Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Manuell moderiertes Forum In diesem Forum werden sämtliche Postings manuell geprüft. Wir ersuchen daher um Geduld bei der Freischaltung.
ist brüllend komisch:
http://images.derstandard.at/2012/10/0... 641650.jpg
Eine positive Form der Schamlosigkeit, die mir wohl in Erinnerung bleibt.
"Auf Geburtstagspartys trat er gerne mit einem Mini-Casio auf und sang: 'Immer wenn ich traurig bin, trink ich einen Korn. Wenn ich dann noch traurig bin, trink ich noch' Korn. Und wenn ich dann noch traurig bin, dann fang ich an von vorn.'"
Das hat er vom Großen Heinz Erhard übernommen, naja wieder einmal ein großer Komiker von uns gegangen. Dabei hatten wir uns grad vom dahinscheiden von Loriot a bisserl derfangen.
bitte die kirche im dorf lassen. dirk bach war ein lustiger kerl und begnadeter hörbuch vorleser (käpt'n sharky & co) aber von heinz erhardt oder loriot trennen ihn doch welten. ausserdem haben die selbst ihre texte geschrieben, während bei dirk bach selbst die dschungel-camp texte nicht von ihm waren.
bei denen ich ihn im TV überhaupt elebt habe.Er wirkte nicht so aalglatt wie viele andere "Schdahrs"', obwohl er sicherlich dieser ganzen omnipräsenten medialen Verblödungsmaschinerie angehörte...
Hm...
Dirk Bach war einer der wenigen, denen ich die "Lustigkeit", die er "gespielt" hat, auch abgenommen habe.
Hatte nicht den Eindruck, als würde er nach außen in den Witzbold geben und zu Hause in den Polster heulen; er scheint ein integrer Typ gewesen zu sein.
Und das Teuflische dran ist: man darf das natürlich auch nicht merken, sonst funktionierts nicht.
Insoferne war DB ein Profi erster Güte.
Ich denke aber nicht, daß er auch zu Hause bzw. privat dauernd die Scherzkugel raushängen ließ. Sonst ist er nach 3 Jahren ausgebrannt.
DDaß er immer goschert war, würde ich aber schon glauben.
Und integer jedenfalls.
wenn ich einen Kommentar unangemessen aggressiv oder aussagelos empfinde.
Aber jene, die rot geben, wenn sie anderer Meinung sind, mögen sich gedacht haben:
Wieso ist jemand, der ein empfindlicher Mensch ist und nachts "in den Polster" heult, als Strategie nach außen aber den Witzbold gibt, nicht integer?
Es ist das uralte Prinzip des Hofnarren, Harlekins und Clowns, dass er seine Kritik, die oft sehr tief geht, in Spass verkleidet, um sie annehmbar zu machen.
Manchmal aus Selbstschutz, manchmal aber auch zur Wahrung des Gesichts des Kritisierten.
Von mir gab's zwar kein rotes Stricherl, aber ich erinnere mich an einen Moment, als irgendeine Ratte vor laufenden Kameras ein ziemlich plumpes Bonmot über seinen Leibesumfang gemacht hat.
Tief, angriffig und unlustig - weiß nicht mehr, wer.
Er stimmte sofort ein und machte selbst Witze darüber, aber nicht ohne dieses vorherige kurze Aufblitzen von Traurigkeit und Schockiertheit in den Augen, das er aber in der Sekunde sofort professionell überspielte.
Dieser Moment, der mir in Erinnerung blieb, zeigte aber dass er eben den "Jester" als Problembewältigungsstrategie gewählt hat.
Doch dahinter lag wohl eine sehr empfindsame Seele.
Keine Kritik an ihm, keine Entschuldigung für die Rotstrichler, nur eine Feststellung.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.