Von der schweren Last, "The only one" zu sein

  • Jose Mourinho zu sein hat Schattenseiten. Der Coach von Real Madrid hasst sein Sozialleben.
    foto: dapd/de olza

    Jose Mourinho zu sein hat Schattenseiten. Der Coach von Real Madrid hasst sein Sozialleben.

Reals José Mourinho beklagt den Preis des Ruhms

Madrid - Madrid - Kein Spiel von Real Madrid ohne Rummel um Jose Mourinho als Präludium. Im Vorfeld der Partie bei Ajax Amsterdam am Mittwoch in der Champions League wurde ein angebliches Zerwürfnis zwischen dem portugiesischen Trainer und dem spanischen Welt- und Doppeleuropameister Sergio Ramos thematisiert. Der soll sich als persönlicher Freund des Deutschen maßlos über den Umgang Mourinhos mit Mezut Özil geärgert haben. Özil war zuletzt im Ligaspiel gegen La Coruna (5:1) zur Pause ausgetauscht und vor versammelter Truppe vom Trainer verbal abgewatscht worden. Ramos hatte daraufhin in der zweiten Halbzeit dessen Trikot mit der Nummer 10 unter seinem eigenen getragen, um es im Fall eines Torerfolges präsentieren zu können. "Ramos fordert Mou heraus", titelte die Marca.

Der Streit mit Ramos ist aber Mourinhos geringste Sorge. Bei CNN beklagte der 49-Jährige den Preis seines Ruhms. Ständig müsse er Autogramme geben oder Fotos von sich machen lassen. "Ich hasse mein Sozialleben", sagte "The only one", wie sich Mourinho nach Gewinn des spanischen Meistertitels selbst zu nennen beliebte. Er könne nicht einmal seinen Sohn zu einem Spiel begleiten, ohne belästigt zu werden. " Die Leute müssen mich beleidigen, die Leute müssen sich hinter das Tor stellen und meinen zwölfjährigen Sohn beleidigen." (red, DER STANDARD, 2.10.2012)

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