PosterInnen-Blickwinkel

Blog | Christian Burger
2. Oktober 2012, 16:18
  • Haben Sie einen interessanten Blick auf die Fußball-Community?
    foto: apa/dpa/kasper

    Haben Sie einen interessanten Blick auf die Fußball-Community?

Ein neuer Blog aus der Community für die Community zum Thema Community

Liebe Community,

Trolle, wohin das Auge blickt! Manchmal ist das der Eindruck, den wir RedakteurInnen haben, das müssen wir zugeben. Und das ist nicht nur bei derStandard.at so, auch taz.de hat gerade eine Typologie der Lieblingstrolle veröffentlicht.

Zensoren an jeder Ecke! Ein Vorwurf, der immer wieder von PosterInnen-Seite laut wird. Und uns ehrlich gesagt irritiert. Denn mit Zensur bezeichnen wir die Unterdrückung bestimmter Meinungsäußerungen, um ein verzerrtes Bild der Realität vorzutäuschen. Bei der Forenmoderation geht es uns eben nicht darum, Meinungen herauszufiltern, sondern im Gegenteil darum, allen UserInnen eine möglichst störungsfreie Beteiligung zu ermöglichen.

Unterschiedliche Rollen

Differenzierte Blickwinkel auf die Community sind zum Teil aufgrund unterschiedlicher Rollen erwartbar und erklärbar. Denn RedakteurInnen sind ModeratorInnen und UserInnen sind LeserInnen und teilweise auch PosterInnen. Während ModeratorInnen für die Einhaltung der Community-Richtlinien sorgen müssen, wollen PosterInnen möglichst ungehindert und rasch an Diskussionen teilnehmen. LeserInnen wollen relevante Postings vorfinden. Und die Relevanz ist von persönlichen Präferenzen abhängig, daher gibt es auch sehr individuelle Maßstäbe dafür, was die Qualität von Postings ausmacht.

Missverständnisse

Aber es sind nicht nur die unterschiedlichen Rollen, die für abweichende Sichtweisen auf die Community sorgen. Ein Teil der Missverständnisse rührt einfach daher, dass wir die Bedürfnisse, Erwartungen und Ansprüche der TeilnehmerInnen der Community nicht kennen. Die Redaktion betreibt seit etwa einem Jahr zwei Community-Blogs, um unsere Blickwinkel nachvollziehbar zu machen: den Posting-Friedhof und den Update-Blog, in dem dieser Beitrag erscheint.

Neuer Blog: PosterInnen-Blickwinkel

Und jetzt haben wir einen großen Wunsch an Sie, liebe UserInnen: Zeigen Sie uns und den anderen Community-Mitgliedern mehr von Ihrer Sichtweise auf die Community. Da dies in Postings nur begrenzt möglich ist und einzelne Postings auch schnell untergehen, möchten wir Ihnen künftig einen neuen Blog, den PosterInnen-Blickwinkel, dafür zur Verfügung stellen.

Ihre Erlebnisse in der Community

Wenn Sie etwas zur Community veröffentlichen wollen, schicken Sie bitte einen Text an community@derStandard.at. Es gibt keine formalen Vorgaben, und auch thematisch können Sie alles ansprechen, was in irgendeiner Weise mit der Community hier (oder auch anderen Communitys) zu tun hat. Ideen zur Weiterentwicklung sind ebenso willkommen wie konstruktive Kritik oder Erlebnisse, die Sie in der Community hatten. Wir freuen uns auf Ihre Beiträge und diskutieren auch gerne mit Ihnen in den Postings. (Christian Burger, derStandard.at, 2.10.2012)

Share if you care
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Was wird damit bezweckt dass man im Followerfensterchen nicht nur die veröffentlichten Postings sondern auch (je nach Poster sehr viele) der Zensur oder anderem zum Opfer gefallene Beiträge sehen kann?

Geht es darum dass sich alle User ein Bild von diesem Poster machen können in Bezug auf seine Auswürfe (welche gelöscht wurden)?

ist es eine "einschränkung der meinungsfreiheit" wenn sich derstandard vorbehält, bestimmte inhalte nicht abzudrucken? ich finde nicht, weil jeder ja weiterhin seine meinung kund tun kann, auch wenn sein posting nicht erscheint.

ich habe vor einigen stunden ein rezept für ein extrawurstsemmerl mit gurkerl gepostet! bei einem kochrezept-blog! noch immer nicht freigeschalten!
???

Ich habe ein Anliegen: Kann man denn die "Lesben und Schwule" nicht auf derstandard.at verschieben? Diestandard hat einen etwas eigenartigen Beigeschmack (siehe Zitronen etc.)...

warum eröffnen Sie hier eine diskussion, wenn Sie dann teilnehmer nach eigenem gutdünken gar nicht mitdebattieren lassen?

Ich habe hier 2 Kommentare geschrieben (einen heute morgen und einen vor ein paar Stunden). Beide sind nicht erschienen.

Tja..

nachdem ich heute morgen zuerst geneigt war, konstruktive kritik inklusive verständnis für "moderatorische massnahmen"
zu äussern bin ich froh, es nicht getan zu haben. nach der orgie, die Ihre zensur mir gegenüber heute wieder einmal veranstaltet hat, von nachträglichen löschungen über zeitverzögerte durchschaltungen bis überhaupt zensurierter beiträge, ist mir das nicht mehr möglich.
Ihre lippenbekenntnisse hier sind so gesehen nichts weiter als lippenbekenntnisse.
seltsamerweise haben Sie aber nie ein problem damit, wenn man mich als hetzer, hassprediger, rechtsradikelen etc, denunziert.
da kann man ewig um den heissen brei herumreden, solange sie Ihre zensur nicht transparent machen, bleibt es nichts als zensur.

"seltsamerweise haben Sie aber nie ein problem damit, wenn man mich als hetzer, hassprediger, rechtsradikelen etc, denunziert." - hab mir nach diesem satz die mühe gemacht einige postings von dir durchzulesen, und wenn du als "hetzer, hassprediger, rechtsradikelen" bezeichnet wirst ist das nicht wirklich abwegig und liegt schon an deinen meldungen.

wenn Sie mit mir diskutieren wollen, packen Sie argumente aus. wenn Sie mich nur denunzieren wollen, dann kann ich nur antworten: schleich dich du troll.

mimimimi

Ui, die Foromatin ist gerade hier eingetroffen.

foromatin-vollzugsgehilfe-assistent bitte

Mehr Transparenz über das Freischaltprozedere würde imho helfen

Inzwischen erscheinen - im Vergleich zu früher lobenswerterweise - die Postings bei vielen Artikeln sofort - sofern sie den Format passiert haben, der offenbar auf bestimmte Phrasierungen anspricht. Die ausgesiebten Postings erscheinen dann teilweise später - nach redaktioneller Sichtung. Das kann aber sehr unterschiedlich lange dauern, sodass für die Poster dann natürlich der Eindruck entsteht, ihr Posting wäre zensiert worden.

Ärgerlich ist es, wenn ein Posting erst Stunden später freigeschalten wird und dann irgendwo auf Seite 10 steht, wo es niemand mehr liest. Es wäre somit sinnvoll, Postings nicht nach dem Post- sondern dem Freischaltdatum zu sortieren.

Das mit dem Blog finde ich gut. Sollte man aber auch auf alle anderen Themen erweitern und nicht nur auf die Community begrenzen.

Ein Freudscher

Der Link über "konstruktive Kritik" führt ins Nirvana, weil sich da im Linknamen ein "Godot" eingeschlichen hat.

derStandard.at/Community
00
3.10.2012, 18:10

Oha, danke für den Hinweis. Ist behoben.

@standard: die Existenz sog. "Schwarzer Listen" könnt ihr nicht ernsthaft bestreiten.

Wahrscheinlich hat jede/r Redakteur/in eine eigene derartige Liste mit den ihm/ihr nicht so genehmen nicks. Deren posts werden dann eben oft stundenlang zurückgehalten, auch wenn sie völlig unverfänglichen Inhalt haben.
Mir geht es grad so mit 2 posts zum Artikel übers Vorlesen. Sie kommen nicht.

Diese beiden erwähnten posts sind übrigens immer noch nicht aufgetaucht.

die waren eben böse! b ö s e!

.

dieser dauernde verweis auf die forenrichtlinien nervt. er gaukelt rationalitaet vor wo keine ist. als sei es "alternativlos" die postings zu loeschen die nuneinmal leider gegen die forenregeln verstoßen. ein rein technischer vorgang quasi... dabei sind die richtlinien nicht mehr als eine ansammlung von gummiparagraphen und im ergebnis werden selbstverstaendlich meinungen ausgefiltert. weniger als in anderen deutschsprachigen zeitungsforen, das muss man immer wieder betonen, aber doch deutlich bemerkbar.
schoen waere es wenn nur weg"moderiert" wuerde was persoenlich beleidigt, persoenliche anspruch auf diskretion missachtet, strafbar ist, eine bedrohung oder aufruf zu konkreter gewalt darstellt und was ordinaer ist...

1) hartnäckige Trolle gibt es überall - auch in der Politik. Man lebt es geradezu vor, wie blöd (trollig) man auch öffentlich sein darf.
(solche Trolle beschimpfen gerne mal die anderen als Trolle) Fachbegriff ist "Deppen-hakeln". (angelehnt an das Fingerhakeln - Wer zieht den anderen übern Tisch)

2) Die Community sieht sich sich selbst als lange Wurst mit tausenden von Köpfen und ohne Meinung, bzw Missverstanden.

aus 1+2 wird 3) Bitte einen Foromat für Politik und Journalisten einführen.

Danke
setzen

Kleine Korrektur zum obigen artikel

Ihr habt da nämlich ein paar "I" ausgelassen:

Während ModeratorInnen für die Einhaltung der Community-RichtlinIen sorgen müssen, wollen PosterInnen möglichst ungehindert und rasch an DiskussionInen teilnehmen. LeserInnen wollen relevante PostingsIn vorfinden. Und die RelevanzIn ist von persönlichen PräferenzInen abhängig, daher gibt es auch sehr individuelle MaßstäbIne dafür, was die QualitätIn von PostingsIn ausmacht.

absolut state of the art; nahezu mac-like umgesetzt. einfach, wichtig und auch richtig. - würde auch dafür bezahlen, wenns mal eine kostenfrage werden sollte.

die Minus versteht ich nicht, mir gefällts tatsächlich;

schicken Sie zuerst mal das geld. dann schau ma weiter...

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