Zahl der Volksbanken wird sich halbieren

2. Oktober 2012, 11:43
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Innsbruck - Knapp zwei Wochen nach der Bekanntgabe der Österreichischen Volksbanken AG (ÖVAG), ihre Geschäfte bis 2017 zurückzufahren und Institute zu fusionieren, hat das Tiroler ÖVAG-Aufsichtsratsmitglied Markus Hörmann die Umstrukturierungspläne präzisiert. "Ich denke, dass sich in den nächsten fünf Jahren die Zahl der österreichischen Volksbanken auf rund 30 halbieren wird", zitierte die "Tiroler Tageszeitung" Hörmann, der zugleich Vorstand der Volksbank Innsbruck-Schwaz ist.

Derzeit verfügt die ÖVAG über 62 regionale Volksbanken. In Tirol soll es zu keiner Fusionierung unter den vier vorhandenen Instituten (Innsbruck/Schwaz, Kufstein, Landeck, Osttirol) kommen. Allerdings sollen Kooperationen forciert werden.

Die ÖVAG muss aufgrund von EU-Auflagen bis 2017 rund 1.100 Stellen und somit mehr als die halbe Belegschaft abbauen. Das Institut musste im April mit Kapitalschnitt und Staatseinstieg vor dem Kollaps bewahrt werden. (APA,, 2.10.2012)

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