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vergrößern 800x547Wer eine solche Mitteilung der Stadt auf seinem Auto findet, ist nicht allein. Sie dient zur nachhaltigen Wissensvermittlung, dass man einen Karton hinter die Windsuchtzscheibe legen oder kleben muss.
vergrößern 800x579Seit die neue Parkraumregelung gilt, wird in Einkaufsstraßen verstärkt kontrolliert. Hier als Beispiel jene im 15. Bezirk, die in Gelb gehalten sind - mehr Grafiken auf oeamtc.at.
Mit der neuen Regelung der Wiener Parkraumbewirtschaftung feiert auch die Parkscheibe ein Comeback. Auch Parkpickerlbesitzer sollten sich deshalb vom Installateur oder Versicherungsvertreter ihres Vertrauens mit dem rustikalen Karton ausstatten lassen. Sonst setzt es bis zu 80 Euro Strafe.
Schließlich gilt in Wiens Einkaufsstraßen, ob alte Pickerlzone oder neue, folgende Regelung: maximal eineinhalb Stunden Abstellzeit von 8 bis 18 Uhr an Werktagen und von 8 bis 12 Uhr an normalen Samstagen. Das Abstellen ist mit Parkscheibe und Pickerl zwar gratis, wer aber nicht rechtzeitig die Uhr stellt, wird abgestraft - wie im Fall der Reinprechtsdorfer Straße im 5. Bezirk.
Ein Mitarbeiter von derStandard.at hat seit zwei Jahren ein Parkpickerl für den vierten und fünften Bezirk, weil er dort zu Hause ist. Für gewöhnlich ist er in der Stadt mit Rad oder Roller unterwegs, daher steht sein Auto rund um die Uhr in der Reinprechtsdorfer Straße. Doch am Montagabend fand er einen Strafzettel auf seinem Wagen - Hinweis: Parkscheibe fehlt. Und auch hinter vielen anderen Scheibenwischern in der Geschäftsstraße klemmte eine Zahlungsaufforderung.
Einen Anruf bei der Parkraum-Hotline (löblicherweise bis 23 Uhr verfügbar) später stellt sich heraus, dass es das Aviso gibt, in genau diesen Straßen verstärkt zu strafen. Das Kuriose daran: Dass man auch als Pickerlbesitzer in Einkaufsstraßen des eigenen Bezirks nur 90 Minuten stehen darf, galt auch schon bisher. Nur werde die Regelung eben im Moment strenger kontrolliert, meint die Dame bei der Info-Hotline.
Der ÖAMTC kritisiert, dass Informationen über das Parken in Geschäftsstraßen "oft unvollständig oder missverständlich übermittelt" würden. So fehle eben genau der Hinweis, dass Pickerlbesitzer im Heimatbezirk keine Parkscheine lösen müssen - aber danach mit Strafen zu rechnen haben.
Der Autofahrerclub lehnt die neue Parkregelung in Wien ab (siehe auch: Wiener Parkpickerl: ÖAMTC erarbeitet eigene Vorschläge). Dennoch werden die Mitglieder auf der Website umfassend informiert, etwa mit Grafiken darüber, wo genau was gilt. Das könnte auch für die Stadt ein Anreiz sein, ihre Informationen etwas ansehnlicher zu gestalten. (mob, derStandard.at, 3.10.2012)
derStandard.at/SMS: Nachrichten in Echtzeit auf Ihr Handy! 25 Prozent der Stellplätze sollen für Bezirksbewohner reserviert werden - Brief an Vassilakou - Stadt lehnt Ansinnen ab
Gratis-Parkzeit künftig 15 statt zehn Minuten - Vorerst keine Staffelung - Ausnahme für Hebammen
Änderung soll im September in Kraft treten, ARBÖ und ÖVP begrüßen Entscheidung
Wegen Zonen-Ausweitung fließen heuer 138 Millionen Euro in die Kassen der Stadt
Der ehemalige Planungsdirektor Arnold Klotz hat in den 90er-Jahren das Wiener Parkpickerl "erfunden"
Klare Mehrheit von 78,5 Prozent dagegen - Beteiligung von rund 59 Prozent
Sollte die Entscheidungsgewalt über das Wiener Parkpickerl nach der Volksbefragung ins Rathaus wandern, hätten Bezirkschefs dennoch das letzte Wort. Stadträtin Vassilakou hofft auf deren Einsichtigkeit
Rote Bezirkschefs empfehlen, bei Volksbefragung gegen Zentralisierung der Parkraumbewirtschaftung zu stimmen
56,05 Prozent stimmten dagegen - Homole: "Schallende Ohrfeige" für Rot-Grün - Vassilakou führt Ablehnung auf VP-Desinformation zurück
Das Befragungsergebnis wird heute verkündet - 37.000 Stimmberechtigte
Autofahrer sollen besonders bei Schnee achten, ob sie Öffis Weg versperren
Dienst-Pkws brauchen Parkpickerl, Privatnutzung muss versteuert werden
Laut der Stadt handelt es sich um kein Privileg, sondern um eine "übliche Regelung"
Bezirksvorsitzender Homole gab mittels Notkompetenz Geld frei, wurde nachträglich im Ausschuss nicht genehmigt
Die Formel "Parkpickerlausweitung bringt Parkplätze plus wütende Anrainer in den Gratiszonen" wiederholt sich auch bei der Ausweitung der Ausweitung. Doch für Pickerlflüchtlinge und Pendler wird es eng in Wien - manche fühlen sich von der Stadt erpresst
Städtischer Parkpickerlkoordinator: Prozedere würde vier bis sechs Monate dauern
Warum Wien für Parkplätze im Umland zahlt und ein Verkehrsplaner das nicht Zusammenarbeit nennt
An Wochenenden und Feiertagen kann man weiterhin gebührenfrei parken
Unterlagen inklusive Stimmzettel werden noch im Jänner verschickt - Ergebnisse für Februar erwartet - Döbling will nur unter Zugzwang abstimmen lassen
Bezirksvorsteher Homole lehnt Beschlussantrag mit Verweis auf Stadtverfassung ab
Expertenrunde hat Vorschläge vorgelegt: Größere Parkzonen und Preisstaffelung möglich
Rot-grüne Mehrheit will ÖVP-Bezirksvorsteher Homole überstimmen
Die Österreichische Gesellschaft für Umwelt und Technik sieht in der Ausweitung einen Impuls in Richtung nachhaltige Mobilität und Klimaschutz im urbanen Raum
Club sieht sich in Forderung nach Zonen bestärkt - SPÖ will gemeinsame Zone für 18. und 19. Bezirk
Wenns denn unbedingt sein muss:
http://www.kiv.at/servlet/C... 7785901073
Die Parkdauerbeschränkung in den "Einkaufsstraßen" ist eine ultimative Fordeung der Wirtschaftskammer, um Kundenparkplätze bei den (kleinen) Geschäften zu sichern und nicht mit Dauerparkern zu blockieren. Parkpläze schaffen keine Arbeitsplätze, nur Kunden die einkaufen und nicht Autos von Ganztagsparkern.
Drum hat die Wirtschaftskammer auch in den neuen Pickerlbezirken zusätzliche Einkaufsstraßen-Kurzparkzonen durchgesetzt, damit dort nicht in diesen Strassen Wohnende tagelang oder stundenlang mit ihrem Privateigentum die öffentliche Verkehrsfläche blockieren und Kundenparkplätze verstellen.
Wahnsinn! 79 Millionen Euro !!!
EINE einzige Autobahnauffahrt !!!!
Der Umbau der Tangentenauffahrt Landstrasser Gürtel allein kostet 79 Millionen Euro !!!!
DAFÜR werden Steuerzahler abgezockt !
Die sind ja verrückt geworden.
Das ist einfach ein Irrsinn. Das muss aufhören - der Autowahnsinn ist eine nicht mehr finanzierbare Fehlentwicklung. Schluss mit Steuerraub für Spritjunkies !
Die Spritjunkies zahlen mit 40% Möst einen unpackbaren Steuersatz, und die Möst ist auch einer der größten Einzelposten bei den Stuereinnahmen.
Persönlich würd ich mir die 79mio für eine Auffahrt nicht leisten, aber als Stadt/Staat geht das eben. Für mich stellt sich eher die Frage, ob die Kosten gerechtfertigt sind, oder wieder durch Preisabsprachen zu Stande gekommen sind.
Jahrelang hat die ÖVP die Beseitigung des"Kapperlsalates" (Blaukappler/Weisskappler) verlangt, weil man nicht wisse, wer für was zuständig sei. Die ÖVP hat sich durchgesetzt: jetzt gibt es nur noch Weisskappler - und die sind für den gesamten ruhenden Verkehr zutändig - fürs Parkometergesetz,die StVO. das KFG...
Danke, ÖVP. Jetzt kennnt sich jeder aus.
was ist daran so schwer zu verstehen, dass in den pickerlbezirken, meist auf den einkaufsstraßen eine extra kurzparkzone ist??
ich wohne, rein zufällig, auch in der umgebung der reinprechtsdorferstraße und hatte diesbezüglich noch nie ein problem.
wenn ich kurz aus einem geschäft was hole, genügt der 10-min-parkschein und sonst park ich halt ums eck.
Der "Schmäh" dabei ist offensichtlich, die Regelungen dermaßen unübersichtlich und mit untereinander verzweigten Sonderfällen und überschneidenden Bereichen zu gestalten, daß schon alleine dadurch die Bestrafungsmöglichkeiten stark steigen. Es sollen anscheinend auch möglichst die zur Kasse gebeten werden, die sich guten Willens bemühen, alle Zahlungen zu leisten und alle verlangten Auflagen einzuhalten.
…und deren Politik ‚Elite’ zu einer der DÜMMSTEN und KOMPLIZIERTESTEN Lösung für ein einfaches Problem die mir je untergekommen ist.
PS: Ich bin dafür, dass alle Wiener/innen außerhalb von Wien auch flächendeckend zahlen müssen und möglichst für jedes Kuhdorf eine eigene Regelung mit unterschiedlichen Zeiten und das ganze nennen wir dann Beitrag zur geografischen Bildung.
Da man sich ja auch, wenn man sich in Wien nicht gut auskennt, genau über die zu ‚beparkenden’ Straßenzüge informieren muß?!?
wo die Stadtkerne veroeden,die Geschaeftslokale in bester Lage leerstehen und die Shopping Centres und Parkplaetze auf der Wiese erbluehen. Dazu noch mehr Schnellstrassen die in die Ideale der 1960er fuehren.So ist die rueckwaerts gewandte Politik in NOE.
Übersichtskarten des ÖAMTC. Endlich konnte ich herausfinden wo die Überlappungszonen im 15. Bezirk liegen. Auf der Gemeinde Wien Seite ist diese Info nicht zu finden. Habe gerade versucht einem Oberösterreicher die Wiener Parkregelung zu erklären. Bin gescheitert :-(. Wie man so ein kompliziertes, unübersichtliches System schaffen kann und daß nur um Geld abzukassieren.
http://www.kiv.at/servlet/C... 7785901073
http://www.kiv.at/servlet/C... x&n=Y01_36
Zur Ausweitung der Parkraumbewirtschaftung mit 1. Oktober 2012
Das ändert sich
2012-09-27: derStandard.at erklärt, wo wieviel im deutlich vergrößertem Gebiet bezahlt werden muss (mit Infografiken).
Informationen der Stadt Wien
2012-09-22: Antragstellung; Geltungsdauer; Kosten; Geltungsbereiche und Berechtigungszonen für Parkpickerl und Parkkarte.
Kurzparkzonen-Bereiche
2012-09-01: Informationen der Wirtschaftskammer: Onlineratgeber; Ausdehnung der Kurzparkzone; Änderungen; Höchstparkdauer; Zeitablauf; Geschäftsstraßen; ...
geh bitte:
https://www.wien.gv.at/stadtplan/
links im baum gibts einen punkt namens "parken", als unterpunkt gibts noch "Parkpickerl"
so schwierig ist das auch nicht, oder?
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