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Neben dem Floridsdorfer Schlingermarkt erzählt ein neues Museum von Geschichte und Inspektion der Wiener Märkte im Laufe der Zeit
Auf dem Karmelitermarkt hat das größte Lokal geschlossen. Unter Wiener Standlern gelten Gastro-Betriebe aber trotzdem als Goldgrube. Vor allem die kleine Variante mit maximal acht Sitzplätzen pro Stand. Letzter Schrei: Jausenstationen mit Biokaffee
was haben die dort alles verkauft? Falken?^^
Kann jemand Bild 11 links oben komplettieren? "Blutlaus" ?
"künstlich eingefärbte Wurst" - ist das das, was heute legale "Umrötehilfsmittel" tun ?
süß die alten Stempelmarken, die hab ich auf meiner Geburtsurkunde auch^^
Nette Idee, das Museum!
leider keine Bilder der vielen kleinen Märkte Wiens, die nicht mehr existieren. wie gern erinnere ich mich an den Meiselmarkt, der heute unter der Erde ein Albraum ist!
Anscheinend haben die Wiener nicht begriffen: Markt ist Lebensqualität pur! aber wie es scheint, aus einer anderen Zeit!
dieser begriff verkörpert richtiggehend die heimische und deutschsprachige "dialektik": markt - also das feie spiel der kräfte - muss einfach am(b)tlich geregelt sein ...
und das bringt bild nr. 5 (freigegeben mit amtsstempel vom 31. februar 1887 großartig zum ausdruck
warum geifern sie so gegen das marktamt. dieses ist einerseits zuständig für die platzvergabe auf dem bauernmarkt (verhindert streiterein), sorgt für eine ordnungsgemäße mindestausstattung der mit funktionstüchtigen waagen (können entliehen werden!) damit die kundInnen auch bekommen wofür sie zahlen u d dann auch gleich die preisauszeich nung kontrollieren damit kundInnen die preise vergleichen können. zusätzlich wird auf die ordnungsmäßigkeit der ware geschaut (keine giftigen sachern wie knollenblätterpilze etc.) das marktamt erfüllt wichtige aufgaben im konsumentInnenschutz und ich bin - auch als ehemalige händlerin - froh, dass es dieses gibt. das marktamt kontrolliert nicht nur, sondern steht auch beratend zur seite.
zur Arbeitsplatzschaffung.
Ich weiß nicht, wie das hier gehandhabt wird, aber als Beispiel möchte ich auf das Linzer Stadtmuseum Genesis verweisen:
Da gibt es eine Dame, die sitzt dort den ganzen Tag am Eingang, wobei sich der Andrang meist in Grenzen hält. Aber selbst wenn Busladungen von Touristen das (übrigens recht sehenswerte) Museum stürmen sollten, beschränkt sich der Arbeitsaufwand auf eine herzliches "Grüß Gott", weil der Eintritt nämlich frei ist.
Zitat aus dem letzten Absatz: "... Nach dem Krieg blühte der Schwarzhandel. Das Marktamt beschlagnahmte bis 1948 rund 2000 Waggonladungen an Lebensmitteln, die in den regulären Verkauf bzw. in die Ausgabe gegen Lebensmittelmarken gelangt waren..."
Vor wem haben sie die Lebensmittel gerettet? Vor den Käufern und Lebensmittelmarkenbesitzern?
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