer 8.279.716 im Register der Behörde eingetragen.

Zwei Displays

"Eine Smart Watch kann ein Uhrband, eine Basis und ein aufklappbares Element enthalten", so die Beschreibung in der Patetnschrift. In der Uhr finden sich ein Prozessor un dein drahtloser Sender und Empfänger für Daten.

Die Uhr verfügt über zwei Displays, die sich auf der Außen- und Innenseite des aufklappbaren Teils befinden. Sie dienen der Anzeige verschiedener Informationen. Bedient wird die Smart Watch über ein "taktiles User Interface" inklusive touch-empfindlicher Fläche, die zumindest 75 Prozent der Seitenfläche abdeckt.

Informations-Overlay

Auch eine Kamera ist verbaut, mit der die Umgebung wahrgenommen wird. Wird das Oberteil der Uhr aufgeklappt, soll es zumindest teil-transparent sein, um als "Sucher" zu dienen. Die Google-Watch soll mit der Kamera beispielsweise Produkte erkennen und dazu weiterführende Informationen als Overlay bieten können. Gemäß einer Abbildung umfasst dies etwa Angaben zu Preis, Gewicht und Gesundheit. Sie könnte weiters auch dazu dienen, unkompliziert Käufe zu tätigen.

Via GPS kann die Uhr demnach auch Interessantes über die Umgebung und Points-of-Interest verraten. Bei Ausflügen könnte sie Gebäude und Wahrzeichen identifizieren und weitere Informationen zu ihnen liefern. Dem Konzept nach wäre die Smart Watch wohl als Smartphone-Ergänzung oder Kompagnon für "Glass" geeignet. Konkrete Pläne des Unternehmens sind freilich noch nicht bekannt. (red, derStandard.at, 03.10.2012)

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17 Postings
die skizze schaut aus ...

... wie smart "Häusl" mit eingebauter wasserspülung ;-)

Off-topic

Bis dorthin wäre diese Uhr hier auch schon mal was feines, nur die 35.000€+ fehlen halt ein bisschen...

http://www.youtube.com/watch?v=6zn1fTtbp84

hoffentlich sind die displays gut versteckt!

Ich liebe Uhren die edel wirken nämlich genau so wie die Google spielerein. Will kein Plastik Spielzeug am Handgelenk tragen sondern eine schöne Uhr. Die dann halt eben Google gadgets hat.

Hätte auch gerne ein project (sun) glass, welches cool aussieht und einen nicht als nerd brandmarkt.

Patente

Das Patent-Missverständnis lässt sich hier leider nicht ausrotten.

Es geht auch hier um ein sog. Gebrauchsmuster. Das ist KEINE Erfindung und somit auch KEIN Patent im europäischen Sinn.

Schaut euch doch einfach in dem Antrag die darin referenzierten anderen "Patente" an. Es geht bei diesen Referenzen um die Abgrenzung zu DIESEM Gebrauchsmuster.

???

Das hier ist eindeutig ein Patent. Gebrauchsmuster gibt es in den USA ja gar nicht, allenfalls Design Patents (=Geschmacksmuster).

schon lustig

Wie apple fanboys hier versuchen ein aufklapbares habtransparentes armbandsisplay mit RUNDEN ECKEN gleichzusetzen...

Sie lernen offenbar aus Fehlern der Vergangenheit

und spielen auch fleißig das Patent Spiel mit.
Wobei ich sagen muss dass die trivialen Software Patente seitens Apple das allerletzte sind.
Dagegen ist das echte Innovation.

einen aufklappbaren deckel hat jedes klo. wer das für eine innovation hält, hat wohl noch ein plumpsklo zuhause. das ist ein teil, das fragen beantwortet, die nie gestellt wurden.

offensichtlich gehts im patent NICHT um den aufklappbaren deckel:

"Eine Smart Watch kann ein Uhrband, eine Basis und ein aufklappbares Element enthalten"

"Eine Smart Watch kann ein Uhrband, eine Basis und ein aufklappbares Element enthalten"
klar, ein uhrband ist patentwürdig, versteh ich.

ein teil das Fragen beantwortet, die nie gestellt wurden.

Antwort: [(x+y)]

kannst ja mit der billa-app dann einkaufen gehen. die watch sendet dann an deine google-brille die wichtigsten daten (alkoholgehalt 0,josef), diese werden im smartphone zu deiner einkaufliste hinzugefügt und gleichzeitig erhalten deine FB-Freunde werbung zu karottensammlers lieblingsbiere. am nachhause weg piepst dich das ding zum 300mal an, denn in diesem hause lebte 1817 franz schubert und schrieb das lied Erlafsee.
in der nähe von jedem billa erhältst du eine erinnerung von deinem kühlschrank: "bier ist alle". ob diese daten jetzt von smartphone,brille oder uhr kommen, lässt sich nicht mehr nachvollziehen.

ein aufklappbares Element

frechheit dass man solche allgemeinen sachen patentieren lassen kann.

Offenbar geht es hier nicht primär um das aufklappbare Element!

da gabs mal eine lustige taschenbuch geschichte, in der sich dagobert heißes wasser hat patentieren lassen. ich hab damals gelacht.

das kommt noch! einfach abwarten .-)

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