Kalifornien verbietet "Therapie" homosexueller Jugendlicher

2. Oktober 2012, 14:40

Die Konversionstherapien in den USA belasten homosexuelle Jugendliche schwer

Als erster US-Staat verbietet Kalifornien künftig die umstrittenen "Therapien" zur Umerziehung homosexueller Jugendlicher. Menschenrechtsgruppen lobten am Montag Gouverneur Jerry Brown für den Schritt und forderten die anderen US-Staaten auf, dem Beispiel Kaliforniens zu folgen.

Brown hatte das Gesetz am Wochenende unterzeichnet, am 1. Jänner tritt es in Kraft. Es verbietet künftig die psychologische Behandlung lesbischer oder schwuler Jugendlicher unter 18 Jahren mit dem Ziel, ihre sexuelle Orientierung zu ändern. Ausdrücklich weist es darauf hin, dass Homo- oder Bisexualität "keine Krankheit, keine Geistesstörung und kein Mangelzustand" sei.

Die sogenannten Konversionstherapien sind äußerst umstritten, da sie die jungen Patienten oftmals psychisch schwer belasten. "Diese Praktiken basieren auf keinerlei wissenschaftlichen oder ärztlichen Erkenntnissen und werden nun als Quacksalberei verbannt", twitterte Gouverneur Brown nach der Unterzeichnung. Nun sei Schluss mit "unwissenschaftlichen 'Therapien', die junge Menschen in die Depression oder den Selbstmord getrieben haben." (APA, 2.10.2012)

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Wir befinden uns im Jahr 2012

Poeple are more comfortable with two men holding guns, than two men holding hands.

danke für die info, aber wiedermal grottenschlecht gebracht! bitte den "artikel" zu überarbeiten, damit nicht weiterhin bei manchen lesern der eindruck entsteht in den usa würden alle lgbt-jugendlichen (vom staat) zu einer solchen therapie gezwungen! das ist nämlich humbug -aber wie es aussieht- der eindruck den einige, dank diesen "artikels", jetzt haben!

Und wie sollen's dann xund werden?!

indem sie weitermachen wie es ihnen gefällt! :P
sch.troll

also ich hätt das vorpost als ironie xen....

Ich wollte dem Vorposter auch was antworten, aber ich schließe mich stattdessen ihrer Antwort an... ich wäre nur wieder ausfällig geworden ;)

Glashaus

Glauben die ganzen "Typisch USA"-Poster eigentlich, dass ihre Vorurteile und Pauschalurteile über ein Land mit 9529063 km2 und 255 Mio. Einwohner viel besser sind, als die Vorurteile, die manche Menschen dort Homosexuellen gegenüber haben?

deine vorurteile gegenüber typischen usa postern hast ja auch, also selber glashaus!

Im Gegensatz zu Homosexuellen und der Bevölkerung der USA sind jene "typischen USA-poster", die ihr Vorposter meint, kein Vorurteil

Daher ist sein Vergleich schlüssig, der ihre hingegen nicht.

Es gibt zulässige und unzulässige Verallgemeinerungen. "Typisch USA-Poster" ist eine zulässige Verallgemeinerung und hat nichts mit Vorurteilen zu tun.

Was geht es die Leute an, wen ich ficke?

sagte der Priester zum Chorknaben ...

sagte ein mensch

Das g`hört doch auf

DIE Standard...

Warum? Es gibt ja auch homosexuelle Männer.

EBEN

Über die wird ja sonst stets nur auf DIE Standard geschrieben....

anscheinend sind die leute in der standard nicht überzeugt von der aussage von gov brown :)

Typisch USA ! Prüde und rückständig !

Leute da drüben: was soll die Sch....(were Thematik) ?
Wo der Amor seinen Pfeil hinfetzt, wird das schon passen !
Jeder ihr Hobby / Jedem sein Hobby !

omg, sie sind vielleicht verblendet. in den usa werden die dinge wenigstens thematisiert, und siehe: auch die konsequenzen gezogen!

typisch Österreich?

Pfaffen und Psychiater unter einer Decke um Homosexuelle zu "heilen":
http://derstandard.at/3022116

http://www.spiegel.de/wissensch... 05764.html

Haben Sie den Artikel verstanden? Sind solche Therapien in Österreich verboten?

nein, er hat den Artikel nicht verstanden. Er hat wahrscheinlich angenommen, da gab es bislang eine staatlich verordnete Zwangstherapie, bzw. die Norm ;-)

Ein Lichtblick. Andererseits wusste ich davon nicht und finde die Idee von Zwangsbehandlung von Menschen mit vom Durchschnitt abweichenden sexuellen Vorlieben beängstigend und... zum Kotzen grindig.

wo lesen Sie etwas von Zwangsbehandlung?

Es gibt Eltern, die ihre Kinder "umdrehen" wollen. Das ist nun untersagt, wenn die Person unter 18 ist. Wenn sich ein Erwachsener das antun will, kann er/sie es freiwillig tun.

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