Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Rdio ist in Österreich nicht verfügbar
Der Online-Musikdienst Rdio setzt auf einen ungewöhnlichen Weg, um Künstler zu unterstützen: Sie bekommen einmalig 10 Dollar für jeden neuen Nutzer, den sie für mindestens einen Monat anlocken. Das "Artist Program" wurde am Dienstag für Deutschland und die 13 weiteren Länder angekündigt, in denen Rdio bisher verfügbar ist. Unter den ersten Teilnehmern sind die Scissor Sisters sowie der Rapper Snoop Dogg, der sich jetzt Snoop Lion nennt.
Teilnehmende Musiker können eine umfangreiche Seite bei Rdio gestalten und Links zu ihren Songs bei anderen Diensten wie unter anderem Facebook platzieren. Kommen zum Beispiel über einen solchen Link neue Nutzer zu Rdio, gibt es die zehn Dollar. Ein weiterer Vorteil ist der Zugriff auf Echtzeit-Statistiken zur Popularität einzelner Titel auf verschiedenen Plattformen.
Rdio bietet einen Abo-Dienst an, bei dem für eine Monatsgebühr uneingeschränkt Musik gehört werden kann. Solche Streaming-Dienste, bei denen die Songs von den Nutzern nicht heruntergeladen werden, sondern direkt aus dem Netz laufen, sind zuletzt immer populärer geworden. Zugleich halten Kritiker ihnen vor, dass Musiker damit sehr schlecht verdienen. Solcher Kritik wolle Rdio mit dem "Artist Program" entgegensteuern, betonte Gründer Janus Friis: "Ohne Künstler gibt es keine Kunst."
Friis, einer der Gründer des Internettelefonie-Dienstes Skype, hatte Rdio 2010 aus der Taufe gehoben. Der Dienst bietet inzwischen den Zugriff auf rund 18 Millionen Songs an. Rdio konkurriert mit anderen Diensten wie Spotify und Napster, aber auch dem wiederbelebten Online-Netzwerk MySpace.
Das Online-Streaming hat in den vergangenen Jahren stark an Gewicht gewonnen, die Vergütung der Musiker bei solchen Diensten steht aber schon lange in der Kritik. So zog etwa im vergangenen Jahr der britische Musikvermarkter ST Holdings unter Hinweis darauf die Musik seiner Label ab: So habe es für 750.000 Wiedergaben bei Spotify nur 2500 Pfund gegeben, also gut 0,0033 Pfund (aktuell 0,4 Euro-Cent) pro Stream. Solche konkreten Zahlen sickern allerdings selten durch: Die Anbieter und Verwertungsgesellschaften machen meist keine Angaben.
Die zweite Art von Streaming-Diensten sind Internet-Radios wie etwa Pandora oder Aupeo, bei denen dem Nutzer eine Musikauswahl nach seinen Interessen präsentiert wird. Solche Angebote sind teilweise kostenlos und finanzieren sich vor allem durch Werbung. Laut Medienberichten plant auch Apple ein solches Internet-Radio als Ergänzung seiner Download-Plattform iTunes, ein Hindernis sind aber Rechteverhandlungen mit dem großen Musikverlag Sony/ATV. (APA, 2.10.2012)
Die Plattform interpretiert die Videos des 23-Jährigen als Coverversionen
Gerichtsbeschluss gegen Kanzlei ist mit "Star Trek"-Anspielungen gespickt
Kombination mit persönlichem Speicher als größte Stärke - Gute Umsetzung, Clients für iOS und Co. fehlen aber noch
"Es kann keinen Zugriff auf geistige Leistung geben, der völlig kostenlos ist"
Bis Ende Juli will Präsident Francois Hollande über die neue Steuer entscheiden
Aus Chrome Webstore wegen Verletzung der Richtlinien entfernt
Drei Jahre und zehn Monate Haft für das Verlinken von Torrents
"Die Leute sind großteils ehrlich", meint Programmchef Sarandos
Die Internet-Memes sollen ohne Genehmigung im Spiel Scribblenauts verwendet worden sein
Initiative "beschenkte" Bundestagsabgeordnete mit falschen iPods
Schießt bei Kampf gegen Piraterie der eigenen TV-Serie über Ziel hinaus - Namensgleichheit reichte aus
Die wenigen IP-Adressen des Landes zeigen Interesse an Serien und Mac-Software
Musik zum Mieten macht Download-Verkäufern iTunes, Amazon und Google Konkurrenz
Kommunikationsminister will User wegen illegaler Downloads nicht vor Gericht bringen
Über eine Million Downloads am ersten Tag - Für HBO-Programmchef "eine Art Kompliment"
Allerdings 10 Prozent Zuwachs im Onlinebereich - Hannes Eder: "Onlinemusikangebote haben Potenzial, den gesamten Musikmarkt wieder auf Wachstumskurs zu bringen"
Neben dem eigenen Musikangebot - Wäre direkte Konkurrenz zu HBO Go oder Netflix
Die Reaktionen auf den einstweiligen Verzicht auf die Festplattenabgabe könnten unterschiedlicher nicht sein
HBOs Serie erfreut sich online großer Nachfrage, ein passendes legales Angebot fehlt jedoch.
Dateien nicht-zahlender Nutzer über 5 GB werden ab April gelöscht
Online-Piraterie hat weniger Auswirkungen auf Absätze als von der Musikindustrie vermutet wird
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.