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Liebe Community,
Trolle, wohin das Auge blickt! Manchmal ist das der Eindruck, den wir RedakteurInnen haben, das müssen wir zugeben. Und das ist nicht nur bei derStandard.at so, auch taz.de hat gerade eine Typologie der Lieblingstrolle veröffentlicht.
Zensoren an jeder Ecke! Ein Vorwurf, der immer wieder von PosterInnen-Seite laut wird. Und uns ehrlich gesagt irritiert. Denn mit Zensur bezeichnen wir die Unterdrückung bestimmter Meinungsäußerungen, um ein verzerrtes Bild der Realität vorzutäuschen. Bei der Forenmoderation geht es uns eben nicht darum, Meinungen herauszufiltern, sondern im Gegenteil darum, allen UserInnen eine möglichst störungsfreie Beteiligung zu ermöglichen.
Differenzierte Blickwinkel auf die Community sind zum Teil aufgrund unterschiedlicher Rollen erwartbar und erklärbar. Denn RedakteurInnen sind ModeratorInnen und UserInnen sind LeserInnen und teilweise auch PosterInnen. Während ModeratorInnen für die Einhaltung der Community-Richtlinien sorgen müssen, wollen PosterInnen möglichst ungehindert und rasch an Diskussionen teilnehmen. LeserInnen wollen relevante Postings vorfinden. Und die Relevanz ist von persönlichen Präferenzen abhängig, daher gibt es auch sehr individuelle Maßstäbe dafür, was die Qualität von Postings ausmacht.
Aber es sind nicht nur die unterschiedlichen Rollen, die für abweichende Sichtweisen auf die Community sorgen. Ein Teil der Missverständnisse rührt einfach daher, dass wir die Bedürfnisse, Erwartungen und Ansprüche der TeilnehmerInnen der Community nicht kennen. Die Redaktion betreibt seit etwa einem Jahr zwei Community-Blogs, um unsere Blickwinkel nachvollziehbar zu machen: den Posting-Friedhof und den Update-Blog, in dem dieser Beitrag erscheint.
Und jetzt haben wir einen großen Wunsch an Sie, liebe UserInnen: Zeigen Sie uns und den anderen Community-Mitgliedern mehr von Ihrer Sichtweise auf die Community. Da dies in Postings nur begrenzt möglich ist und einzelne Postings auch schnell untergehen, möchten wir Ihnen künftig einen neuen Blog, den PosterInnen-Blickwinkel, dafür zur Verfügung stellen.
Wenn Sie etwas zur Community veröffentlichen wollen, schicken Sie bitte einen Text an community@derStandard.at. Es gibt keine formalen Vorgaben, und auch thematisch können Sie alles ansprechen, was in irgendeiner Weise mit der Community hier (oder auch anderen Communitys) zu tun hat. Ideen zur Weiterentwicklung sind ebenso willkommen wie konstruktive Kritik oder Erlebnisse, die Sie in der Community hatten. Wir freuen uns auf Ihre Beiträge und diskutieren auch gerne mit Ihnen in den Postings. (Christian Burger, derStandard.at, 2.10.2012)
Einblicke in die Moderation der Online-Foren und Details zur Arbeitsweise des Foromaten
Im Forum und in User-Profilen ist nun leichter erkennbar, welche Postings vor kurzem erstellt wurden
Bei Todesnachrichten ist uns der Ton, in dem diskutiert wird, besonders wichtig
Bei fehlendem rechtlichen Interesse geben wir Userinformationen nicht weiter
Der Ton von User-Kommentaren färbt auf die Rezeption von Artikeln ab
In der Vollversion wird das Postingformular jetzt innerhalb der Seite geöffnet
Ihre Wünsche an die Community und in welcher Reihenfolge wir die einzelnen Vorhaben angehen
Neuerungen bei Posting- und MitposterInnen-Listen, Verhinderung von unbeabsichtigten Doppelpostings
Initiative, um möglichst vielen PosterInnen die themenbezogene Auseinandersetzung mit den Inhalten von dieStandard.at zu ermöglichen
Warum drei Foren geschlossen wurden und wie das künftig vermeidbar ist
Was wird damit bezweckt dass man im Followerfensterchen nicht nur die veröffentlichten Postings sondern auch (je nach Poster sehr viele) der Zensur oder anderem zum Opfer gefallene Beiträge sehen kann?
Geht es darum dass sich alle User ein Bild von diesem Poster machen können in Bezug auf seine Auswürfe (welche gelöscht wurden)?
nachdem ich heute morgen zuerst geneigt war, konstruktive kritik inklusive verständnis für "moderatorische massnahmen"
zu äussern bin ich froh, es nicht getan zu haben. nach der orgie, die Ihre zensur mir gegenüber heute wieder einmal veranstaltet hat, von nachträglichen löschungen über zeitverzögerte durchschaltungen bis überhaupt zensurierter beiträge, ist mir das nicht mehr möglich.
Ihre lippenbekenntnisse hier sind so gesehen nichts weiter als lippenbekenntnisse.
seltsamerweise haben Sie aber nie ein problem damit, wenn man mich als hetzer, hassprediger, rechtsradikelen etc, denunziert.
da kann man ewig um den heissen brei herumreden, solange sie Ihre zensur nicht transparent machen, bleibt es nichts als zensur.
"seltsamerweise haben Sie aber nie ein problem damit, wenn man mich als hetzer, hassprediger, rechtsradikelen etc, denunziert." - hab mir nach diesem satz die mühe gemacht einige postings von dir durchzulesen, und wenn du als "hetzer, hassprediger, rechtsradikelen" bezeichnet wirst ist das nicht wirklich abwegig und liegt schon an deinen meldungen.
Inzwischen erscheinen - im Vergleich zu früher lobenswerterweise - die Postings bei vielen Artikeln sofort - sofern sie den Format passiert haben, der offenbar auf bestimmte Phrasierungen anspricht. Die ausgesiebten Postings erscheinen dann teilweise später - nach redaktioneller Sichtung. Das kann aber sehr unterschiedlich lange dauern, sodass für die Poster dann natürlich der Eindruck entsteht, ihr Posting wäre zensiert worden.
Ärgerlich ist es, wenn ein Posting erst Stunden später freigeschalten wird und dann irgendwo auf Seite 10 steht, wo es niemand mehr liest. Es wäre somit sinnvoll, Postings nicht nach dem Post- sondern dem Freischaltdatum zu sortieren.
Wahrscheinlich hat jede/r Redakteur/in eine eigene derartige Liste mit den ihm/ihr nicht so genehmen nicks. Deren posts werden dann eben oft stundenlang zurückgehalten, auch wenn sie völlig unverfänglichen Inhalt haben.
Mir geht es grad so mit 2 posts zum Artikel übers Vorlesen. Sie kommen nicht.
dieser dauernde verweis auf die forenrichtlinien nervt. er gaukelt rationalitaet vor wo keine ist. als sei es "alternativlos" die postings zu loeschen die nuneinmal leider gegen die forenregeln verstoßen. ein rein technischer vorgang quasi... dabei sind die richtlinien nicht mehr als eine ansammlung von gummiparagraphen und im ergebnis werden selbstverstaendlich meinungen ausgefiltert. weniger als in anderen deutschsprachigen zeitungsforen, das muss man immer wieder betonen, aber doch deutlich bemerkbar.
schoen waere es wenn nur weg"moderiert" wuerde was persoenlich beleidigt, persoenliche anspruch auf diskretion missachtet, strafbar ist, eine bedrohung oder aufruf zu konkreter gewalt darstellt und was ordinaer ist...
1) hartnäckige Trolle gibt es überall - auch in der Politik. Man lebt es geradezu vor, wie blöd (trollig) man auch öffentlich sein darf.
(solche Trolle beschimpfen gerne mal die anderen als Trolle) Fachbegriff ist "Deppen-hakeln". (angelehnt an das Fingerhakeln - Wer zieht den anderen übern Tisch)
2) Die Community sieht sich sich selbst als lange Wurst mit tausenden von Köpfen und ohne Meinung, bzw Missverstanden.
aus 1+2 wird 3) Bitte einen Foromat für Politik und Journalisten einführen.
Danke
setzen
Ihr habt da nämlich ein paar "I" ausgelassen:
Während ModeratorInnen für die Einhaltung der Community-RichtlinIen sorgen müssen, wollen PosterInnen möglichst ungehindert und rasch an DiskussionInen teilnehmen. LeserInnen wollen relevante PostingsIn vorfinden. Und die RelevanzIn ist von persönlichen PräferenzInen abhängig, daher gibt es auch sehr individuelle MaßstäbIne dafür, was die QualitätIn von PostingsIn ausmacht.
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