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Mit einem großen 1-Zoll Sensor und 20 Megapixel Auflösung lesen sich die Kerndaten der Sony RX100 wie die einer digitalen Spiegelreflexkamera. Doch nicht nur die Daten erinnern an Spiegelreflexkameras, auch der stolze Preis von knapp 600 Euro spielt bereits in der DSLR- bzw. Systemkamera Klasse.
Ist das nicht ein bisschen teuer?
Im Vergleich zu anderen Kompaktkameras ist die Preisdifferenz für einen Laien kaum nachzuvollziehen. Die Genialität der RX100 steckt vor allem im 1-Zoll Sensor, denn die Sensorgröße ist neben dem Objektiv der wohl wichtigste Faktor für die Bildqualität einer Kamera. Der große Sensor empfängt bei einer Aufnahme mehr Licht als ein kleiner Sensor und erzeugt dadurch sehr rauscharme Fotos selbst bei schlechten Lichtbedingungen. Tatsächlich gab es noch nie so viel Kamera in einem solch kompakten Paket.
Hands-on mit Kameramann Nino Leitner
Gemeinsam mit dem Wiener Start-up finderly und finderly-User Nino haben wir uns die RX100 genauer angesehen. Ist Sony hier eine kleine Revolution gelungen und wer hätte am meisten Freude damit?
Sony RX100 im Test
Mitmachen
Für weitere Tests suchen der WebStandard und sein Kooperationspartner - der Produktfindungs- und empfehlungsdienst Finderly - User, die ihre Expertise einem breiteren Publikum zur Verfügung stellen möchten. Wenn Sie gerne Neues ausprobieren, ein Gadget-Freak sind und im Bekanntenkreis gerne um Rat gefragt werden, melden Sie sich bitte unter finderly.com als Produkttester an. (red, 02.10.2012)
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doch in Kürze die Sony Cyber-shot DSC-RX1 für lumpige 2.800,- US$ zu haben sein wird. Mit ihrem FullFrame Sensor und ihrem 35mm 2,0 Zeiss Objektiv lässt sie 90% der Profi SLRs blass aussehen. Und dabei passt das Teil immer noch in jede grössere Jackentasch. Für mich erhebt sich eigentlich nur eine Frage:Wo nehme ich mal eben 2.800 Dollar her.....
Gut verdienende DSLR-Fotografen, die zu ihrer "Großen" eine kleinere Kamera suchen und den Vollformatsensor wollen/brauchen z.B.
Und 3000€ ist zwar nicht wenig, aber jetzt auch nicht soooo schockierend für Vollformat, die Qualität wird keine andere Kompakte auch nur annähernd erreichen...
...(2/2) Aber da sollte man auch bedenken, dass das GPS ordentlich Akku frisst und auch oft nicht gut funktioniert. In der Stadt, bei bewölktem Himmel oder so, kanns auch schon mal 30min dauern bis er das Signal hat. Im freien und ohne Bäume oder andre Hindernisse gehts dafür ganz gut.
Ich wollte hier genau denselben Kommentar wie mr_bene hinterlassen.
Weiterempfehlen würd ich sie auch sehr.
Trotzdem zu bedenken: ich bin ein bisschen enttäuscht von der Geschwindigkeit beim Scharfstellen. Für wirklich schnelle Schnappschüsse, ist sie oft zu langsam, hab ich das Gefühl. Da entstehen sehr oft verschwommene Bilder. Das ist bei einer DSLR unter Umständen ein bisschen besser. Sobald man aber 2 Sekunden Zeit hat die Kammera ruhig zu halten und sich auf das Hauptmotiv zu konzentrieren, kann man wirklich tolle Bilder machen auch bei schlechtem Licht.
Die GPS-Aufzeichnung find ich sehr praktisch, wenns drum geht, sich irgendwann einmal später dran zu erinnern, was das für ein Foto ist.... (1/2)
Sony hat bei den Fotochips fast ein weltweites Monopol. Es ist fast egal welche Marke sie sich kaufen, der Chip (auch bei den Handys) ist fast immer Sony.
Je nach Sparte erreicht die Konkurrenz "zusammen" nicht einmal mehr 2 stelligen Marktanteil!
Sony-Sensoren sind sicher die besten, was Rauschverhalten und Dynamikumfang betrifft. Es scheint aber so, dass sie auch mehr Probleme verursachen, z.B. Überhitzung in den Sony-Wechselobjektivkameras, und kaum ist Olympus auf Sony-Sensoren umgestiegen, gibt es Bandingprobleme. Zugegeben, muss nicht unbedingt an den Sensoren liegen, aber verdächtig ist es schon.
Und bei der Verarbeitungsqualität der Kameragehäuse bin ich nach einschkägigen Erfahrungen mit Mobiltelefonen und Laptops von Sony ebenfalls skeptisch.
man darf auch nicht vergessen dass es mehrere arten gibt zu fotografieren. die "geplante" wo man sich stunden vorbereitet für ein foto, das beste licht abwartet usw und die "spontane" wo man das hirn ausschaltet und einfach das *verdammte* foto macht. nicht denken, abrücken. letzteres braucht halt besonderes gespür welches sich auf lange praxiserfahrung stützt. mit beiden varianten kann man meisterwerke schaffen.
und dazwischen gibts jede menge zwischenstufen und für mehrere ist so ne kompakte kamera ohne sucher vollkommen okay.
ich als begeisterter fotograf einer vollformatspiegelreflex, war bis vor kurzem ebenfalls der meinung, dass eine kompakte kamera ohne sucher ein k.o-kriterium wäre. als ich aber vor kurzem 2 wochen quer durch grönlands botanik wanderte und statt der schweren fotoausrüstung aus gewichtsgründen erstmals eine fuji-x10 mitnahm, hab ich den sucher nur bei langzeitbelichtungen in der nacht verwendet. es ist nunmal ziemlich unpraktisch durch den sucher einer kleinen kamera zu blicken. wenn man das display sparsam verwendet, ist auch die akkulaufzeit in ordnung.
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