"Kein Lachen so mitreißend": Erinnerungen an Dirk Bach

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foto: ap/timur emek

"Auf Geburtstagspartys trat er gerne mit einem Mini-Casio auf und sang: 'Immer wenn ich traurig bin, trink ich einen Korn. Wenn ich dann noch traurig bin, trink ich noch' Korn. Und wenn ich dann noch traurig bin, dann fang ich an von vorn.'"

Heike-Melba Fendel von der Künstleragentur Barbarella Entertainment erinnert sich in der FAZ an Dirk Bach.

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"Dicki, was machen wir jetzt bloß ohne Dich!?"

Entertainer Hape Kerkeling auf FAZ.net.

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"Kein Lachen kann so mitreißend, kein Herz so tiefgründig und kein Fazit so treffend sein wie Deines. Und keine Hängebrücke kann schöner schaukeln als unter deinem Gewicht.

Was wir mit dir erleben durften, war mehr als Beruf. Jeder Aufenthalt mit Dir in Australien war eine Kur von allem, woran unsere Branche krankt. Es war TV at it's best. "

Sonja Zietlow erinnert sich an ihren Dschungelcamp-Co-Moderator.

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"Dass er Anfang Dezember in Berlin als 'Der kleine König Dezember' von Axel Hacke auftreten und darin den Satz sagen sollte "Und wer tot ist, wird ein Stern", ist kein Trost für den Verlust eines Menschen, der großzügig über die Schwächen anderer hinwegsah - und über sich selbst am lautesten lachen konnte."

Marianne Kolarik im Nachruf auf Zeit Online.

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"Nur scheinbar drollig, weil gefährlich gewürzt."

Arno Frank über Dirk Bach im Spiegel-Online-Nachruf.

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"Er tat es mit diesem wunderbaren Ton, der eine Musik spielte, die keinen Hass, keine Überheblichkeit transportieren konnte."

Jakob Biazza auf Focus Online über die Art, wie Bach "etwas sagte".

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"Dirk Bach hat mir gegenüber in sehr unterschiedlichen Facetten verwirklicht, wofür Künstler leben: Er hat mich erreicht."

Christopher Lesko im Branchenportal meedia.de.

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19 Postings

ich konnte ihm nix abgewinnen aber
blöd wr der nicht (siehe audienz beim kaiser) u viel zu jung zum sterben

du warst so herrlich schrill, wunderbar lustig, authentisch und hast dich dadurch so positiv aus dem einheitsbrei der schönen, schlanken, braven, langweiligen moderatoren herausgehoben. danke, dass du mich zum lachen gebracht hast.

Dirk Bach war einer der wenigen Menschen in der Show-Branche

Wir werden ihn sehr vermissen!
Auf ein Wiedersehen.

Das Foto mit Dirk im Abendkleid

ist brüllend komisch:
http://images.derstandard.at/2012/10/0... 641650.jpg

Eine positive Form der Schamlosigkeit, die mir wohl in Erinnerung bleibt.

hach, nie wieder werden walter moers bücher so toll gelesen werden... traurig

Ich mag ja keine Hörbücher, weil ich lieber selbst lese. Aber jetzt werde ich mir eines kaufen.

nein, nicht ruhe in frieden, ruhe in der hoffentlich verrücktesten wildesten abstrusesten schillerndsten Geisterparty aller Zeiten und halt bitte ein paar Plätze frei

Ruhe in Frieden, Dirk Bach, und danke für alles.
Du wirst am Himmel neben dem Abendstern leuchten, gaaanz hell.

"Auf Geburtstagspartys trat er gerne mit einem Mini-Casio auf und sang: 'Immer wenn ich traurig bin, trink ich einen Korn. Wenn ich dann noch traurig bin, trink ich noch' Korn. Und wenn ich dann noch traurig bin, dann fang ich an von vorn.'"

Das hat er vom Großen Heinz Erhard übernommen, naja wieder einmal ein großer Komiker von uns gegangen. Dabei hatten wir uns grad vom dahinscheiden von Loriot a bisserl derfangen.

bitte die kirche im dorf lassen. dirk bach war ein lustiger kerl und begnadeter hörbuch vorleser (käpt'n sharky & co) aber von heinz erhardt oder loriot trennen ihn doch welten. ausserdem haben die selbst ihre texte geschrieben, während bei dirk bach selbst die dschungel-camp texte nicht von ihm waren.

Darüber kann man freilich diskutieren, vielleicht war er die eine oder andere Stufe unter den beiden Beispielen, aber in der Gegend würde ich ihn schon ansiedeln.

Dirk Bach war klein, aber dennoch ein Großer!

Ich mochte Dirk Bach,bei den ganz wenigen Gelegenheiten,

bei denen ich ihn im TV überhaupt elebt habe.Er wirkte nicht so aalglatt wie viele andere "Schdahrs"', obwohl er sicherlich dieser ganzen omnipräsenten medialen Verblödungsmaschinerie angehörte...

Hm...

Dirk Bach war einer der wenigen, denen ich die "Lustigkeit", die er "gespielt" hat, auch abgenommen habe.

Hatte nicht den Eindruck, als würde er nach außen in den Witzbold geben und zu Hause in den Polster heulen; er scheint ein integrer Typ gewesen zu sein.

SO lustig zu sein, daß alle angesteckt werden, ist harte Arbeit.

Und das Teuflische dran ist: man darf das natürlich auch nicht merken, sonst funktionierts nicht.
Insoferne war DB ein Profi erster Güte.

Ich denke aber nicht, daß er auch zu Hause bzw. privat dauernd die Scherzkugel raushängen ließ. Sonst ist er nach 3 Jahren ausgebrannt.

DDaß er immer goschert war, würde ich aber schon glauben.

Und integer jedenfalls.

mir ist gespielte

Lustigkeit lieber.

Unbeschwert ist nur ein Dummkopf.

Warum gibt's für das Kommentar rote Stricherl?

Bitte Rotstricherl, helft mir!

Habe kein rotes vergeben, weil ich das nur mache,

wenn ich einen Kommentar unangemessen aggressiv oder aussagelos empfinde.
Aber jene, die rot geben, wenn sie anderer Meinung sind, mögen sich gedacht haben:

Wieso ist jemand, der ein empfindlicher Mensch ist und nachts "in den Polster" heult, als Strategie nach außen aber den Witzbold gibt, nicht integer?

Es ist das uralte Prinzip des Hofnarren, Harlekins und Clowns, dass er seine Kritik, die oft sehr tief geht, in Spass verkleidet, um sie annehmbar zu machen.
Manchmal aus Selbstschutz, manchmal aber auch zur Wahrung des Gesichts des Kritisierten.

Von mir gab's zwar kein rotes Stricherl, aber ich erinnere mich an einen Moment, als irgendeine Ratte vor laufenden Kameras ein ziemlich plumpes Bonmot über seinen Leibesumfang gemacht hat.
Tief, angriffig und unlustig - weiß nicht mehr, wer.

Er stimmte sofort ein und machte selbst Witze darüber, aber nicht ohne dieses vorherige kurze Aufblitzen von Traurigkeit und Schockiertheit in den Augen, das er aber in der Sekunde sofort professionell überspielte.

Dieser Moment, der mir in Erinnerung blieb, zeigte aber dass er eben den "Jester" als Problembewältigungsstrategie gewählt hat.
Doch dahinter lag wohl eine sehr empfindsame Seele.

Keine Kritik an ihm, keine Entschuldigung für die Rotstrichler, nur eine Feststellung.

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