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Wien - Bundeskanzler Werner Faymann und Verteidigungsminister Norbert Darabos (beide SPÖ) lassen sich von Stimmen gegen das Berufsheer aus der eigenen Partei nicht irritieren. "Ich habe nie verheimlicht, dass es in der SPÖ verschiedene Positionen gibt", sagte Faymann am Dienstag. Der Verteidigungsminister sah das ähnlich: "Das beirrt mich nicht in meiner Haltung."
Es gebe eine Diskussion quer durch alle Parteien, erklärte Darabos. Derzeit bestehe in der Frage der Wehrpflicht eine 50:50-Situation in Österreich, diese sei mit sachlichen Argumenten zu drehen, so Darabos. Ein Abstimmungsbüchlein wie in Salzburg kann er sich auf Bundesebene nicht vorstellen. Er werde sich nicht dem Vorwurf aussetzen lassen, dafür Steuergeld auszugeben. Die SPÖ werde im Rahmen der Möglichkeiten informieren, sagte Darabos und verwies auf das Personenkomitee rund um Ex-Vizekanzler Hannes Androsch. Da er den Vorschlag der ÖVP im Detail nicht kenne, könne er über dieses Modell auch gar nicht informieren, meinte er.
Der Kanzler betonte, er stehe zum Modell eines Berufsheers mit freiwilligen Charakter und finde das Sozialjahr gut. Es könne sich aber jeder entscheiden, wie er wolle, deswegen habe man auch darauf verzichtet, auf dem SPÖ-Parteitag einen Beschluss pro Berufsheer zu fassen, so Faymann.
Dass sich der Salzburger Bürgermeister Heinz Schaden (SPÖ) nun für den Erhalt der Wehrpflicht einsetzt, stört Darabos dennoch. Schaden sei etwa im Parteivorstand ausreichend zum Thema Berufsheer informiert worden und könne daher nicht über fehlende Informationen klagen. (APA, 2.10.2012)
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Wenn sie Soldaten wollen, warum werben sie sie nicht an? Das ist eine Antwort, die bis jetzt noch keine Regierung jemals verdauen konnte. Wenn jemand in der Armee dienen soll, soll man ihn anwerben! Mache man es wertvoll für ihn. Man sollte keine Sklaven oder Kriminellen aus ihnen machen
Nur zur Erinnerung, wie respektiert die Zivildiener noch in den 90-er Jahren waren:
Atompilz von Links - Zivildienstkommision
http://www.youtube.com/watch?v=QYhAbOoH9kk
heute wehrpflicht, morgen berufsheer, heute wehrplicht, morgen berufsheer, heute wehrpflicht, morgen berufsheer - das ganz ist nicht eine sache der gelassenheit sondern der orientierungslosigkeit. - arme bürger!
In einem Abstimmungsbüchlein würden ja nur die Ideen und Pläne der SPÖ stehn.
Jene der ÖVP werden ja erst (angeblich) nach der Befragung bekanntgegeben. Sie existieren also nicht und lassen sich daher auch schwer drucken, im Internet platzieren oder sonstwie veröffentlichen.
Ich warte nur darauf, dass irgendwann einmal Faymann oder Darabos behaupten werden, die wäre SPÖ schon immer pro Berufsheer gewesen.
Dümmer als der Schwenk der SPÖ in Richtung Berufsheer ist nur noch der Schwenk der ÖVP zur Wehrpflicht...
Eigentlich braucht man gar kein Kabarett mehr darüber machen. Im echten Leben ist fast noch lustiger ...
http://goo.gl/AdAUE
das hat mit seiner Parteizugehörigkeit nicht viel zu tun, eher gar nichts.
Na ja, ein paar fallen ihm bereits drauf rein, wie man hier im Forum sieht, ist aber eher bedeutungslos das Ganze.
Bislang ist doch niemand wirklich seriös darüber informiert was zb. ein Berufsheer am Ende wirklich kosten wird. Da werden doch die genannten Zahlen alle paar Wochen gewechselt wie schmutzige Unterwäsche.
Auch weiß niemand, ob es Österreich nicht auch so gehen wird wie Schweden, wo es nicht gelang nach Abschaffung der Wehrpflicht ausreichend viele Soldaten anzuwerben (nur die Hälfte von dem, was vorgesehen war). Desgleichen in Spanien, wo man, um die vorgesehene Quote zu erfüllen, den notwendigen IQ auf 70 senkte (Grenze zur Debilität).
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