Hisbollah-Kommandant soll in Syrien getötet worden sein

2. Oktober 2012, 11:06
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Libanesische Miliz bestreitet offiziell Unterstützung Assads

Beirut - Ein Kommandant der libanesischen Schiiten-Miliz Hisbollah soll von Deserteuren der Freien Syrischen Armee (FSA) getötet worden sein. Die oppositionelle libanesische Bewegung "Kräfte des 14. März" von Ex-Premier Saad Hariri meldete am Dienstag, Mohammed Nassif sei am Sonntag in der syrischen Ortschaft Al-Kusair aus dem Hinterhalt erschossen worden. Mehrere Angehörige seiner Einheit hätten bei dem FSA-Angriff Verletzungen erlitten.

Die Hisbollah bestätigte zwar, ihr Kommandant sei "im Heiligen Krieg" gefallen. Wo er starb, teilte die Bewegung, die mit dem Iran und Syriens Präsident Bashar al-Assad verbündet ist, jedoch nicht mit. Offiziell bestreitet die Hisbollah, dass ihre Kämpfer die Regimetruppen im Nachbarland unterstützen. (APA, 2.10.2012)

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