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Bogotá - Kolumbiens Präsident Juan Manuel Santos ist an Prostatakrebs erkrankt. Es sei ein kleines Karzinom entdeckt worden, das am Mittwoch chirurgisch entfernt werden soll, erklärte der 61-jährige Staatschef am Montagabend. Die frühe Diagnose des Tumors lasse eine rasche Erholung erwarten, sagte Präsidentenarzt César Felipe Gómez.
Santos soll mit lokaler Betäubung operiert werden, weshalb er nicht sein Amt zeitweise abzugeben braucht. Der Vizepräsident Angelino Garzón erholt sich noch von den Folgen eines im vergangenen Juni erlittenen Gehirnschlags. Kolumbiens Regierung steht vor dem Beginn von Friedensgesprächen mit der linksgerichteten FARC-Guerilla am 15. Oktober in Oslo. Der Beginn der Gespräche war ursprünglich für 8. Oktober vorgesehen, wurde aber verschoben.
Mehrere südamerikanische Staatschefs erlitten in den letzten Jahren Krebserkrankungen. In Kolumbiens Nachbarland Venezuela hat sich der Präsident Hugo Chávez kürzlich von einem Tumor in der Beckengegend nach mehreren Operationen und Strahlenbehandlungen für geheilt erklärt. Die ehemaligen Präsidenten Fernando Lugo in Paraguay und Luiz Inácio Lula da Silva in Brasilien überstanden ebenfalls Krebserkrankungen, die während ihrer Amtszeit beziehungsweise kurz danach entdeckt wurden. (APA, 2.10.2012)
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Man sollte sich aber mit ihm auseinandersetzen. Ich hab kürzlich ein recht Ausführliches Interview mit ihm gesehen und er machte einen sehr kompetenten Eindruck. Zwar war er als Hardliner gg. die FARC bekannt, meinte aber, dies war notwendig um jetzt in eine Verhandlungsphase zutreten. Dass er Chavez eingebunden hat, zeugt auch von mehr Weitsicht als Ideologie. 4 Millionen neue Arbeitsplätze, Rückgang der in extremer Armut lebenden Bevölkerung. Anscheinend erreicht er von dem Chavez träumt - und zwar nachhaltig.
Ah, ist das wieder eine der von Chávez so messerscharf erkannten Krebsattacken (bei Frau Kirchner war es ja offenbar nur ein Warnschuss) der USA?
Aber warum trifft es jetzt auch den an sich getreuen Santos? Ist er zu mild und gesprächsbereit (FARC)?
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