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TypeScript gibt es jetzt als Preview. Die JavaScript-Alternative soll objektorientierte Elemente in JavaScript bringen
Microsoft hat nun offiziell seine JavaScript-Alternative TypeScript als Preview vorgestellt. Wie Heise berichtet, ist Anders Hejlsberg in das Projekt involviert, der schon C#, Turbo Pascal und Delphi entscheidend mitentwickelt hat. Auch Steve Licco, der an der Chakra-JavaScript-Engine von Microsoft entwickelt hat, und Luke Hoban haben am neuen JavaScript-Pendant mitgearbeitet.
Die Entwicklung habe zwei Jahre gedauert, TypeScript kommt demnach mit statischer Typisierung, Klassenkonstrukten und Modularisierung. Zu Googles JavaScript-Alternative "Dart" unterscheide es sich insoweit, als dass es nicht neu erlernt werden müsse, da JavaScript weiterverwendet werden kann und nur neue Ideen von TypeScript übernommen werden können. Die Sprache ist also kompatibel mit JavaScript.
Die aus Java und C# stammenden Konzepte der objektorientierten Programmierung waren ein Wunsch von Microsoft-Kunden, die laut Heise das Schreiben größerer Anwendungen mit JavaScript als zu schwer empfanden. Mit TypeScript soll auch Debugging in besserer Form ermöglichen und eine einfachere Navigation über Programmkonstrukte bieten. TypeScript unterliegt dem Open Web Foundation OWFa 1.0 Specification Agreement. Eine Einführung zu TypeScript gibt es auf Channel 9. (red, derStandard.at, 2.10.2012)
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TypeScript ist eine stark typisierte Übermenge von JavaScript und eignet sich damit für komplexere Aufgaben als "plain" JavaScript. (Endlich!)
Der TypeScript Compiler übersetzt TypeScript Programme in JavaScript. TypeScript Code kann damit überall ausgeführt werden, wo JavaScript läuft.
Der TypeScript Compiler ist selbst in TypeScript geschrieben und läuft damit auf allen Plattformen.
TypeScript ist Open Source (Apache 2.0 Lizenz)
Sehr nette Unterstützung in Visual Studio :)
Geil!
Einfach gesagt, ist es ein Precompiler, der in der eigenen compile-stage type-checking vornimmt und einige Spracherweiterungen implementiert (Classes, Interfaces, etc), die zu native JS transformiert werden.
Persönliche Einschätzung nach erstem Blick:
Positiv: Von der Struktur her nah an der Zielsprache (und nicht etwa ein Pseudo-Ruby)
Negativ: Die Übersetzung der Class-Strukturen konstruiert etliche unnötige Closures (die kaskadierend nach "außen" returned werden). Interessant ist, dass das resultierende Script selbst dann nicht in eine Closure gefasst ist, sondern das global object bevölkert (statt etwa private namespaces mit access control zu produzieren). – Beides etwas unverständlich.
ja, ich habe damit natürlich nur Syntax vs. Syntax gemeint. ich finde es gut, näher an der Zielsprache (JS) zu arbeiten; allein weil der Code damit sehr gut wiedererkennbar bleibt, wie man in dem Video sieht.
Worin mein vergleich auch analog ist, ist die Herangehensweise: kommende bzw vorgeschlagene Standards schon heute implementieren. In SCSS hat man sich ja auch stark an CSS Drafts gehalten.
TypeScript bietet Look&Feel welcher sich mehr an anderen bekannten objektorientierten Sprachen orientiert. Das heißt jedoch nicht dass sich JavaScript nicht für große Anwendungen eignet. Die Google Closure Tools bieten beispielsweise ähnliche Möglichkeiten ohne neue Sprachkonstrukte einzuführen.
Für mich sind die Vorteile von TypeScript zu gering um dafür bereits bei der Entwicklung wieder einen Compiler einsetzen zu müssen.
ja lass halt den closure lint drüberrennen statt einem compiler, dann hast denselben aufwand ohne die vorteile.
aber wenn du meinst statisch typen, klassen, interfaces/contracts, module und ähnlicher kram wären nur "look&feel" dann brauchst das eh alles nicht, versprochen!
Lieber Standard,
ich weiß ja nicht ob Ihr euch das verlinkte Video angesehen habt, noch weniger weiß ich ob ihr es versteht, aber in meinem Verständnis ist das keine "JavaScript-Alternative" wie ihr es nennt. Es ist eine Übersprache die der Programmierer auf seinem Rechner verwendet um seine Programme einfacher strukturieren zu können (etwas was JavaScript fehlt). Wenn der Programmierer das Zeug dann in Typescript geschrieben hat lässt er es durch den Compiler und hinten sollte dann 1A-JavaScript rauskommen, der im Web genutzt werden kann.
So gesehen finde ich entweder den Artikel ziemlich irreführend oder ich hab in der Demo irgendwas ziemlich falsch verstanden..
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